{"id":6135,"date":"2021-02-25T20:42:05","date_gmt":"2021-02-25T20:42:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/?p=6135"},"modified":"2022-08-22T07:37:56","modified_gmt":"2022-08-22T07:37:56","slug":"jakob-huter-und-die-taeuferbewegung-aus-tirol","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/?p=6135","title":{"rendered":"Jakob Huter und die T\u00e4uferbewegung aus Tirol"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-6136\" src=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/love-1.jpg\" alt=\"\" width=\"1632\" height=\"1224\" srcset=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/love-1.jpg 1632w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/love-1-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/love-1-768x576.jpg 768w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/love-1-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 1632px) 100vw, 1632px\" \/>Die Di\u00f6zese Innsbruck feiert 2021 den 500. Geburtstag ihres Di\u00f6zesanptrons Petrus Canisius. Er steht f\u00fcr die Rechtfertigung und Verteidigung des katholischen Glaubens. In diese Zeit hinein f\u00e4llt auch die Geschichte der T\u00e4uferbewegung. Das Canisius-Jahr ist noch mehr ein Grund, sich auch die reformatorische Seite dieser Zeit in Erinnerung zu rufen. Es gibt viele Argumente, sich mit dem Leben und der Wirkungsgeschichte von Jakob und Katharina Huter auseinanderzusetzen.\u00a0 Erstens gibt der Tiroler Reformator eine eindeutige und kompromisslose Antwort auf die bleibende Frage nach der Rechtfertigung milit\u00e4rischer Gewalt im christlichen Kontext. Jakob Huter kann eine Hilfe im\u00a0 \u201ePazifismusstreit\u201c sein. Er ist eine Ermutigung, sich kompromisslos zu den friedenspolitischen Konsequenzen der jesuanischen Botschaft zu bekennen.\u00a0Zweitens bieten die huterischen Br\u00fcdergemeinden einen Entwurf des Zusammenlebens an, das sich an der G\u00fctergemeinschaft des Urchristentums orientiert und damit einen Gegenentwurf zum Kapitalismus anbietet.<\/p>\n<p>Selbst in Tirol sind Jakob und Katharina Huter kaum bekannt. Sie stehen im Schatten jener M\u00e4nner, die mit Gewalt und Herrschaft ihre Ziele verfolgten. F\u00fcr das offizielle Tirol passt ein Andreas Hofer besser als der Pazifist und Sozialrevolution\u00e4r Jakob Huter.\u00a0 Eine W\u00fcrdigung von Jakob Huter ist daher auch eine W\u00fcrdigung und Auss\u00f6hnung mit jenen pazifistischen und kommunit\u00e4ren Ideen, die jahrhundertelang von den Herrschenden verdr\u00e4ngt worden sind.<\/p>\n<p>Jakob Huter ist eine Mahnung in einem Land, wo in der Geschichte Weihrauch und Pulverdampf oft ein unertr\u00e4gliches Gemisch ergaben. Er steht stellvertretend f\u00fcr die vielen Menschen, die wegen unbequemer herrschaftskritischer Positionen als Ketzer oder Hexen zum Tode verurteilt worden sind. Jakob Huter ist ein ermutigendes Beispiel f\u00fcr eine Glaubenshaltung, in der das Evangelium an erste Stelle gesetzt wird.<\/p>\n<p>Geburtsort von Jakob Huter ist Moos bei St. Lorenzen im Pustertal. Seine Zeit war einerseits jene von groben Missst\u00e4nden in der Kirche, von Verelendung auf der Seite der Bauern und Bergarbeiter, andererseits eine Zeit eines religi\u00f6sen und politischen Aufbruchs. Radikalster Ausdruck eines religi\u00f6s wie politischen Neubeginns war die T\u00e4uferbewegung. Jakob Huter wurde zum bedeutendsten F\u00fchrer der T\u00e4ufer bzw. Anabaptisten (=Wiedert\u00e4ufer) in Tirol.