{"id":8695,"date":"2023-02-27T22:32:08","date_gmt":"2023-02-27T22:32:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/?p=8695"},"modified":"2023-07-26T18:41:57","modified_gmt":"2023-07-26T18:41:57","slug":"eine-skialpine-durchquerung-der-dolomiten-im-winter-2023","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/?p=8695","title":{"rendered":"<strong>Eine skialpine Durchquerung der Dolomiten im Winter 2023<\/strong>"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/20230222_070649-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/20230222_070649-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8698\" srcset=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/20230222_070649-768x1024.jpg 768w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/20230222_070649-225x300.jpg 225w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/20230222_070649-1152x1536.jpg 1152w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/20230222_070649-1536x2048.jpg 1536w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/20230222_070649-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Tag 1: Ein sch\u00f6ner Gipfel und eine atemberaubende Abfahrt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am Rollepass auf 1970 m startet die Tour. Da oben sind einige Liftanlagen, vor denen Blechkisten geparkt sind. Die Felszacken der Palagruppe bilden ein beeindruckendes Panorama. In den Rucks\u00e4cken ist alles verstaut, was wir f\u00fcr 6 Tage ben\u00f6tigen. Da merkt man auch das Gewicht auf den Schultern.Wir steigen zum Passo Mulaz (2.619 m) auf. Ein kurzer Abschnitt bei einer Steilpassage ist etwas knifflig. Teils ist der Schnee sehr hart und an einer Stelle, wo Ger\u00f6ll darunter liegt, br\u00f6selig. Von Beginn an denke ich mir: Bei Skidurchquerungen und Gipfel\u00fcberschreitungen gibt es aber nicht so leicht die M\u00f6glichkeit, umzukehren. Angekommen am Joch mit dem breiten Kessel l\u00e4sst sich wieder durchschnaufen. Ich bin froh, dass wir dann noch den Monte Mulaz (2906 m) besteigen. Zun\u00e4chst in Spitzkehren &#8211; das Gel\u00e4nde wird bis zu 40 Grad steil &#8211;  und dann mit Steigeisen weiter auf den Gipfel mit dem eigenwilligen Gipfelkreuz mit Glocke. Zum Gl\u00fcck ist der Schnee inzwischen schon etwas aufgeweicht. Der Rundumblick ist beeindruckend und dann ebenso die atemberaubende Abfahrt durch ein steiles Tal hinunter nach Falcade. Dass es keinen Pulver gibt und die harte Schneeunterlage gerade reicht, um nicht auf Fels und Almwiesen zu kratzen, st\u00f6rt mich gar nicht. Daf\u00fcr m\u00fcssen wir vor Lawinen keine Angst haben und k\u00f6nnen auf Gipfel steigen und au\u00dferdem ist das Erleben dieser einzigartigen Landschaft ohnehin das Wichtigste. (19 km, 1562 Hm)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Tag 2: Die Marmolata \u00fcberfahren<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wo wir heute genau unterwegs sind, geht nicht so leicht in meinen Kopf. Das Auf- und Ab ist etwas verwirrend. Ausgangspunkt ist jedenfalls auf der Bergstra\u00dfe, die zum Passo Pellegrino f\u00fchrt. Von dort geht es zu einem Almdorf, dann steiler Anstieg hinauf zu einem Gipfel auf fast 3000 m. Der Aufstieg in einer steilen Flanke mit Spitzkehren im Schnee, der nicht wirklich h\u00e4lt, ist knifflig. Der Gipfel, Cimba Ombretola (2.932 m) selbst ist weitl\u00e4ufig mit einem kleinen Holzkreuz, um das ein Stacheldraht gewickelt ist. Die letzten Meter gingen wir zu Fu\u00df \u00fcber Ger\u00f6ll hinauf. Dann Steilabfahrt hinunter mit Blicken zur imposanten Marmolada-S\u00fcdwand. Am Ende des