{"id":3529,"date":"2018-10-28T15:00:14","date_gmt":"2018-10-28T15:00:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/?p=3529"},"modified":"2026-02-02T14:30:53","modified_gmt":"2026-02-02T14:30:53","slug":"allerheiligen-und-allerseelen-ermunterungen-ueber-sterben-tod-und-auferstehung-kritisch-nachzudenken","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/?p=3529","title":{"rendered":"Allerheiligen und Allerseelen: Ermunterungen, \u00fcber Sterben, Tod und Auferstehung kritisch nachzudenken"},"content":{"rendered":"<p><strong>Erstens: Das Jenseitige im Diesseitigen, das Diesseitige im Jenseitigen: Interreligi\u00f6ser Blickwinkel<\/strong><\/p>\n<p>Die zentrale Frage \u00fcber das \u201eLeben nach dem Tod\u201c wird rund um die Allerheiligentage in den Medien \u2013 und in meinem Fall \u2013 im schulischen Unterricht besonders gerne gestellt. Eine interreligi\u00f6se Betrachtung dieses Themas hilft, die eigene christliche Position zu \u00fcberpr\u00fcfen, zu korrigieren und neu zu entdecken.<\/p>\n<p>Ein erster oberfl\u00e4chlicher Blick auf Jenseitsvorstellungen der Weltreligionen k\u00f6nnte die Vermutung nahelegen, wie verschieden sie doch sind. Meist sind wir geneigt, Unterscheidendes und Trennendes st\u00e4rker wahrzunehmen als das Gemeinsame. Vermittelt wurde und wird beispielsweise eine plumpe Darstellung des hinduistischen Reinkarnationsglaubens.\u00a0 In sehr vereinfachter Form wird das christliche Auferstehungsmodell als richtig und der Reinkarnationsglaube als falsch dargestellt. Hartn\u00e4ckig halten sich primitive Vorstellungen wie jene, dass bei der Wiedergeburt laut hinduistischer Vorstellung ein Mensch in eine Kr\u00f6te oder selbst in eine Pflanze verwandelt werden k\u00f6nnte. Aber auch im christlichen Bereich hat sich die mittelalterliche Bilderwelt von Himmel-H\u00f6lle-Fegefeuer und eines entsprechend individualistischen Heilsweges, verbunden mit einem drohend-strafenden Gott, stark in der Vorstellungskraft festgemacht. Das ist mit ein Grund, warum etliche dann &#8211; ohne den Gehalt dieser Bilder zu \u00fcberpr\u00fcfen &#8211; sich von Kirche und Christentum \u00fcberhaupt abwenden.<\/p>\n<p>Der erste Schritt best\u00fcnde nun darin, dass die tradierte und meist unreflektiert \u00fcbernommene eschatologische bzw. apokalyptische Bilderwelt einer kritischen \u00dcberpr\u00fcfung unterzogen wird. Mein Anliegen ist es, die Gemeinsamkeiten in den Jenseitsvorstellungen herauszuarbeiten.<\/p>\n<p><strong>Zweitens: Ewigkeit ist nicht Zeitstrecke sondern Kreis<\/strong><\/p>\n<p>Der erste Denkfehler besteht darin, sich das ewige Leben in Form einer Zeitstrecke vorzustellen. Dabei zeigt schon ein philosophischer Blick, dass sich der Begriff \u201eEwigkeit\u201c nicht mit einer linearen Strecke, die einen fixen Anfang hat, darstellen lie\u00dfe. Etwas, das einmal begonnen hat, kann nicht ewig sein. Symbol f\u00fcr Ewigkeit ist der Kreis oder ein Unendlichkeitszeichen. Damit freilich ist ein Auseinanderdividieren von Diesseits und Jenseits gar nicht mehr m\u00f6glich. Das diesseitige Sein ist im jenseitigen Sein, das jenseitige Sein ist im diesseitigen Sein geborgen. Die Religionen heben in ihren eschatologischen Vorstellungen eine falsche Dichotomie auf. Dies zeigt sich auch in der Art und Weise, wie das Volk Israel sein Heil definierte und wie in dieser Tradition Jesus seine Reich-Gottes-Botschaft lebt und verk\u00fcndet.