<\/p>\n<p>Im Jahr 1529 soll Jakob Huter gemeinsam mit seiner Frau Katharina die Missionst\u00e4tigkeit begonnen haben. In Welsberg errichtete er die erste T\u00e4ufergemeinde. Die Kirchen nannte er \u201ehuern- und g\u00f6tzentempel\u201c, die nur \u201eeehbrecher, huerer, todtschleger und gottlose menschen\u201c besuchen. Im Papst sah er einen Diener des Teufels und in den Geistlichen falsche Propheten, \u201esy bedurffen nit weiber nemen, aber huern wol halten\u201c. Die Taufe bezeichnete er als ein Zauberbad, darin \u201eder pfaff w\u00f6ll teuffl aus dem kind austreiben, das doch rain sey\u201c.<\/p>\n<p>Als es in Tirol zu einer regelrechten Treibjagd gegen die zunehmende Zahl der T\u00e4ufer kam, fl\u00fcchtete Huter nach M\u00e4hren, wo die Gemeinschaft der Huterischen Br\u00fcder entstand. 1535 kehrte Huter nach Tirol zur\u00fcck. Beim ehemaligen Mesner Hans Steiner in Klausen wurde er aber aufgegriffen, nach Innsbruck \u00fcberf\u00fchrt und am 25. Februar vor dem Goldenen Dachl auf dem Scheiterhaufen verbrannt.\u201c Seine Frau Katharina wurde kurz darauf auf Schloss Sch\u00f6neck in S\u00fcdtirol hingerichtet.<\/p>\n<p>Die T\u00e4ufer wurden der Ketzerei angeklagt. Darauf stand Tod oder Vertreibung. Ein Beispiel: Bez\u00fcglich Schwaz berichten die B\u00fccher der T\u00e4ufer: \u201eAnno 1540 ist der Brueder Hans Zimmerauer zu Schwatz umb gottes worts willen gefangen gelegen. Da ist er auch zum todt verurteilt und mit dem Schwert gerichtet worden. Da hat er seinen Glauben in gott mit seinem bluet bezeugt.\u201c Von den 51 schriftlich bekannten T\u00e4ufern in Kufstein wurden 22 hingerichtet, in Kitzb\u00fchel fanden 67 und in Rattenberg 71 den Tod.<\/p>\n<p>Die zweite H\u00e4lfte des 16. Jahrhunderts markiert das Goldene Zeitalter in der Geschichte der Huterer. Unter dem Schutz von m\u00e4chtigen m\u00e4hrischen Magnaten prosperierten sie \u00f6konomisch. Sie waren im wesentlichen Bauern und Handwerker. Am H\u00f6hepunkt hatten sie zwischen 20.000 und 30.000 Mitglieder, verteilt auf einige hundert Bruderh\u00f6fe. Ab 1546 entstanden auch einige Gemeinschaften im n\u00f6rdlichen Ungarn. Die Huterer waren zu dieser Zeit keine in sich verschlossene Sekte, sondern erf\u00fcllt mit missionarischem Eifer, die Botschaft in andere Teile Zentraleuropas zu bringen. \u201eWenn die ganze Welt wie wir w\u00e4ren\u201c, hatte Jakob Huter gesagt, \u201edann w\u00fcrde jeder Krieg und jede Ungerechtigkeit aufh\u00f6ren.\u201c<\/p>\n<p>Die Huterer unterschieden sich von den anderen Anabaptisten vor allem in ihrem religi\u00f6sen Kommunitarismus, dem Glauben, dass G\u00fctergemeinschaft keine beil\u00e4ufige Methode der Perfektion sei, sondern ein wesentlicher Bestandteil christlichen Glaubens.\u00a0Ansonsten glichen sie sehr stark dem evangelischen Anabaptismus: Sie praktizierten die Erwachsenentaufe, verweigerten Eide und Gerichte. Sie glaubten, dass zwischen \u201eder Welt\u201c und \u201edem K\u00f6nigreich Gottes\u201c eine un\u00fcberbr\u00fcckbare Kluft herrsche.