Tales ist dann die Seilbahn, die uns auf die Punta Rocca (3.250 m) bringt. Nun wartet noch eine eindrucksvolle Abfahrt auf der Nordseite der Marmolada \u2013 dort ist auch der Gletscher mit jenem Abbruch, der vergangenen Sommer zur Katastrophe gef\u00fchrt hatte. Die Abendsonne zaubert noch ein wunderbares Licht auf den beeindruckenden Gipfel. Das Refugio Marmolada liegt beim Stausee am Fedaiapass. Ein jetzt geschlossenes Museum zum &#8222;Grande Guerra&#8220; l\u00e4sst mich an den Krieg in der Ukraine denken. W\u00fcrde doch jeder Krieg ins Museum kommen, w\u00fcrde doch jedes dieser Museen ein Mahnmal sein f\u00fcr ein Nein zu jedem Krieg und jeder Kriegsvorbereitung. Das Abendessen mit Pommes und Spiegelei wird etwas zum Running Gag in unserer Gruppe &#8211; dankbar bin ich f\u00fcr alles, was mir in dieser Woche geschenkt wird, f\u00fcr Menschen, die daf\u00fcr arbeiten, dass ich jeden Tag wieder gen\u00fcgend Kraft habe.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Tag 3: \u00dcberschreitung des Piz Boe und Steilabfahrten und eine \u00dcbernachtung in einem Gipfel-Refugio<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gegen\u00fcber sind die Nordflanken des Marmolada-Massivs und wir sehen gut jene Linie, die wir am Tag zuvor ausgehend von der Station Punta Roca hinunter gefahren sind. Zun\u00e4chst geht es heute 300 H\u00f6henmeter hinauf zu einer Bergstation. Ich gehe die Strecke gleich zwei Mal, weil ich nochmals hinunter zum Marmolada-Refugio fahre, um meine vergessene Jacke  zu holen. Dann die Piste hinunter und auf der anderen Seite mit doppelter Liftunterst\u00fctzung wieder hinauf zum Pordojjoch. Dort oben wimmelt es von Skifahrenden. Die Pisten gleichen einem Ameisenhaufen.  Wir ziehen die Felle auf und steigen Richtung Piz Boe (3152), den wir \u00fcberschreiten. Direkt am Gipfel liegt die Schutzh\u00fctte Campana Fassa. Neben dem kleinen mit bunten tibetischen Fahnen geschm\u00fcckten Kreuz \u2013 symboltr\u00e4chtiger positiver Glaubenssynkretismus! \u2013 steht eine kleine Madonnenstatue. Ich streiche ihr noch \u00fcber den Kopf, bevor der Abstieg auf der anderen Seite beginnt. Zum Gl\u00fcck ist der Schnee griffig, denn der Abstieg mit den Ski am R\u00fccken ist relativ ausgesetzt. Skifahrtechnisch ist alles zusammen herausfordernd. Einmal lande ich in einem Schneeloch, das sich um einen Felsblock gebildet hat &#8211; mein Carbonstecken bricht dabei. <\/p>\n\n\n\n<p>Mit der letzten Gondel \u2013 16.30 Uhr \u2013 geht es vom Falzarego-Pass hinauf zum Rifugio Largazoi. Es ist eine gro\u00dfartige Unterkunft mit einem einzigartigen Rundumblick. Die sinkenden Abendsonne taucht die Dolomitenwelt rundum in ein wunderbares Licht. Ich bin dankbar, dass mir hier der Anblick von so viel Sch\u00f6nheit geschenkt ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Tag 4: Durchquerung des Fanes Nationalparks, \u00dcberschreitung des Piz Lavarella und Steilabfahrten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein wunderbarer Sonnenaufgang um 7.00 Uhr. Wir sind die ersten, die vom Gipfel-Refugio die harte pr\u00e4parierte Piste hinunter sausen, um zu jener Stelle zu kommen, wo es zun\u00e4chst flach durch den Fanes Nationalpark hinein geht. Wieder sind wir \u2013 mit Ausnahme von einer anderen Skitourengruppe \u2013 den ganzen Tag alleine unterwegs. Der Aufstieg auf den Piz Lavarella (3.055) wird dann zunehmend steiler und am Ende hei\u00dft es wieder: Ski auf die Rucks\u00e4cke und \u00fcber steile Schneefelder und einen ausgesetzten Grat zur Spitze zu gehen. Eine kurze Kletterei war auch dabei, was