{"id":11074,"date":"2025-03-05T20:34:48","date_gmt":"2025-03-05T20:34:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/?p=11074"},"modified":"2025-03-05T20:34:48","modified_gmt":"2025-03-05T20:34:48","slug":"von-piezen-und-kastanienbaeumen-in-zeiten-des-oekokollaps","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/?p=11074","title":{"rendered":"Von Piezen und Kastanienb\u00e4umen in Zeiten des \u00d6kokollaps"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/fliess-0-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/fliess-0-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-11075\" srcset=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/fliess-0-768x1024.jpg 768w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/fliess-0-225x300.jpg 225w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/fliess-0-1152x1536.jpg 1152w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/fliess-0-1536x2048.jpg 1536w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/fliess-0-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Fr\u00fchling. L\u00e4ngst sind die Sonnenh\u00e4nge bei Flie\u00df im Oberen Inntal schneefrei. Nicht erst jetzt in Zeiten des Klimawandels z\u00e4hlt diese Gegend zu den niederschlags\u00e4rmsten in \u00d6sterreich. Durchschnittlich 600 Milliliter waren es in den vergangenen Jahren. Wie es mit der Situation der Erderhitzung und extremen Niederschlagsereignissen weitergehen wird, l\u00e4sst sich noch nicht absehen. Fix ist, dass wir 2025 bereits wieder die w\u00e4rmsten Monate seit Aufzeichnungsbeginn hinter uns haben und dass der niederschlags\u00e4rmste Winter in die Geschichte eingehen wird. Fr\u00fcher, als die n\u00e4hrstoffreichen und sonnenbeschienen H\u00e4nge des Kaunergrats die Basis f\u00fcr die Landwirtschaft darstellte, von der die Menschen vorwiegend lebten, galt es daher Bew\u00e4sserungssysteme zu etablieren. Heute noch reicht ein Wal von der Galruttalm \u00fcber die H\u00e4nge des Kaunergrats weit nach Norden. Zwischendrin wurden kleine, k\u00fcnstlich angelegte Teiche angelegt. Man nannte sie Piezen. Heute sind es kleine Biotope f\u00fcr zahlreiche seltene Tierarten. Von Flechten \u00fcberzogene Steinplatten aus Quarzphylitt und Graub\u00fcndner Schiefer sind zwischen den trockenen Weiden. Wieder einmal spaziere ich in dieser Gegend und nehme mehr als in meiner Jugendzeit die Besonderheiten wahr. Fr\u00fcher war ich mehr an den majest\u00e4tischen Gipfeln des Kaunergrats interessiert, die mir heute fast unbesteigbar erscheinen. Rofelewand oder Watzespitze waren aufgrund der vergletscherten Fl\u00e4chen auch noch leichter zu besteigen. Fr\u00fcher war das ganze Gebiet auch noch nicht Naturpark Kaunergrat. Im Piller Moor wurde noch Torf abgebaut \u2013 aus heutiger Sicht ein kapitales Umweltverbrechen. Prallvoll sind die goldbraunen Bl\u00fctenst\u00e4nde der Haselstauden. Auf seinem Grundst\u00fcck hat ein Bauer Weinst\u00f6cke gepflanzt. Heute hat der Pfarrer von Flie\u00df auf dem pfarreigenen Grundst\u00fcck eine Reihe von Kastanienb\u00e4umen gesetzt \u2013 ganz so nach dem Motto, das Martin Luther zugeschrieben wird: Wenn morgen die Welt untergeht, so pflanze ich heute noch ein (Apfel-)Kastanienb\u00e4umchen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><img src='http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/fliess-0-768x1024.jpg' class='thumbnail' \/>Fr\u00fchling. L\u00e4ngst sind die Sonnenh\u00e4nge bei Flie\u00df im Oberen Inntal schneefrei. Nicht erst jetzt in Zeiten des Klimawandels z\u00e4hlt diese Gegend zu den niederschlags\u00e4rmsten in \u00d6sterreich. Durchschnittlich 600 Milliliter waren es in den vergangenen Jahren. Wie es mit der Situation der Erderhitzung und extremen Niederschlagsereignissen weitergehen wird, l\u00e4sst sich noch nicht absehen. 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