{"id":2635,"date":"2017-01-14T07:58:38","date_gmt":"2017-01-14T07:58:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/?p=2635"},"modified":"2026-02-02T13:47:50","modified_gmt":"2026-02-02T13:47:50","slug":"ueber-die-postmoderne-unbekuemmertheit-des-fliegens-oekologische-zusammenhaenge-zwischen-flugverkehr-und-klimakollaps","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/?p=2635","title":{"rendered":"\u00dcber die postmoderne Unbek\u00fcmmertheit des Fliegens: \u00f6kologische Zusammenh\u00e4nge zwischen Flugverkehr und Klimakollaps"},"content":{"rendered":"<p><strong>Flugreisen als scheinbarer Normalzustand<\/strong><\/p>\n<p>Ferienzeit wie die Weihnachtsurlaubszeit ist Besuchszeit. Besuchszeit ist Zeit, um einander von vergangenen Urlauben und bereits neu geplanten Urlauben zu erz\u00e4hlen. Und dann wird erz\u00e4hlt, wohin geflogen wurde und wohin geflogen werden wird. Ich will kein Spielverderber sein \u2013 doch mitreden will ich bei solchen Gespr\u00e4chen schon lange nicht mehr. Meist habe ich das Gef\u00fchl, dass meine Sorge wegen der Klimaver\u00e4nderung nicht verstanden wird und dass die Zusammenh\u00e4nge zwischen Flugverkehr und Zerst\u00f6rung der Erde einfach ignoriert werden. W\u00fcrde die Tatsache der wesentlich durch den Flugverkehr verursachten Klimaver\u00e4nderung ernst genommen werden, w\u00fcrde wohl weniger oft geflogen werden. Doch f\u00fchle ich mich selbst in liebevollen Kreisen \u2013 und hier ganz besonders \u2013 einsam mit meinen \u00f6kologischen Gedanken. Dabei w\u00fcrde ein Blick auf die verr\u00fcckten Wettersituationen, verursacht durch Klimaver\u00e4nderung, gen\u00fcgen, um selbst nachzudenken, was getan oder nicht getan werden k\u00f6nnte, um nicht selbst an der Schraube der irdischen Temperaturerh\u00f6hung zu drehen. In diesen Tagen denke ich vor allem an folgende Meldungen: 40 Millionen Menschen im s\u00fcdlichen Afrika leiden aufgrund der Klimaver\u00e4nderungen an Hunger. Und wenn wir an die Klimafl\u00fcchtlinge denken, dann sind wir bei den schrecklichen Trag\u00f6dien, die sich im Mittelmeer abspielen \u2013 oder auch in den Auffanglagern oder den Fluchtrouten bei uns.<\/p>\n<p>Der Werbemacht der Tourismusindustrie verdirbt permanent ein \u00f6kologisches Gesp\u00fcr. Am 25.12. befindet sich im KURIER eine achtseitige Reisebeilage, wo auf jeder Seite f\u00fcr Flugreisen geworben wird. Doppelseitig wird ein Urlaub auf den Malediven angepreisen. \u201eDon\u2019t worry, be happy\u2026\u201c lautet die Devise. Die Klimaerw\u00e4rmung auf 1,5-Grad zu beschr\u00e4nken \u2013 das ist wie der Schnee von gestern. Die Flughafenbetreiber in Innsbruck melden Ende des Jahres 2016 stolz den Einmillionsten Passagier im abgelaufenen Jahr. Selbst die Tiroler Kirchenzeitung, deren Herausgeber, die Di\u00f6zese Innsbruck, sich im Sinne der \u00d6koenzyklika Laudato Si auf eine Nachhaltigkeitsstrategie verpflichtet hat, bewirbt f\u00fcr das Jahr 2017 Flugreisen nach Kuba, Fatima, Schottland und Israel.