mit den Steigeisen relativ unangenhem war. Die Ski-Verankerung von meinem Rucksack rei\u00dft ab und die wackelnden Ski am Rucksack lassen mich unsicher sein. Eine neue Bergfreundschaft und Steigeisen geben Sicherheit. Die \u00dcberschreitung hinunter in den Norden ist respekteinfl\u00f6\u00dfend. Nach dem steilen Nordhang folgt eine gewaltige Steilrinne, die sehr eng beginnt. Es folgen Schluchten und ein Hochtal und dann ein schmaler Weg hinunter. Die 40 Grad steile und enge Rinne rutschen wir vorsichtig seitlich hinunter. Zwischen den Steilw\u00e4nden fahren wir hinaus, ein etwas steiniger Almweg und dann fast eben mit Skatingschritten. Diesmal brauchen wir sogar schon die Stirnlampen, weil es nach 10 Stunden Unterwegssein dunkel geworden ist. (ca 40km, ca 2000 Hm)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Tag 5: Steile Couloirs und Dolomitenwelt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir k\u00f6nnen direkt von unserem Hotel weggehen. Zun\u00e4chst eine aufgelassene Skipiste bis zu einer Scharte, die zwischen irgendwelchen Felszacken liegt. Dort hinunter \u2013 Ski tragend und etwas im Firn \u2013 und wieder eine andere Scharte hinauf, zuletzt auch wieder Ski tragend und mit Steigeisen. Auf der letzten Scharte machen wir eine ausgiebige Rast. Das Hinuntersteigen wird zum Gl\u00fcck leichter, als ich gedacht hatte. Und wieder ist der Tag gef\u00fcllt bis zum Abend \u2013 mehr als 1800 H\u00f6henmeter kommen zusammen. Und wieder erlebe ich es so positiv, wie wir als Gruppe zusammenhalten und unser Guide darauf baut, dass alle selbst wissen m\u00fcssen, was sie in jeder Situation zu tun haben, ob es Harscheisen oder Steigeisen braucht etc. entscheidet jeder f\u00fcr sich.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Tag 6: Rund um die Drei Zinnen und ein Durchschlupf zwischen Gro\u00dfer und Westlicher Zinne<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst geht es von unserer **- Unterkunft wieder ein St\u00fcck des Anstieges hinauf, den wir gestern gew\u00e4hlt hatten, bevor wir in n\u00f6rdlicher Richtung den Zinnen entgegen gehen. Sanfte Anstiege durch Latschenw\u00e4lder und bald schon sehen wir die Auronzoh\u00fctte, die am Fu\u00df der S\u00fcdw\u00e4nde der Zinnen liegt. Bis dort k\u00f6nnen im Sommer die Autos auf der Mautstra\u00dfe hinauffahren. Dann sind auch Tausende Touristen dort oben. Heute ist es ruhig und die einmalige Felsformation der Drei Zinnen k\u00f6nnen wir ungest\u00f6rt wahrnehmen. Die Auronzoh\u00fctte (2320 m) \u2013 ein Kaffee dort oben war geplant \u2013 ist geschlossen. Nur ein paar Mal f\u00e4hrt ein Skidoo, der einen Rodler oder Spazierg\u00e4nger hinauf bringt. Ich blicke hin\u00fcber zur Steilabfahrt auf der gegen\u00fcberliegenden Gebirgskette, die wir gestern gemacht hatten. Von hier aus wirkt sie sehr respekteinfl\u00f6\u00dfend. Es liegt gerade so viel Schnee, um an der S\u00fcdseite der Zinnen etwas Richtung Westen zu gehen und dann schlie\u00dflich zun\u00e4chst in Spitzkehren die immer steiler werdende Rinne zwischen Westlicher und Gro\u00dfer Zinne hinauf zu steigen. Ich bin froh um Pickel und Steigeisen. N\u00f6rdlich geht es wieder ebenso steil hinunter und wir sehen nun die beeindruckenden Nordw\u00e4nde. Die Querung unter der Nordwand der Gro\u00dfen Zinne geschieht mit Fellen auf fast eisigem Schnee. Weitl\u00e4ufig ist unten die Lange Alm. Kurze Abfahrt, dann wieder Felle aufkleben und hinauf zur Dreizinnenh\u00fctte (2405 m). Auch die ist geschlossen. Au\u00dfer uns ist niemand unterwegs. Ich nehme das gigantische Panorama dankbar wie ein