<\/p>\n<p><strong>Drittens: Eschatologisches Denken ist herrschaftskritisch<\/strong><\/p>\n<p>In den Evangelien sind es nur wenige Stellen, die ausdr\u00fccklich die klassische Jenseitsfrage thematisieren. Bezeichnend ist die Perikope Lukas 20,27-38. Wir finden sie in allen drei synoptischen Evangelien fast gleichlautend. Dieses Faktum unterstreicht die Bedeutsamkeit der Stelle. Die Sadduz\u00e4er wollen Jesus blo\u00dfstellen.<\/p>\n<p>Ein erster wichtiger Schl\u00fcssel, um die Szene zu verstehen, liegt in der sozial-historischen und materialistischen Exegese. Wir m\u00fcssen uns vergegenw\u00e4rtigen, wer die Sadduz\u00e4er waren. Der Blick auf ihre soziale Rolle verdeutlicht, warum sie die Auferstehung leugneten und Jesus mit dieser Frage konfrontierten. Der r\u00f6mische Schriftsteller Flavius Josephus charakterisierte die Sadduz\u00e4er mit den Worten: \u201eSie lassen die Seele mit dem K\u00f6rper zugrunde gehen.\u201c Es gab f\u00fcr diese Herrschaftsgruppe keine anderen Vorschriften als das Gesetz. Sie waren konservativ, wollten das herrschende System bewahren und ihre Privilegien festschreiben. Jesus jedoch wollte Ver\u00e4nderung. Warum leugnen also die Sadduz\u00e4er die Auferstehung? Sie sind die Herrschenden, die M\u00e4chtigen, jene mit viel Besitz und Einfluss. Eine \u201eAuferstehung\u201c, wie sie die Reich-Gottes-Botschaft Jesu als Befreiungsbotschaft im Hier und Heute verlangt, setzt ihre Stellung in Frage. M.a.W.: F\u00fcr die Sadduz\u00e4er ist es bequem, nicht an Auferstehung zu glauben. So k\u00f6nnen sie weiter herrschen wie bisher. Anders Jesus: Seine Antwort ist eindeutig. Gott ist ein Gott der Lebenden. Er hebt das Denken von Auferstehung auf eine andere Ebene. Auferstehung das ist: Frauen m\u00fcssen sich nicht mehr dem Joch ungerechter Gesetze beugen und werden nicht mehr unfreiwillig an M\u00e4nner gebunden. Dort ist Auferstehung, wo es solche unterdr\u00fcckerischen Gesetze nicht mehr gibt. Auferstehung ist nicht in einem \u201eDr\u00fcben\u201c, sondern im Hier und Heute. Jesus hebt in seiner Antwort letztlich die Zeitstruktur von Heute und Morgen auf und betont die Jetztzeit als jene Zeit, die z\u00e4hlt. In diesem Sinne sind die mythologischen Bilder von Gericht, Fegefeuer und Himmel nicht nur Aussagen f\u00fcr ein Danach und Dort, sondern zugleich f\u00fcr ein Hier und Jetzt.<\/p>\n<p><strong>Viertens: Bilderwelt des Jenseitigen richtig deuten<\/strong><\/p>\n<p>Die alten Kirchen unseres Landes sind voll von Darstellungen vom J\u00fcngsten Gericht und Bildern von Himmel, Fegefeuer und auch H\u00f6lle. Volkskunst aus der Zeit der Gotik kann aber auch im Heute interpretiert werden. In solchen Bildern kann einerseits Angst vor der H\u00f6lle gemacht werden. \u00dcber Jahrhunderte ist dies geschehen. Gott und mit ihm Jesus der Weltenrichter wurden als strafende Instanz wahrgenommen, die mit Hilfe des Seelenw\u00e4gers \u00fcber die Zahl der guten und schlechten Taten am Ende der Tage das Gericht halten werden.<\/p>\n<p>Solche Bilder k\u00f6nnten anderseits eine tr\u00f6stliche Ermahnung sein. Auf die Waage kommt die Seele des Menschen und nicht sein Besitz, nicht seine gesellschaftliche Stellung, seine Titel und Auszeichnungen. So f\u00fchrt mich die Seelenwaage des Erzengels zu einer Antwort auf Fragen nach dem Diesseitigen, Fragen nach dem, was wirklich im Leben wiegt. Hier und jetzt schon.