{"id":11548,"date":"2025-09-22T21:07:21","date_gmt":"2025-09-22T21:07:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/?p=11548"},"modified":"2025-09-23T05:33:13","modified_gmt":"2025-09-23T05:33:13","slug":"fuenf-tage-am-karnischen-hoehenweg-einem-friedensweg-folgen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/?p=11548","title":{"rendered":"F\u00fcnf Tage am Karnischen H\u00f6henweg \u2013 einem Friedensweg folgen"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/karn-5-9-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/karn-5-9-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-11549\" srcset=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/karn-5-9-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/karn-5-9-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/karn-5-9-768x576.jpg 768w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/karn-5-9-1536x1152.jpg 1536w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/karn-5-9-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Der erste Tag: Von Sillian zur Sillianer H\u00fctte bis zur Obstanserseeh\u00fctte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es ist ein Montag in der Mitte des Septembers 2025. Morgens um 7:00 Uhr f\u00e4hrt der erste Direktbus von Innsbruck nach Osttirol. Warum es keinen Direktzug mehr gibt zwischen den beiden Landesteilen Tirols, z\u00e4hlt wohl zu verkehrspolitischen Dummheiten. So also reiht sich der Doppeldeckerbus auf der Brennerautobahn abwechselnd ein zwischen der Lastwagenkolonne oder dem PKW-Massenverkehr, der nicht minder dann auch auf der kurvenreichen Bundesstra\u00dfe im Pustertal HERRSCHT. Unser Startpunkt f\u00fcr den Karnischen H\u00f6henweg ist am Marktplatz von Sillian (1109 m).<\/p>\n\n\n\n<p>Es tut gut, der Herrschaft der Autowelt zu entkommen. Vier Stunden sind f\u00fcr die erste H\u00e4lfte der heutigen Etappe bis zur Sillianer H\u00fctte angegeben. Die W\u00e4lder nehmen uns mit ihrem Duft und ihrem Gr\u00fcn und dem herbstlich gef\u00e4rbten Gestr\u00fcpp auf. Allerdings zeigen die Fichtenw\u00e4lder mit abgestorbenen B\u00e4umen dazwischen ihre Schw\u00e4chen in Zeiten des Klimawandels. Extremwettereignisse, St\u00fcrme, Hitze und dann der Borkenk\u00e4fer setzen den Monokulturen zu. Ganze Waldstriche sind braun. Dem Heimatsteig entlang sind verschiedene Infotafeln \u00fcber die geologischen, wirtschaftlichen oder naturkundlichen Besonderheiten der Gegend. Der Name des Steiges erinnert an die Schreckenszeit des Ersten Weltkrieges. Diese Geschichte wird uns auf der Wanderung immer wieder begleiten. Oberhalb des Waldes beginnt ein Meer rotgef\u00e4rbter Blaubeerstr\u00e4ucher. Wir w\u00e4hlen den steileren Steig \u00fcber das Heimkehrerkreuz (2373 m). \u201eNie wieder Krieg!\u201c werden sich die Osttiroler Kriegsheimkehrer wohl gedacht haben, als sie auf dem Vorgipfel am Karnischen Kamm 1948 ihr Kreuz errichtet hatten. Von dort aus wird die Sillianer H\u00fctte (2.447 m) schon sichtbar. Sie liegt stolz auf einer Anh\u00f6he. Von S\u00fcdtirol aus f\u00fchren Seilbahnen in ihre N\u00e4he auf die Kuppe mit dem Hausberg Helm. Entsprechend viel los ist selbst an diesem Montag dann bei der Sillianer H\u00fctte. Die ersten 1400 H\u00f6henmeter haben wir hinter uns. Wir machen bei der H\u00fctte keine Rast. Die erste Etappe liegt hinter uns und wir h\u00e4ngen gleich die zweit dran. Weitere vier Stunden werden in den F\u00fchrern daf\u00fcr vorgeschlagen. Der Weg ist also noch weit und bis halb f\u00fcnf sollten wir unser Tagesziel erreicht haben. Von nun an wird f\u00fcr uns die Wanderung immer dem Kamm entlang von West nach Ost gehen. Auf der anderen Talseite sind die Sextener Dolomiten. Das Hochpustertal liegt hinter uns. Die Drei Zinnen verstecken sich zwischen den Wolken. Ein markanter Steig f\u00fchrt leicht dem Kamm entlang. Wir bewegen uns abwechselnd in S\u00fcdtirol und dann wieder in \u00d6sterreich. Vor mehr als 100 Jahren war die Grenze eine Feindesgrenze, um die erbittert gek\u00e4mpft wurde. Wir sind Grenzg\u00e4nger in einer Wirklichkeit, wo Grenzen keine Rolle mehr spielen, nicht so wie in der Ukraine heute, wo der Grenzen wegen get\u00f6tet wird, nicht wie im Nahen Osten, wo Mauern und Stacheldrahtverhaue das Menschliche verhindert wird, nicht wie an der bosnisch-kroatischen Grenze, wo mit brutalen Pushbacks Menschenrechte t\u00e4glich neu gebrochen werden. Verfallene Stellungen, Sch\u00fctzengr\u00e4ben aus Stein und ein Soldatenfriedhof bringen immer wieder die Wirklichkeit des Ersten Weltkrieges in Erinnerung. Hier war von 1915-1917 der Stellungskrieg, der Abn\u00fctzungskrieg, das Morden und T\u00f6ten von Menschen. Der Kaiser, der dazu aufrief, war nicht auf diesen H\u00f6hen, die Befehlshaber sa\u00dfen in ihren feinen Kasernenstuben in den St\u00e4dten, mussten nicht f\u00fcrchten, von Kugeln zerfetzt zu werden oder in Lawinen zu sterben. Daf\u00fcr waren die Standsch\u00fctzen zust\u00e4ndig, von denen manche erst 14 Jahre alt waren, als sie zum sinnlosen Kriegsdienst gezwungen wurden. Ich gebe beim Wandern meinen traurigen und w\u00fctenden politischen Gedanken \u00fcber die Kriegswirklichkeiten von damals bis heute Raum. Dann wiederum bin ich auf der privat-pers\u00f6nlichen Ebene so dankbar f\u00fcr die Sch\u00f6nheid dieser Bergwelt und vor allem f\u00fcr jene beiden Menschen, mit denen ich mich auf das Abenteuer Karnischer H\u00f6henweg eingelassen habe. Schon von einer Anh\u00f6he aus sehen wir unser erstes \u00dcbernachtungsziel. Die Obstansersee-H\u00fctte (2.304 m) liegt bergidyllisch am Fu\u00df eines k\u00fchnen Felssporns auf der einen Seite und einem Bergsee davor.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der zweite Tag: Von der Obstansersee-H\u00fctte zur Porzeh\u00fctte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Fr\u00fchst\u00fccksbuffet ist gro\u00dfartig mit selbstgemachten veganen Aufstrichen und selbstgemachtem Brot, verschiedenen M\u00fcslisorten u.a. Das gibt schon einmal viel Kraft f\u00fcr den Tag. Sollen wir es wagen, bei den nicht guten Wettervoraussagen die Route \u00fcber die Gipfel zu nehmen oder doch lieber eine Variante, die unterhalb entlangf\u00fchren w\u00fcrde? Wir w\u00e4hlen die Gipfelvariante. Sechseinhalb Stunden sind daf\u00fcr vorgesehen. Das Paar hinter uns dreht um. Im Wolkendickicht kommen wir zum Gipfelkamm. Dann h\u00f6ren wir in der Ferne schon ein Donnern. Kr\u00e4ftiger Regen gemischt mit Hagelk\u00f6rnern setzt ein. Die Felsen sind klitschnass. \u00dcber den Steig rinnt braungef\u00e4rbtes Wasser wie Miniatursturzb\u00e4che. Am Gipfel der Pfannspitze (2.678 m) nehmen wir uns keine Zeit f\u00fcr eine Rast. Nur schnell wieder hinunter. Durchschnaufen und Aufatmen kommt sp\u00e4ter. Hose, Schuhe \u2013 alles ist nass, als wir bei der Standsch\u00fctzenh\u00fctte (2350 m) ankommen. Allerdings lichtet sich nun der Himmel. Dunkelblau kommt der Himmel zwischen den schneewei\u00dfen Wolken hervor. Feuchtigkeitstrunken sind die Moorb\u00f6den, \u00fcber die der Steig uns f\u00fchrt. Hinter uns ein m\u00e4chtiger Felszacken. In nordwestlicher Richtung zeigt sich das frisch angeschneite Glocknermassiv. Es ist ein entspanntes Wandern in wunderbarer Landschaft bis zur Porzeh\u00fctte. Es geht auf ein Joch hinauf. Die H\u00e4nge sind voll roter Blaubeerstr\u00e4ucher. In einem Almgebiet liegt ein idyllischer See. Auf der Porzeh\u00fctte haben wir viel Zeit. Wir erkennen nun auch jene, die mit uns schon auf der ersten H\u00fctte gewesen sind. Unweit der H\u00fctte sind Blaubeerstr\u00e4ucher und ich pfl\u00fccke eine Sch\u00fcssel voll mit ihnen. Das H\u00fcttenpersonal ist \u00e4u\u00dferst freundlich und verw\u00f6hnt mit einem vegatarischen Men\u00fc der Extraklasse. Im Lager schlafe ich trotz fr\u00fcher Stunde schnell