{"id":11356,"date":"2025-07-18T05:39:07","date_gmt":"2025-07-18T05:39:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/?p=11356"},"modified":"2025-07-21T11:37:45","modified_gmt":"2025-07-21T11:37:45","slug":"vier-tage-mit-mountainbike-durch-einsame-taeler-und-wilde-schluchten-ueber-hohe-joecher-und-auf-einladende-almen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/?p=11356","title":{"rendered":"Vier Tage mit Mountainbike durch einsame T\u00e4ler und wilde Schluchten, \u00fcber hohe J\u00f6cher und auf einladende Almen"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/D-1-Fimba-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/D-1-Fimba-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-11357\" srcset=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/D-1-Fimba-768x1024.jpg 768w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/D-1-Fimba-225x300.jpg 225w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/D-1-Fimba-1152x1536.jpg 1152w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/D-1-Fimba-1536x2048.jpg 1536w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/D-1-Fimba-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Tag 1: Fimbatal und Heidelbergerh\u00fctte mit Start in Ischgl \u2013 13. Juli 2025<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Gewitterfront ist wie angek\u00fcndigt vom Atlantik mit heftigen Regenschauern gekommen. Wir passen uns dem an und k\u00fcrzen die erste Etappe um die H\u00e4lfte. Startpunkt ist nicht wie geplant in St. Anton \u00fcber Heilbronnerh\u00fctte ins Paznauntal, sondern direkt in Ischgl. Auch dorthin ist die Anreise mit den \u00d6ffis samt R\u00e4dern unkompliziert. St\u00fcndlich f\u00e4hrt der Regionalexpress von Innsbruck nach Landeck, st\u00fcndlich und angepasst an den Zugfahrplan f\u00e4hrt ein Bus vom Bahnhof in Landeck ins Paznauntal und unser Klimaticket ist wie immer praktisch dabei.<\/p>\n\n\n\n<p>Ischgl pr\u00e4sentiert sich fern vom winterlichen Massentourismus im Sommer noch mehr als skurrile Welt. Ein Megahotel nach dem anderen w\u00e4chst aus dem engen Dorf heraus. Baumaschinen sind im Einsatz, um noch weitere zu bauen, auszubauen, weiterzubauen. Der E-Bikeboom n\u00fctzt dem Sommerbusiness und den Mega-Bergbahnen. Auf den Dorfstra\u00dfen surren zwischen Wanderern die Biker \u2013 manche von ihnen in martialischen R\u00fcstungen mit Vollvisierhelm und Arm- und Beinsch\u00fctzern, damit sie sich waghalsig irgendwelche Trails hinunter st\u00fcrzen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Regen hat aufgeh\u00f6rt; die Luft ist frisch und mit jedem H\u00f6henmeter gewinnen wir Abstand vom Treiben in den T\u00e4lern, gewinne ich Abstand von meinen politischen Gedanken, meiner Besch\u00e4ftigung mit den Kriegen in dieser Welt und ihrer Zerst\u00f6rung durch menschliche Ma\u00dflosigkeit und narzisstische Gier. Der Regen der letzten Tage hat der Vegetation gut getan. Kr\u00e4ftig riechen die Bergkr\u00e4uter und Bergwiesen mit ihrer Blumenvielfalt. Viele Bergwiesen sind nicht mehr gem\u00e4ht \u2013 Bergbauern haben inzwischen lukrativere Einkunftsquellen, als das aufw\u00e4ndige M\u00e4hen von Bergwiesen. Die Stadel sind oft leer und die Heumandln bleiben unben\u00fctzt. Wo noch Bergmahd anf\u00e4llt, g\u00e4rt sie in den wei\u00dfen Silage-Ballen.<\/p>\n\n\n\n<p>Oberhalb des steilen Abbruchs ins Paznauntal steigt das Fimbatal sanft an. Urzeitliche Gletscher haben das Tal in den Jahrtausenden seit der letzten Eiszeit U-f\u00f6rmig gemacht. Felsbl\u00f6cke zwischen den sanften Wiesen sind wie von einem K\u00fcnstler gestaltet. Die Fimba m\u00e4ndert \u00fcber die B\u00f6den und n\u00e4hrt Moorwiesen. Auf den Almen grasen Kuh- oder Pferdeherden. Gl\u00fccklich wohl die Tiere, die darin weiden k\u00f6nnen. Gl\u00fccklich auch wir, die solche Landschaft erleben k\u00f6nnen. Weit hinten wird bald die Heidelberger H\u00fctte sichtbar. Eine einfache Tafel nur markiert die Grenze, wo Menschen Grenzen zogen zwischen den L\u00e4ndern. Als ich zuletzt vor vier Monaten mit den Ski hier war und \u00fcber Grenzziehungen sinnierte (www&#8230;.), war nach kr\u00e4ftigen Schneef\u00e4llen alles in ein Wei\u00df geh\u00fcllt. Jetzt sind die Bergh\u00e4nge bis hinauf in die steilen Felsregionen wie mit einem weichen gr\u00fcnen Teppich \u00fcberzogen<\/p>\n\n\n\n<p>Die Heidelberger H\u00fctte wird unser erstes Nachtquartier. Wo im Winter Skitourengehende Rast finden k\u00f6nnen, ist nun eine Mischung von Wanderern und Mountainbikern in der Gaststube und den Lagern. Wo im Winter die Tourenski stehen, sind es nun die Bikes. Mein altes Hardtail wirkt zwischen den Fullies und E-Bikes wie ein Oldtimer aus vergangenen Jahrzehnten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><img src='http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/D-1-Fimba-768x1024.jpg' class='thumbnail' \/>Tag 1: Fimbatal und Heidelbergerh\u00fctte mit Start in Ischgl \u2013 13. Juli 2025 Die Gewitterfront ist wie angek\u00fcndigt vom Atlantik mit heftigen Regenschauern gekommen. Wir passen uns dem an und k\u00fcrzen die erste Etappe um die H\u00e4lfte. 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