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Tabakkonsum und Flugkonsum: eine Analogie<\/strong><\/p>\n<p>Als ich jung war, wurde unbek\u00fcmmert (fast) \u00fcberall geraucht. Mein Volksschullehrer paffte sogar in der Klasse und zu Weihnachten durfte ich ihm immer eine Stange Smart schenken. Es war keine Problem f\u00fcr mich als Knirps, beim Gemischtwarenh\u00e4ndler f\u00fcr meinen Opa um ein paar Schilling eine Packung filterlose A3 zu kaufen. Mein gesch\u00e4tzter Opa schrammte einige Jahre sp\u00e4ter knapp am Raucherbein vorbei. Ich erinnere mich noch heute an gro\u00dffl\u00e4chige Werbetafeln f\u00fcr Marlboro, Memphis und Co und die Werbeeinschaltungen der Tabakindustrie gefielen einem Jugendlichen wie mir, versprachen sie doch all das, wonach sich ein Pubertierender sehnt: Freiheit, Lebenslust, Intimit\u00e4t. Mein Lieblingsort war aber das Widum, wo uns Ministranten der Pfarrer \u2013 mein gro\u00dfes Vorbild \u2013 mit seiner Pfeife in eine Tabakwolke h\u00fcllte. Die Kirche selbst war einer jener heiligen Orte, wo Weihrauchwolken gegen\u00fcber den Nikotinwolken Vorrang hatten. 10 Jahre danach war ich in H\u00f6rs\u00e4len an der Uni und links und rechts von mir glimmten die Tabakst\u00e4ngel. Auf den Zigarettenpackungen gab es damals keinerlei Warnhinweise. Das Wissen \u00fcber die Sch\u00e4dlichkeit des Rauchens hat \u2013 zum Gl\u00fcck \u2013 einige Jahrzehnte sp\u00e4ter zu vielerlei Verboten gef\u00fchrt. Werbung f\u00fcr Tabakwaren wurde gro\u00dfteils untersagt und Rauchverbote wurden verh\u00e4ngt. Was Mensch und Umwelt gef\u00e4hrdet, soll nicht beworben, sondern eingeschr\u00e4nkt werden. Selbst die Kasernen sollen nun zur rauchfreien Zone werden.<\/p>\n<p><strong>Flugreisen werden beworben und \u00f6ffentlich gef\u00f6rdert<\/strong><\/p>\n<p>Jede Wochenendausgabe einer Zeitung ist voller Werbungen f\u00fcr Flugreisen. Um einen l\u00e4cherlichen Preis werden Wochenendfl\u00fcge in irgendeine Stadt angeboten. Gro\u00dffl\u00e4chig lassen Airlines ihre Angebote affichieren. Man fliegt in den Urlaub. Schulen bieten f\u00fcr Klassenfahrten irgendwo ins Ausland Flugreisen an. Selbst die Kirchenzeitung, die ansonsten \u00f6kologische Achtsamkeit predigt, wirbt in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden f\u00fcr Pilgerreisen mit Flugzeugen. Die \u00f6ffentliche Hand f\u00f6rdert den Ausbau von Flugh\u00e4fen. Diesel und Benzin werden besteuert. Die Mineral\u00f6lsteuer betr\u00e4gt pro Liter Diesel (schwefelfrei und Bio-Anteil) 0,397 Euro (Andere: 0,425 Euro). Pro Liter Benzin (schwefelfrei und Bio-Anteil) betr\u00e4gt die Steuer 0,482 Euro (Andere: 0,515 Euro). Das ist im Vergleich zu anderen L\u00e4ndern immer noch weniger \u2013 weswegen der Tanktourismus in \u00d6sterreich rund 20% betr\u00e4gt \u2013 doch immerhin wird dadurch ein gewisse Lenkung erreicht. Wie steht es aber mit der Besteuerung des Kerosins? Im Gegensatz zu Benzin und Diesel ist Flugbenzin f\u00fcr den kommerziellen Flugverkehr von der Mineral\u00f6lsteuer befreit. Das ist ein eindeutiger Wettbewerbsnachteil f\u00fcr alle anderen Verkehrsmittel.<\/p>\n<p><strong>Klimas\u00fcnder Flugzeuge<\/strong><\/p>\n<p>Es ist nat\u00fcrlich nicht unrichtig, wenn das Fliegen nur als ein Verursacher f\u00fcr den Klimawandel genannt wird und wenn argumentiert wird, \u00a0dass klimasch\u00e4digende Emissionen aus dem Flugverkehr nur einen kleinen Teil der Gesamtemissionen ausmachen. Doch zum einen soll nicht eine notwendige Ma\u00dfnahme gegen eine andere ausgespielt werden, zum anderen ist seit langem bekannt, dass CO2-Emissionen, die von den Flugzeugen in die Atmosph\u00e4re gebracht werden, in Bezug auf die Treibhauswirkung besonders stark sind. Die Rechnungen, wonach der Treibstoffverbrauch im Flugverkehr gemessen an der Kilometerzahl g\u00fcnstiger sei als bei Autos, wurden oftmals widerlegt. Tats\u00e4chlich ist Fliegen die am wenigsten umweltvertr\u00e4gliche Art der Fortbewegung. Kurzstreckenfl\u00fcge sind noch viel belastender als Fernreisen. Der Kerosinverbrauch pro Passagier und 100 Kilometer betr\u00e4gt bei einem Langstreckenflug 6,5 Liter. Durch den Aussto\u00df in gro\u00dfer H\u00f6he potenziert sich der negative Umwelteffekt. Wir kennen die Vergleiche: Ein Flug nach New York entspricht einem Jahr Autofahren. Hinzu kommt, dass zum Unterschied von Autofahrten gerade bei Fernreisen enormen Strecken zur\u00fcckgelegt werden, wodurch sich der \u00f6kologische Fu\u00dfabdruck entsprechend x-fach multipliziert.