{"id":11330,"date":"2025-07-05T18:02:51","date_gmt":"2025-07-05T18:02:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/?p=11330"},"modified":"2026-01-31T10:19:41","modified_gmt":"2026-01-31T10:19:41","slug":"von-loewen-und-eseln-in-den-biblischen-schriften-von-der-logik-des-krieges-und-ihrer-ueberwindung-durch-die-logik-des-gewaltverzichts","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/?p=11330","title":{"rendered":"Von L\u00f6wen und Eseln in den biblischen Schriften, von der Logik des Krieges und ihrer \u00dcberwindung durch die Logik des Gewaltverzichts"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Rise like a lion<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Juli 2025. Fast ganz Gaza ist zerst\u00f6rt. Die Infrastruktur wurde dem Boden gleichgemacht. Die Felder wurden zerst\u00f6rt. Fast alle der zwei Millionen Menschen aus Gaza leben unter elenden Bedingungen in Fl\u00fcchtlingslagern, erleiden Hunger aufgrund der vom Staat Israel seit Wochen abgesperrten Wege. Seit M\u00e4rz 2025 durften kein Mehl und andere Nahrungsmittel, keine Medikamente und dringend n\u00f6tige Babynahrung in den zerst\u00f6rten Gazastreifen geliefert werden. Aufgrund des Drucks der internationalen \u00d6ffentlichkeit hat der Staat Israel mit Unterst\u00fctzung der USA unzureichende und gef\u00e4hrliche Hilfslieferungen zugelassen und zugleich das bew\u00e4hrte System der vor Ort seit Jahren operierenden UN-Organisationen wie UNRWA torpediert. Die vom Staat Israel in Zusammenarbeit mit den USA eingesetzte sogenannte Hilfsorganisation GHF (Gaza Humanitarian Foundation) hat lediglich an vier Punkten im S\u00fcden des Gaza Hilfslieferungszentren errichtet. Offensichtlich wurden keine im Norden errichtet, weil dieses Gebiet als erstes ethnisch ges\u00e4ubert werden soll. Systematisch wird aber auch an diesen Hilfszentren die gefl\u00fcchtete Bev\u00f6lkerung terrorisiert. Die GHF, die von einem evangelikalen Fernsehprediger und Trump-Freund geleitet wird, beauftragte US-S\u00f6ldner, die mit ihren Scharfschussgewehren gezielt Pal\u00e4stinenser abknallen, die um Hilfe anstehen. Das ist keine Propaganda islamistischer Organisationen, sondern geht aus einem Bericht der BBC hervor. Demnach verdient allein einer dieser rund 3000 S\u00f6ldner bis zu 1000 US-Dollar am Tag. Gleichzeitig geht im Westjordanland der Siedlungsbau weiter und werden pal\u00e4stinensische D\u00f6rfer von ultraorthodoxen Siedlerorganisationen angegriffen. Welche gr\u00f6\u00dfere Legitimation nehmen sich die Kriegsherren zu Hilfe, um ihr Tun zu rechtfertigen?<\/p>\n\n\n\n<p>Pr\u00e4sident Netanjahu hat die israelische Operation, mit der am 13. Juni iranische Atomanlagen angegriffen und gezielt Wissenschaftler und Politiker get\u00f6tet wurden, \u201eRise like a lion \u2026\u201d genannt. Wie so oft argumentierte der israelische Staatschef dabei mit dem Verweis \u201eThe bible says \u2026\u201c. Die Benennung der Operation \u201eRise like a lion\u201c nimmt Bezug auf eine Stelle aus dem Buch Numeri 23,24. Weil immer nur der erste Teil dieses Bibelverses genannt wird, deckt der zweite Teil den genozidalen Charakter auf. Es hei\u00dft: \u201e<em>Siehe, ein Volk wie eine L\u00f6win, die aufsteht, \/ wie ein L\u00f6we, der sich erhebt. \/Er legt sich nicht hin, \/bevor er die Beute gefressen \/ und das Blut der Erschlagenen getrunken hat.