ein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der dritte Tag: Die K\u00f6nigsetappe zum Hochwei\u00dfsteinhaus<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mein Freund ist ein Gecko am Fels. \u00a0Er will ganz klar nicht die leichtere Variante auf italienischem Gebiet w\u00e4hlen. Ausgesetzte Steige entlang von Steilflanken sind f\u00fcr ihn nichts anderes als ein Spaziergang entlang von Stra\u00dfen. Diesbez\u00fcglich habe ich mich sehr gewandelt. Das wird mir an manchen Stellen schon zur Herausforderung am heutigen Tag. Dankbar bin ich auch, dass mein Sohn die ausgesetzten Steige so locker packt. Es ist eine Etappe, die mit bis zu 9 Stunden angegeben wird. Zun\u00e4chst geht es noch steil hinauf zu einem Gipfel. Die Wolken verziehen sich. Die Felsen werden trocken. Die Steige gehen teils direkt am Grat oder, was ich eben nicht mag, entlang von Steilflanken und hin und wieder m\u00fcssen auch schottrige Runsen gequert werden. Dann gibt es zum Gl\u00fcck aber auch wieder Abschnitte zum Entspannen. Wir gehen pausenlos. Die m\u00f6glichen Gipfelziele am Kamm lassen wir bewusst aus. Zwei Stunden vor der Ankunft sehen wir am Luggauer T\u00f6rl bereits das Ziel des heutigen Tages. Wir beobachten Murmeltiere. Wir staunen \u00fcber die blanken wei\u00dfen W\u00e4nde, die sich vor uns auft\u00fcrmen und sind dann \u00fcberrascht, dass der Steig hin\u00fcber zum Tagesziel noch lang und teils ausgesetzt wird. Der neue Track von outdooractive schl\u00e4gt deswegen auch vor, den Weg hinunter zu einer Alm zu nehmen und nicht entlang des absturzgef\u00e4hrdeten Gel\u00e4ndes. Gerade bei einer Engstelle am Steilhang versperrt ein Schaf mit ihren zwei frischgeborenen L\u00e4mmern den Weg.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Hochwei\u00dfsteinhaus liegt zum Unterschied der gestrigen H\u00fctte als Schutzh\u00fctte ganz in der imposanten Bergwelt. &nbsp;Alle, die heute noch nach der K\u00f6nigsetappe ankommen, wirken erleichtert. Zwischen uns, die wir in der gleichen Richtung unterwegs sind, entsteht fast so etwas wie eine famili\u00e4re Gemeinschaft. Mehr als ein Dutzend Menschen sind es aber um diese Jahreszeit nicht. In Gegenrichtung begegnete uns heute niemand.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der vierte Tag: Vom Hochwei\u00dfsteinhaus zur Weyrerseeh\u00fctte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Weiter geht es nun auf dem Karnischen H\u00f6henweg oder Friedensweg mit der Nummer 403 und den rot-wei\u00dfen Markierungen. Im F\u00fchrer steht, dass es nach der K\u00f6nigsetappe eine sanfte Tour werden wird. Der Himmel ist strahlend blau. Es geht zun\u00e4chst noch die Hochalmb\u00f6den mit den herbstlich-rot gef\u00e4rbten Blaubeerstr\u00e4uchern auf das \u00d6fnerjoch hinauf \u2013 und dann hinunter ins Fleornstal, ein italienisches Almhochtal mit Bergwiesen und lichten W\u00e4ldern. Im S\u00fcden ist das Tal von m\u00e4chtigen Felsw\u00e4nden begrenzt. Wir sind in der Provinz Belluno. Die Markierungen sind sp\u00e4rlich. Italien! Die Wegf\u00fchrung weit hinunter in ein Tal, zu Almen, wieder weit hinauf, wo Stellungen aus dem Frontkrieg zwischendrin als zeitlose Zeugen gegen den Krieg zu finden sind, dann schlie\u00dflich wieder hinunter in ein breites gr\u00fcnes Tal und schlie\u00dflich hinauf zur Weyrerseeh\u00fctte.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Panorama rund um die H\u00fctte ist beeindruckend. Vor allem die Seewarte, die sich vor dem Weyrersee mit ihrer glatten Nordwand aufb\u00e4umt, zieht immer wieder meinen Blick an sich. Wir haben nach dem Ankommen auf der H\u00fctte Zeit, rund um den See zu gehen und die spektakul\u00e4re Landschaft auf uns wirken zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Abschlusstag: Abstieg und Fahrt nach K\u00f6tschach-Mauthen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Schon um 5.00 Uhr bin ich vor der H\u00fctte am See. Der