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcnftens: Himmel, H\u00f6lle, Fegefeuer aus interreligi\u00f6ser Perspektive<\/strong><\/p>\n<p>Vorstellungen von einem Leben nach dem Tod sind konstitutiv f\u00fcr alle Religionsgemeinschaften. Den religi\u00f6sen Menschen zeichnet es aus, dass er an den Tod und dar\u00fcber hinaus nachdenkt. Alle Religionen sehen im Menschen eine mehrfache Wirklichkeit von K\u00f6rper-Seele-Geist. Was im Hinduismus als \u201eatman\u201c oder \u201ejiva\u201c gesehen wird, entspricht vielfach dem, was im europ\u00e4isch-abendl\u00e4ndischen Denken als Seele gesehen wird.<\/p>\n<p>Im geistig-religi\u00f6sen Stammbaum von Judentum, Christentum und Islam lassen sich die gemeinsamen Entwicklungslinien der Jenseitsvorstellungen nachzeichnen. So haben sich in diesen Religionen zum einen Vorstellungen der griechisch-r\u00f6mischen Antike verdichtet, zum anderen aber auch wesentlich \u00e4ltere Einfl\u00fcsse, die bis in die Jenseitsvorstellungen von Zarathustra oder vom \u00e4gyptischen Totenreich zur\u00fcckreichen. Damit wird einmal mehr auch in dieser Frage die Verwandtschaft zwischen den Religionen deutlich.<\/p>\n<p>Hinter den Bildern und Symbolen vom Jenseits steht die grundlegende Erfahrung, dass es nicht egal ist, ob sich der Mensch f\u00fcr das B\u00f6se oder das Gute entscheidet. Eine Person ist f\u00fcr das verantwortlich zu machen, was sie tut. Daf\u00fcr steht das Symbol des Gerichts bzw. als Orte der Belohnung oder Bestrafung Himmels- oder H\u00f6llenvorstellungen. Daf\u00fcr steht im Hinduismus das Gesetz des Karmas, wonach jede Tat ihre positive oder negative Wirkung nach sich zieht. So schaffen die\u00a0Jenseitsvorstellungen einen \u00dcberbau, um die ethischen Grundverpflichtungen zu unterstreichen. Ob es das Doppelgebot der Liebe ist (Mt 22,34-40), die vedische Bhakti-Mystik oder das Dharma-Chakra zur \u00dcberwindung des Leidens \u2013 \u201eJenseitsvorstellungen\u201c wollen im Diesseits Ver\u00e4nderungen bewirken. Das Reich Gottes als zentrales Motiv in der Verk\u00fcndigung des Jesus von Nazaret ist zun\u00e4chst eine diesseitige Wirklichkeit genauso wie die \u00dcberwindung des Leidens im Buddhismus. In allen Religionen haben sich mit der Zeit volkst\u00fcmliche Vorstellungen heraus entwickelt, die zum Teil ein phantasievolles Eigenleben hatten und sich vom Kern des urspr\u00fcnglichen Jenseitsglaubens weit weg entwickelt haben.<\/p>\n<p>Alle gro\u00dfen Religionen kennen auch die apokalyptischen Bilder, die mit Weltuntergang und Weltzerst\u00f6rung verkn\u00fcpft werden. Im Buch der Offenbarung ist dies der Endkampf und im Hinduismus sind die Bilder vom Weltenbrand.<\/p>\n<p>Reinkarnation und Auferstehungsglaube wiederum m\u00fcssen nicht als zwei unterschiedliche Modelle gesehen werden. In jedem Christen gibt es eine Art von \u201eWiedergeburt\u201c von Jesus Christus, in jedem Handeln eines Christen geschieht insofern \u201eReinkarnation\u201c, wenn es im Sinne des Lebens und der Botschaft Jesu Christi geschieht. Der Heilige Oscar Romero brachte es kurz vor seiner Ermordung mit diesen Worten pr\u00e4gnant auf den Punkt: &#8222;Wenn sie mich t\u00f6ten, werde ich im Volk von El Savador auferstehen.&#8220;<\/p>\n<p>Die gel\u00e4ufigsten Ausdr\u00fccke f\u00fcr christliche Todesanzeigen lauten \u201eewige Ruhe\u201c oder \u201eewigen Frieden\u201c. Diese Formulierungen sind dem sehr nahe, was Buddhisten mit dem Begriff \u201eNirvana\u201c oder Hindus mit \u201eMoksha\u201c bezeichnen.