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>V\u00f6lkermordpl\u00e4ne in der Bibel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die biblischen Schriften sind mir wichtig. In ihnen sind einerseits Aussagen, die brandgef\u00e4hrlich sind, wenn sie aus dem Zusammenhang gerissen oder verk\u00fcrzt werden und dann noch als Legitimation f\u00fcr eine eigene gewalttrunkene Kriegspolitik missbraucht werden. Als Netanjahu den israelischen Angriff auf den Iran am 13. Juni 2025 \u201eRise like a lion\u201c nannte, wusste ich gleich: da gibt es im kriegerischen Narrativ doch noch den zweiten Halbsatz, der vom \u201eFressen der Beute\u201c und vom \u201eBad im Blut der Erschlagenen\u201c handelt. Im Ersten Testament wird 23 mal davon gesprochen, dass Israel seine Feinde komplett zerst\u00f6ren soll. Nichts soll geschont werden, weder Kinder noch Frauen und auch nicht das ganze Vieh. Die israelischen Feinde werden mit der Gestalt des Amalek in allen Jahrhunderten der Kriegszeit in Verbindung gebracht. Amalek soll, so der mythologische Faden, Enkel des Esau gewesen sein. Das Amalekitergesetz aus dem Buch Exodus (17,14) und dem Buch Deuteronomium (25,17-19) gibt den g\u00f6ttlichen Befehl, das Volk der Amalekiter komplett zu vernichten. Auch K\u00f6nig David f\u00fchrte gnadenlos einen Genozid am Volk der Amalekiter durch.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Kontext taucht der Begriff \u201eBann\u201c mehrmals (hebr\u00e4isch \u201eherem\u201c) auf. In Numeri 21 wird der Bann gegen\u00fcber dem K\u00f6nig Arat und seinem Volk ausgesprochen. Auch die Zerst\u00f6rung von Jericho steht unter dem Aspekt des Bannes, der gegen\u00fcber der Stadt und der Bev\u00f6lkerung vollzogen wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Gleichsetzung der Pal\u00e4stinenser mit Amalek<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Viele Jahrhunderte sp\u00e4ter wird wieder das Amalek-Narrativ f\u00fcr ein genozidales Vorgehen gerechtfertigt. In seiner Rede am 28. Oktober 2023 bezeichnete Israels Ministerpr\u00e4sident&nbsp;die Hamas&nbsp;als eine Wiederholung der biblischen Amalekiter. Netanjahu zitierte aus dem Buch Deuteronomium 25,17: \u201eDu sollst daran denken, was Amalek dir angetan hat.\u201c, wobei er die nachfolgenden Passagen, die zur Ausrottung der Amalekiter aufrufen (Vers 19, \u201eDu sollst das Andenken an Amalek unter dem Himmel ausl\u00f6schen. Vergiss nicht!\u201c) auslie\u00df. Die Gleichsetzung der Hamas mit Amalek kommt den rechtsradikalen, fundamentalistischen j\u00fcdischen Organisationen entgegen, die schon seit den 70er-Jahren des vorigen Jahrhunderts Pal\u00e4stinenser mit Amalek gleichsetzen und damit Vertreibung bis hin zum V\u00f6lkermord legitimieren. Weil Soldaten der IDF (Israelian Defence Forces) und israelische Politiker und Medien Pal\u00e4stinenser im aktuellen Krieg mit den Amalekitern gleichsetzten, brachte der Staat S\u00fcdafrika vor den Vereinten Nationen die Klage auf Genozid ein und sprach von \u201eV\u00f6lkermordabsichten gegen das pal\u00e4stinensische Volk\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Netanjahu und mit ihm die rechtsradikalen israelischen Politiker und Rabbis legitimieren das genozidale Tun am pal\u00e4stinensischen Volk mit \u201eThe Bible says \u2026\u201c. So beispielsweise begann Netanjahu seine Rede vor den Vereinten Nationen mit einem Verweis auf das Buch Kohelet \u201eThe Bible says \u2013 there is a time of war \u2013 and now is a time of war\u201c. Die ganzen Kriegsverbrechen, das Verhungernlassen von Kindern und Frauen, das systematische Zerst\u00f6ren von Wohnh\u00e4usern, die Bomben auf eindeutig nicht-milit\u00e4rische Ziele, die systematische Vertreibung \u2026 all das wird religi\u00f6s begr\u00fcndet. Man k\u00f6nnte, wie es viele auch tun, die Bibel daher am besten weglegen oder \u2013 wie es Richard Dawkins populistisch h\u00f6chst erfolgreich in seinem Bestseller \u201eder Gotteswahn\u201c schrieb, als das \u201egef\u00e4hrlichste Buch der Menschheit\u201c bezeichnen \u2013 oder aber man liest die Bibel mit einem kritischen Geist, ber\u00fccksichtigt ihren historischen Kontext, beachtet die literaturwissenschaftlichen Grundregeln der Form- und Literarkritik und interpretiert sie auch aus der Perspektive des Neuen Testament. Jegliche fundamentalistische Interpretation der biblischen Schriften verr\u00e4t ihren Geist und wird ihnen nicht gerecht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gott des V\u00f6lkermords?