<\/p>\n<p>Die bewusste und demonstrative \u201eWehrlosigkeit\u201c war stets ein Hauptgrund f\u00fcr die Verfolgung der huterischen Br\u00fcder, vor allem dann, als sie mit Systemen der Allgemeinen Wehrpflicht konfrontiert waren. Huterer betrachteten sich selbst als \u201eSoldaten Christi\u201c, die alle \u201e\u00e4u\u00dferen und eisernen Waffen\u201c verweigerten und sich selbst nur mit \u201espirituellen Waffen\u201c ausstatteten. In ihrer Gemeinschaft gibt es nur das spirituelle \u201eSchwert\u201c, um Disziplin zu erreichen. Im Falle eines Angriffs von au\u00dfen durften sie sich nur mit der \u201eWaffe der Wahrheit\u201c sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>So schrieb Jakob Huter im Jahr 1535, bevor er ins Exil ging: \u201eBevor wir wissentlich gegen\u00fcber jemandem ungerecht sind f\u00fcr den Wert eines Groschens, w\u00fcrden wir lieber darunter leiden, von hundert Gulden beraubt zu werden. Und bevor wir unseren schlimmsten Feind mit unserer Hand hauen w\u00fcrden, sei es mit Spie\u00df, Schwert oder Hellebarde, wie dies die Welt tut, w\u00fcrden wir lieber sterben und dass unser eigenes Leben von uns genommen wird. Wir besitzen keine materiellen Waffen, weder Spie\u00df noch Gewehr, wie jeder sehen kann und wie jeder wei\u00df. In Summe, unsere Botschaft, unser Reden, unser Leben und Benehmen ist dergestalt, dass jemand in Frieden und Einheit in Gottes Wahrheit leben soll, als wahrhafte christliche J\u00fcnger.\u201c<\/p>\n<p>Da nach Auffassung der Huterer christliche Liebe die Doktrin des Auge-um-Auge ersetzt, verurteilten die Hutterer jede Kriegsbeteiligung und verweigerten den Milit\u00e4rdienst. Dies f\u00fchrte sie auch zur Verweigerung der Kriegssteuer. Damit war ihr Zeugnis f\u00fcr den Frieden radikaler als jenes der Hauptstr\u00f6mung der Anabaptisten-Mennoniten. Huterer verweigerten hartn\u00e4ckig das Zahlen der Kriegssteuer oder jeder Arbeit, die einer Kriegsunterst\u00fctzung dienen k\u00f6nnte. Ein Argument lautete: \u201eEs gibt wenig oder keinen Unterschied, ob wir mit unseren eigenen H\u00e4nden schlachten oder ob wir jemanden unser Geld geben, um an unserer Stelle zu schlachten.\u201c<\/p>\n<p>Eine detaillierte Begr\u00fcndung der Kriegssteuerverweigerung schrieb um 1540 Peter Riedemann in seiner \u201eRechenschafft unserer Religion, Leer und Glaubens\u201c. Riedemann war einer der geistigen F\u00fchrer der Huterer, in diesem Sinne unmittelbarer Nachfolger von Jakob Huter. Sein Buch erschien 1565 und enth\u00e4lt eine klare und pr\u00e4zise Abhandlung \u00fcber die huterische Haltung zu Krieg und Frieden.\u00a0\u00a0F\u00fcr Riedemann ist jedes kriegerische Handeln aggressiv und destruktiv. Niemand habe die Verpflichtung, einen Staat mit Abgaben zum Kriegf\u00fchren zu unterst\u00fctzen. Und schlie\u00dflich folgt das Argument: \u201eWas immer gegen Gott, das Gewissen und unsere Berufung steht, dort wollen wir Gott mehr als den Menschen gehorchen.\u201c\u00a0\u00a0 Um 1556 wird von den Aspiranten eines Beitritts zur Bruderschaft verlangt, eine Erkl\u00e4rung zu unterschreiben. Darin wird u. a. verlangt, das Zahlen von \u201eBlutgeld\u201c, damit ist die Kriegssteuer gemeint, zu verweigern.