<\/p>\n<p>In allen Religionen gibt es die Tendenzen zu fundamentalistischen und sektenhaften Sichtweisen, die sich dadurch auszeichnen, dass die bildhaften Jenseitsvorstellungen wortw\u00f6rtlich ausgelegt werden. Damit kann ein strafend-drohend-r\u00e4chender Gott konstruiert werden, der die Guten von den B\u00f6sen in einem zeit-r\u00e4umlich verstandenen Endgericht bestrafen oder belohnen wird. Die Unterschiede in den religi\u00f6sen Jenseitsvorstellungen liegen zwischen deren fundamentalistischen Engf\u00fchrungen.<\/p>\n<p>Je mehr mit Endgericht und H\u00f6lle gedroht wird, desto fundamentalistischer erscheinen religi\u00f6s-fundamentalistische Bewegungen, ob es die islamistischen Terrorbewegungen sind, in denen sich Menschen als vermeintliche M\u00e4rtyrer in den Tod bomben, oder die evangelikalen Bewegungen, die gerade in Brasilien politisch an die Macht gekommen sind. Ihren Fanatismus beziehen sie alle mit Blick auf Jenseitsvorstellungen, die sich letztlich aus einem kritischen Blick auf die religi\u00f6sen Grundlagen der Religionen nicht legitimieren lassen.<\/p>\n<p>Die Unterschiede in den Jenseitsvorstellungen sind kontextuell und geschichtlich gewachsen, ber\u00fchren jedoch nicht das gemeinsame Wesen. Unterschiede sind innerhalb einer Religionsgemeinschaft manchmal gr\u00f6\u00dfer als zwischen den Religionsgemeinschaften. Die weiterhin grassierenden Fegefeuer- oder H\u00f6llenvorstellungen im Bereich eines katholischen Fundamentalismus k\u00f6nnen sich mit H\u00f6llenvorstellungen islamischer Fundamentalisten decken, entsprechen jedoch sicher nicht dem, wie im christlichen Bereich heute \u00fcber die \u201eLetzten Dinge\u201c mehrheitlich gedacht wird und was in den katholischen Fakult\u00e4ten gelehrt wird.<\/p>\n<p>Freilich setzen die Religionen je nach ihrer Art unterschiedliche Akzente: Im Christentum wird die Individualit\u00e4t st\u00e4rker betont, die Vorstellungen mit sich bringt, dass der Mensch mit seiner ganzen Individualit\u00e4t \u2013 inklusive seines K\u00f6rpers \u2013 ein Weiterleben nach dem Tod haben wird. In den \u00f6stlichen Religionen dagegen ist das Aufgehen der individuellen Seele in der Weltseele kein Problem.<\/p>\n<p><strong>Postscriptum<\/strong><\/p>\n<p>Ich selbst erlebe in vieler Weise das Allerheiligen- und Allerseelenfest als befreiende und tr\u00f6stende Zeit. Ich muss in dieser kurzen Zeitspanne meines Lebens nicht alles erreichen, weil das Leben \u00fcber die Begrenztheiten des Diesseitigen hinausreicht. Ich darf gelassen sein mit Blick auf meine gegenw\u00e4rtigen Begrenztheiten, weil das Kleine, das sich erreichen l\u00e4sst, weiterwachsen kann, weil die Energie, die ich f\u00fcr eine bessere Welt einsetze, nie verloren sein wird. Die Bilderwelt rund um Allerheiligen macht mir bewusst, dass jede Tat verantwortet sein muss. Die Wirklichkeit des Gerichtes und damit Rechtschaffenheit f\u00fcr mein Leben k\u00f6nnen nicht verdr\u00e4ngt werden. Zugleich wei\u00df ich, dass die bedingungslose Barmherzigkeit des G\u00f6ttlichen eine Kraft ist, die Unvers\u00f6hntes zur Vers\u00f6hnung f\u00fchrt, die S\u00fcnden in Verzeihung aufl\u00f6st, die Feindschaft in Freundschaft \u00fcberf\u00fchrt, die in meine Traurigkeit ein L\u00e4cheln zaubert und die Unruhe in Frieden wandelt.<\/p>\n<p>Klaus Heidegger, zum Fest Allerheiligen 2018<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erstens: Das Jenseitige im Diesseitigen, das Diesseitige im Jenseitigen: Interreligi\u00f6ser Blickwinkel Die zentrale Frage \u00fcber das \u201eLeben nach dem Tod\u201c wird rund um die Allerheiligentage in den Medien \u2013 und in meinem Fall \u2013 im schulischen Unterricht besonders gerne gestellt. 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