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich stelle noch einmal die Frage: Befiehlt der \u201eGott des Alten Testaments\u201c den V\u00f6lkermord. Christan Hofreider hat zu dieser Frage seine Doktorarbeit geschrieben und ein Buch ver\u00f6ffentlicht. Seine erste Antwort lautet, dass die \u00e4ltesten Schriften der Bibel in einer so ganz anderen Kultur und Welt geschrieben worden sind, als die unsere. Das damalige Denken ist uns fremd. Altorientalisches Denken ist davon gepr\u00e4gt, dass Gott in Kriege eingreift. Der v\u00f6lkerrechtliche Begriff \u201eGenozid\u201c, wie er nach dem Schrecken des Zweiten Weltkriegs und der Shoah von den Vereinten Nationen definiert worden ist, kommt als solcher in der Bibel nicht vor. Allerdings, so Hofreiter, entspricht das, was beispielsweise im Buch Deuteronomium genannt wird, durchaus der v\u00f6lkerrechtlichen Genozid-Definition der Vereinten Nationen. Die Lekt\u00fcre der Bibel legt eine kognitive Dissonanz offen. Zum einen ist Genozid ein \u201eGr\u00e4uel\u201c, zum anderen soll Gott ebendies anordnen. Ausgehend von dem Sch\u00f6pfungsbericht gilt die absolute W\u00fcrde des Menschen \u2013 unabh\u00e4ngig von jeder Ethnie, von jedem Geschlecht. Daher kann Gott gar nicht einen Krieg anordnen. Die Logik sagt uns, dass ein absolut gutes Wesen, das Gott ist, gar keine b\u00f6sen Taten anordnen kann. Ein historisch-kritischer Blick hilft weiter: Im zweiten Buch Mose werden beispielsweise die Kanaaniter \u201evertrieben\u201c, im f\u00fcnften Buch Mose aber \u201eausgel\u00f6scht\u201c, also im Sinne eines Genozids. Was also gilt? Das Buch Josua wiederum ist ein altorientalische Eroberungsgeschichte. Wo von \u201eVernichtung\u201c die Rede ist, kann dies als Hyperbel \u2013 als \u00dcbertreibung \u2013 interpretiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Frage von \u201eGewalt und Bibel\u201c hat mich in meinem Theologiestudium sehr besch\u00e4ftigt. Es war u.a. der zentrale Ansatz von einem meiner Lehrer, Raymund Schwager. Sein Buch \u201eBrauchen wir einen S\u00fcndenbock\u201c ist f\u00fcr mich stets ein Schl\u00fcssel geblieben, die Gewaltstellen im Ersten Testament zu interpretieren. Die Bibel legitimiert nicht Gewalt, sondern deckt ihre Strukturen auf \u2013 vor allem mit Blick auf ihre mimetischen Ursachen und Dynamiken. Nicht Gott ist gewaltt\u00e4tig, sondern die menschlichen Gewaltphantasien werden in Gott hineinprojiziert. Es gibt so etwas wie eine fortschreitende Offenbarung, die zu Jesus Christus hinf\u00fchrt, der in sich dann die Logik der Gewaltfreiheit verk\u00f6rpert, in dem er selbst zum S\u00fcndenbock wird und damit die Gewalt in ihrem tiefsten \u00fcberwindet. Daher ist es durchaus legitim, die Gewaltstellen des Ersten Testaments im Licht der jesuanischen Befreiungspraxis zu interpretieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gott als \u201eKriegsherr\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Kriegsrhetorik in der Hebr\u00e4ischen Bibel kann eindeutig interpretiert werden. Wenn Gott als \u201eKriegsmann\u201c (Ex 15,3) bezeichnet wird, dann geht es darum, dass er nicht den Krieg will, sondern f\u00fcr Gerechtigkeit eintreten will. Im Ersten Buch der K\u00f6nige (20,31) werden die K\u00f6nige