<\/p>\n<p>Bereits 2013 hat der Flugverkehr in \u00d6sterreich rund 705.000 Tonnen Treibstoff verbraucht und dadurch 2,17 Millionen Tonnen CO2 verursacht. Der Flugverkehr verursachte damit so viele Treibhausgase wie rund eine Million Autofahrer mit ihrem privaten Pkw in einem ganzen Jahr emittieren. Der Flugverkehr tr\u00e4gt zum Klimawandel bei, auch wenn er in der Kyoto-Klimabilanz nicht aufscheint.<\/p>\n<p>Wie sehr die Fliegerei zunimmt, zeigt auch ein so kleiner Flughafen wie Innsbruck. So verzeichnete allein der Innsbrucker Flughafen an einem Wintertag im Feber letzten Jahres 120 Starts und Landungen. Flugzeuge landeten im Zehn-Minuten-Takt. 17.000 Passagiere wurden abgefertigt. Die Aufw\u00e4rtsentwicklung wird weiter gehen. Neue Direktverbindungen von Innsbruck in verschiedene St\u00e4dte Europas sind geplant. L\u00e4rmgeplagte Anrainer des Flughafens werden mit L\u00e4rmschutzfenstern vertr\u00f6stet. Kritische Berichte \u00fcber das steigende Flugverkehrsaufkommen gibt es nicht. Von keiner Partei wird dieses Thema auf der politischen Ebene diskutiert.<\/p>\n<p><strong>Wertvolles \u00d6l wird als Kerosin verbrantt<\/strong><\/p>\n<p>Die \u00d6lvorr\u00e4te dieser Welt gehen zu Ende. Dort, wo gebohrt und gef\u00f6rdert wird, werden ganze Landstriche verw\u00fcstet und wird das Leben der ans\u00e4ssigen Bev\u00f6lkerung gef\u00e4hrdet. Die Bohrinseln sind ein permanentes Gef\u00e4hrdungspotenzial: Dennoch sank in den letzte Jahren der Preis f\u00fcr Kerosin.<\/p>\n<p>Wegen der knapper werdenden \u00d6lvorr\u00e4te werden heute schon Kriege gef\u00fchrt und k\u00fcnftige geplant. Die italienische Marine l\u00e4sst ihre Kriegsschiffe vor der libyschen K\u00fcste auffahren, um die unterirdische Gaspipeline des internationalen Energiekonzerns ENI zu sichern. Der Arktis drohen durch \u00d6lbohrungen gigantische Umweltdesaster.<\/p>\n<p><strong>Auf Flugreisen verzichten <\/strong><\/p>\n<p>Innerhalb von Europa k\u00f6nnten Passagiere \u00a0wohl g\u00e4nzlich auf ein Flugzeug verzichten. Der positive Nebeneffekt f\u00fcr Touristen, die mit der Bahn reisen: Man n\u00e4hert sich dem Urlaubsland langsamer und nimmt landschaftliche Eindr\u00fccke auf und kann sich bereits auf dem Weg auf den Urlaub und die ver\u00e4nderten klimatischen Bedingungen einstellen. Noch fehlt es an den Warnhinweisen auf den Flugtickets. Noch fehlt das Bewusstsein f\u00fcr die Sch\u00e4dlichkeit des Fliegens.<\/p>\n<p><strong>Reife mit \u00f6kologischer Unreife<\/strong><\/p>\n<p>Weiterhin lassen sich Abertausende Maturanten und Maturantinnen auf die Maturareiseindustrie im Stile von Summer Splash &amp; Co ein. Ein \u00f6kologisches Reifezeugnis wird damit nicht ausgestellt. Irgendetwas wurde hier in vielen Unterrichtsstunden nicht vermittelt. Was haben die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler \u00fcber Klimaver\u00e4nderung gelernt, die wesentlich Folge des ungebremsten Flugverkehrs ist? Was haben sie gelernt \u00fcber die Ausbeutungsverh\u00e4ltnisse in den gro\u00dfe Clubs irgendwo in Antalya? Geographie und Wirtschaftskunde, Biologie