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Hutterer wurde die prinzipielle Haltung zur Kriegssteuer sehr bald auf die Probe gestellt. Aufgrund der t\u00fcrkischen \u00dcbergriffe verlangten die m\u00e4hrischen Beh\u00f6rden au\u00dferordentliche Besteuerung, um dem Feind zu widerstehen. Somit waren die Huterer herausgefordert, ihre Prinzipien in die Praxis umzusetzen. Um 1580 nahmen die Beh\u00f6rden von den Bruderh\u00f6fen Vieh und Land, weil sie den vorgeschriebenen Kriegsabgaben nicht nachkamen. Im Umgang mit den Beh\u00f6rden galt f\u00fcr die Huterer folgende pazifistische Regel: \u201eWenn dir etwas mit Gewalt weggenommen werden soll, soll man nicht mit unpassenden Worten Widerstand leisten. Oder wenn die Soldaten etwas von uns wegnehmen oder uns mit Worten schm\u00e4hen, soll niemand dabei ertappt werden, wie er zur\u00fcckschl\u00e4gt. Dies k\u00f6nnte n\u00e4mlich der ganzen Gemeinde schaden.\u201c\u00a0\u00a0 \u00a0 \u00d6ffentlich erkl\u00e4rten die m\u00e4hrischen Huterer den Obrigkeiten, dass sie keine Kriegsbeitr\u00e4ge leisten werden und auch nicht ihre Pferde und Wagen f\u00fcr milit\u00e4rische Zwecke zur Verf\u00fcgung stellen wollen, weil solche Hilfe eine Beteiligung am \u201eBlutvergie\u00dfen\u201c darstellen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Immer wieder haben Au\u00dfenstehende das hohe moralische Niveau der einfachen Bauern in den huterischen Bruderh\u00f6fen bezeugt. So werden von einem Jesuitenpater aus dem Jahr 1603 folgende anerkennenden Worte \u00fcber die Huterer \u00fcberliefert: \u201eSie nennen einander Br\u00fcder und Schwestern und sie gebrauchen keine Waffen zur Verteidigung. Sie gehen nicht vor Gerichte, ertragen alles geduldig im Heiligen Geist.\u201c<\/p>\n<p>1622 wurden im Zusammenhang mit der Gegenreformation die Br\u00fcdergemeinden aus M\u00e4hren vertrieben. In den n\u00e4chsten 140 Jahren lebten sie in der Slowakei. Unter der Regentschaft von Kaiserin Maria Theresia wurden sie auch von dort vertrieben. In den n\u00e4chsten hundert Jahren wurde die Geschichte der huterischen Br\u00fcder in der Ukraine weiter geschrieben. Von dort wanderten sie nach Nordamerika aus, wo heute an die 30.000 Hutterer in Kolonien leben.<\/p>\n<p>Der kanadische Wissenschaftler Peter Brock schrieb eine umfangreiche Darstellung des Pazifismus in Europa. Darin kommt er zum Urteil, dass die Huterer zu jenen pazifistischen Str\u00f6mungen z\u00e4hlen, die am konsequentesten jede Form der Kriegsbeteiligung abgelehnt hatten.<\/p>\n<p>Die Erinnerung an Jakob Huter und die Huterer tut gut in einem Land, in dem es einen Mangel an gelebtem Pazifismus und Kommunitarismus gibt, obwohl Jakob Huter und die ersten T\u00e4ufer aus diesem Teil der Erde stammen. Es w\u00e4re so wichtig, dass ihr Geist auch hierzulande gelebt werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Klaus Heidegger, 25.2.2021, Gedenktag f\u00fcr Jakob Huter<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><img src='http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/love-1.jpg' class='thumbnail' \/>Die Di\u00f6zese Innsbruck feiert 2021 den 500. Geburtstag ihres Di\u00f6zesanptrons Petrus Canisius. Er steht f\u00fcr die Rechtfertigung und Verteidigung des katholischen Glaubens. 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