des Hauses Israels als \u201egn\u00e4dige K\u00f6nige\u201c bezeichnet. In den Regeln f\u00fcr den Krieg, wie sie im 5. Buch Mose genannt werden, gibt es ausdr\u00fccklich nicht die Politik der \u201everbrannten Erde\u201c, wie sie das Kriegskabinett Netanjahus heute in Gaza vollzieht. Im Gegenteil: Dort hei\u00dft es, dass das Land geschont werden sollte. Die Bibelforschung und Bibeltheologie zeigen uns die Absicht im Ersten Testament, dass Gewalt eingegrenzt werden soll und nicht blindw\u00fctig Rache und Vergeltung gegen\u00fcber den Feinden praktiziert werden darf. In diesem Sinn geht es bei der Talionsregel \u2013 Auge f\u00fcr Auge, Zahn f\u00fcr Zahn \u2013 darum, dass Gerechtigkeit und nicht Vergeltung das Grundprinzip sind. Angemessenheit und Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit sollen herrschen. Die Gottkraft des Alten Testaments ist auch die Gottkraft des Neuen Testaments mit ihren Wesensz\u00fcgen der Barmherzigkeit und der Vers\u00f6hnung. Die christlichen Kirchen haben daher, entgegen dem Ansinnen von Marcion<a href=\"#_ftn1\" id=\"_ftnref1\">[1]<\/a>, sich eindeutig darauf festgelegt, die Schriften des Alten Testaments nicht von jenen des Neuen Testaments zu trennen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ride on a donkey<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich m\u00f6chte nicht das gef\u00e4hrlich antij\u00fcdische Argumentationsmuster aufgreifen, das mir so oft begegnet: Die gewaltt\u00e4tigen Texte seien eben Sache des Alten Testaments, w\u00e4hrend Botschaft und Leben Jesu im Neuen Testament eine gewaltfreie Strategie nahelegten. Jesus hat als Jude gelebt und gelehrt. Die Schriften der Torah und der Propheten, die Psalmen und Weisheitsschriften \u2013 all das war das t\u00e4gliche geistige Brot f\u00fcr Jesus. Das messianische Reich, f\u00fcr das sich die Jesusbewegung engagierte, war jenes, in dem Kriege aufh\u00f6ren w\u00fcrden (Psalm 46,9; Jesaja 2,4; Micha 4,3), wo Waffen in Friedensinstrumente umgeschmiedet werden, wo der Wolf beim Lamm lagern wird und der L\u00f6we Heu fressen wird wie eine Kuh \u2026 (Jesajah 11,6-9). Es gibt neben den V\u00f6lkermordrufen die ganz anderen Geschichten in der Hebr\u00e4ischen Bibel wie jene des Gro\u00dfvaters von Amalek. Esau hat sich liebevoll mit seinem Bruder Jakob vers\u00f6hnt, obwohl er von diesem zutiefst betrogen worden war. Jesus verwendet bewusst die gewaltfreie symbolische Tradition Israels, wenn er das messianische Befreiungswerk mit einem Esel verkn\u00fcpft. Im Buch Sacharja (9,9) reitet der Messias auf einem Esel, dem Jungen einer Eselin, in die Stadt ein \u2013 genau so, wie es laut Evangelien Jesus bei seinem triumphalen Einzug in Jerusalem tat. Jesus und seine Bewegung h\u00e4tten ihre Operation wohl \u201eride like a donkey\u201c genannt.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a id=\"_ftn1\" href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Marcion lebte im 2. Jahrhundert. Den Gott der Juden stellte er dem Gott der Christen entgegen. Ein solches Denken hat durchaus antij\u00fcdischen Charakter. Das Denken von Marcion wurde von den Kirchen abgelehnt. Neo-marcianisches Denken finden wir aber an verschiedenster Stelle. U.a. wird ein solches Denken auch bei Bultmann festgehalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rise like a lion Juli 2025. Fast ganz Gaza ist zerst\u00f6rt. Die Infrastruktur wurde dem Boden gleichgemacht. Die Felder wurden zerst\u00f6rt. Fast alle der zwei Millionen Menschen aus Gaza leben unter elenden Bedingungen in Fl\u00fcchtlingslagern, erleiden Hunger aufgrund der vom Staat Israel seit Wochen abgesperrten Wege. 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