und Politische Bildung, Religion und Ethik \u2026 was haben die Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen gelernt, wenn dann doch ihr Handeln von \u00f6kologischer und sozialer Ausbeutung gepr\u00e4gt ist? Oder war die Klimaver\u00e4nderung kein Thema im Unterricht oder wurde sie gar kleingeredet? Vielleicht auch waren wir Lehrpersonen zu wenig Vorbild und zu wenig glaubw\u00fcrdig. K\u00f6nnen wir jungen Menschen vorwerfen, in der Welt herumzufliegen, wenn mit wenigen Ausnahmen die \u00f6kologisch-moralische Verderbtheit ohnehin zum Programm erkoren wurde? Die Diagnose zunehmender Affluenza \u2013 mit den Symptomen von sozial-\u00f6kologischer Verantwortungslosigkeit, Beliebigkeit und moralischer Verwahrlosung \u2013 trifft auf die industriellen Maturareisen sicherlich in weitem Ma\u00dfe zu.<\/p>\n<p>Beispiel Balearen: Der Massentourismus zerst\u00f6rt die \u00d6kologie dieser Inseln. Der Dreck \u00fcberlasteter Kl\u00e4ranlagen landet im Meer, die M\u00fcllberge wachsen. Hoher Energieverbrauch, Abwasser, Wasserverbrauch. Das Baden im Meer gleicht vielerorts einem Baden in einer Kl\u00e4ranlage.<\/p>\n<p><strong>Die Verantwortung der Politik <\/strong><\/p>\n<p>Der Vorg\u00e4nger des amtierenden Umweltministers hatte bereits vor einigen Jahren einen wichtigen Vorsto\u00df gemacht: Kerosin sollte besteuert werden und die Emissionen aus dem Flugverkehr sollten in den Emissionshandel einbezogen werden. Geschehen ist bislang allerdings nichts in diese Richtung.<\/p>\n<p><strong>\u00d6kologische Verantwortung jeder einzelnen Person<\/strong><\/p>\n<p>Die Staatenlenker versagen angesichts der \u00f6kologischen Zerst\u00f6rungen durch die Vielfliegerei. Die Ver\u00e4nderung k\u00f6nnte aber von unten geschehen. Der einfachste Ansatzpunkt liegt wohl zun\u00e4chst in dem, was jeder und jede selbst tun kann. F\u00fcr jede Person sollte zun\u00e4chst gelten: Muss dieser Flug wirklich sein oder g\u00e4be es nicht ein anderes Ziel oder ein anderes Verkehrsmittel?\u00a0 F\u00fcr die Maturaklassen k\u00f6nnte es wohl bedeuten, die so in Mode gekommenen Summer-Splash-Maturareisen zu boykottieren und selbst sehr sparsam zu sein mit der Organisation von Schulveranstaltungen, die mit Flugreisen verbunden sind. In unserem t\u00e4glichen Konsumverhalten k\u00f6nnen wir auf Lebensmittel verzichten, die mit Flugzeugen in unser Land transportiert werden.<\/p>\n<p>Klaus Heidegger, 14.1.2017<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Flugreisen als scheinbarer Normalzustand Ferienzeit wie die Weihnachtsurlaubszeit ist Besuchszeit. Besuchszeit ist Zeit, um einander von vergangenen Urlauben und bereits neu geplanten Urlauben zu erz\u00e4hlen. Und dann wird erz\u00e4hlt, wohin geflogen wurde und wohin geflogen werden wird. Ich will kein Spielverderber sein \u2013 doch mitreden will ich bei solchen Gespr\u00e4chen schon lange nicht mehr. Meist&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[181],"tags":[315,245],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2635"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2635"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2635\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11967,"href":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2635\/revisions\/11967"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2635"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2635"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2635"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}