abnehmende Mond und ein kr\u00e4ftiger Stern darunter beleuchten den noch dunklen Morgenhimmel. Tausende Sterne funkeln. Dankbar begr\u00fc\u00dfe ich den Tag, das Zusammensein mit meinem Sohn und meinem Freund, das Traumherbstwetter. \u00a0Noch einmal werden wir mit einem guten Fr\u00fchst\u00fccksbuffet beschenkt. Der 403-Weg beginnt am See entlang der beeindruckenden Nordw\u00e4nde von Seewarte und Hoher Warte. Auf der anderen Seite hinunter zur Valentinalm. Einige der Wandernden, die wir mit der Zeit kennen lernten, organisierten von der Pl\u00f6ckenstra\u00dfe weg einen Taxi-Bus hinunter nach K\u00f6tschach-Mauthen. Das Warten auf den Anschlussbus nach Oberdrauburg am Bahnhof schenkt Zeit zum Wahrnehmen des Ortes, an dem wir sind. Seit zehn Jahren wird K\u00f6tschach-Mauthen nicht mehr von der Bahn angefahren. Die Gailtalbahn f\u00e4hrt nur mehr bis Hermagor. Die Strecke dorthin wird nun als \u201eGailtal-Draisine\u201c nur mehr touristisch ben\u00fctzt. F\u00fcr uns geht es mit dem Bus weiter in die andere Richtung und \u00fcber den Gailbergsattel nach Oberdrauburg \u2013 und wieder eine kurze Wartezeit dort \u2013 mit S-Bahn nach Lienz und von dort gleich wieder retour mit dem Direktbus nach Innsbruck. Und wieder werde ich hineingeworfen in den Wahnsinn einer v\u00f6llig aus dem Ruder gelaufenen Verkehrspolitik. In den Nachrichten h\u00f6re ich von jenem Ereignis, das als \u201ehistorisch\u201c gewertet wurde. Der Durchstich beim Brennerbasistunnel wurde gestern mit hoher politischer Pr\u00e4senz \u2013 von Meloni bis Stocker und EU-Kommiss\u00e4ren \u2013 gro\u00df gefeiert. An der Tatsache, dass das Verkehrsaufkommen auch in den n\u00e4chsten Jahren noch steigen wird \u2013 2,5 Millionen Lkw und rund 12 Millionen Pkw im abgelaufenen Jahr am Brenner \u2013 wird es nichts \u00e4ndern. Der politische Wille reicht f\u00fcr milliardenteure Verkehrsprojekte, nicht aber f\u00fcr eine drastische Drosselung des Verkehrs. Im Bus h\u00f6re ich die Nachrichten wieder: Unser Friedensweg am Karnischen Kamm wird der Kriegswirklichkeit heute nicht zum Mahnmal.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Res\u00fcmee zu schreiben, will ich eigentlich nicht. Zu umfangreich ist doch all das Erlebte. Das gr\u00f6\u00dfte Gl\u00fcck liegt ohnehin im privat Erlebten und im Geschenk eines Zusammenseins. Im \u00c4u\u00dferen gilt f\u00fcr diese f\u00fcnf Tage: Die An- und Abreise kann jedenfalls mit \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln gemacht werden. F\u00fcr einen Nordtiroler ist die Bergwelt der Karnischen Alpen \u00fcberraschend m\u00e4chtig mit steilen Gipfeln und W\u00e4nden einerseits und sanften Alm- und Waldlandschaften andererseits, mit idyllischen Seen und Moorb\u00f6den. Die Alpenvereins-H\u00fctten sind alle im besten Zustand, meist toprenoviert und mit motiviertem Personal. Ich bin einmal mehr dankbar f\u00fcr den Alpenverein, in dem so viel ehrenamtliche Arbeit geleistet wird, dass die Wege gewartet werden und die H\u00fctten in Topqualit\u00e4t sind. Die Steige \u00fcber die Gipfel verlangen nicht wenig Trittsicherheit und haben meine fallweise Unsicherheit schon herausgefordert. Als Friedensweg erinnert der Karnische H\u00f6henweg an die Irrationalit\u00e4ten und Kriegshysterien der Vergangenheit und ist wie ein lange Ausruf &#8222;nie wieder Krieg&#8220;!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><img src='http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/karn-5-9-1024x768.jpg' class='thumbnail' \/>Der erste Tag: Von Sillian zur Sillianer H\u00fctte bis zur Obstanserseeh\u00fctte Es ist ein Montag in der Mitte des Septembers 2025. Morgens um 7:00 Uhr f\u00e4hrt der erste Direktbus von Innsbruck nach Osttirol. Warum es keinen Direktzug mehr gibt zwischen den beiden Landesteilen Tirols, z\u00e4hlt wohl zu verkehrspolitischen Dummheiten. 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