gro\u00dfes Geschenk in mich auf. Vor mir die Nordw\u00e4nde der Drei Zinnen, hinter der H\u00fctte die T\u00fcrme des Toblinger Knoten und im Osten der Paternkofel. Nun beginnt die letzte von vielen Abfahrten unserer Dolomitendurchquerung. Hartgepresster Schnee auf oft steilen latschenbewachsenen H\u00e4ngen, hinunter ins Flischleintal und auf einem Forstweg hinaus nach Moos. Zuletzt nehmen wir noch die Loipe, um die Tour in einem Gasthaus in Sexten ausklingen zu lassen. (18.00)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vorbei an den Mahnmalen der Gebirgsk\u00e4mpfe<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In den steilen, senkrechten Felsw\u00e4nden sind so manche L\u00f6cher von den Stollen und Befestigungen aus der Zeit des Gebirgskrieges zu sehen. In H\u00fctten und Herbergen sind Schauk\u00e4sten mit Fundst\u00fccken, die an den sinnlos-m\u00f6rderischen Stellungskrieg von 1915-1916 erinnern. Massive Stahlhelme, Reste von Granaten, Blechgeschirr. Und fast 110 Jahre sp\u00e4ter? W\u00e4hrend ich mit den Ski unter strahlend blauem Himmel die Dolomiten durchquere, denke ich an den Krieg in der Ukraine, der mit der v\u00f6lkerrechtswidrigen russischen Invasion vor exakt einem Jahr begann und nun auch zu einem Stellungskrieg und Abn\u00fctzungskrieg mutiert ist. Die Argumente der Kriegslogik sind die gleichen geblieben. Man sieht sich im Recht, sich gegen eine Kriegsmacht zu verteidigen, die das eigene Territorium zu beanspruchen sucht. Immer wird ein Krieg als \u201eVerteidigungskrieg\u201c gewertet. Um sich zu verteidigen, wurde S\u00fcdkorea von den USA milit\u00e4risch besetzt \u2013 und sp\u00e4ter wurde in Vietnam gek\u00e4mpft und dann im Irak und dann in Afghanistan. Man setzt auf die Zerst\u00f6rungskraft des Waffenpotentials, um einem Feind die gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Verluste zu bereiten. Es geht dabei nicht um die Bewahrung von Menschenleben, sondern um Territorium. Man opfert Menschen f\u00fcr ein paar Flecken Boden.&nbsp; Damals in dieser Bergwelt standen sich Alpini und Kaiserj\u00e4gersch\u00fctzen gegen\u00fcber. Tausende Soldaten starben \u2013 oftmals aus Hunger und im Winter aufgrund von Lawinen. Und danach: Eltern hatten ihre S\u00f6hne verloren, Ehefrauen ihre M\u00e4nner, Abertausende waren kriegsversehrt. Heute noch stehen in den T\u00e4lern unten die Kriegsdenkm\u00e4ler f\u00fcr die Menschen, die als \u201eGefallene\u201c bezeichnet werden und f\u00fcr nationalistisch verbr\u00e4mte Heldenverehrung missbraucht werden. Heute zeigt das ganze Gebiet der Dolomiten zugleich, dass ein friedliches Zusammenleben unterschiedlicher Sprach- und Kulturgruppen kein Problem ist, sondern eine Bereicherung darstellen kann. Der Krieg brachte nur Zerst\u00f6rung mit sich. Frieden kam durch Verhandlungen und f\u00fcr S\u00fcdtirol eine weitgehende Autonomie. Italiener, Deutsche und Ladiner leben in den Dolomitent\u00e4lern friedlich zusammen. Der Gebirgskrieg in den Dolomiten k\u00f6nnte zeigen, wie irrsinnig ein Kampf um Territorien auf Kosten von Menschenleben ist. Im vergangenen Jahr sind in der Ukraine schon weit mehr Soldaten get\u00f6tet worden \u2013 sch\u00e4tzungsweise 200.000, als in den zwei Jahren des Alpenkrieges. Solche Gedanken begleiteten mich auch, als die vor 100 Jahren umk\u00e4mpften Gipfel der Drei Zinnen, des Toblinger Knoten oder des Paternkofels und der Marmolata mir so nahe waren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schlussgedanken<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Diese Skidurchquerung der Dolomiten mit vielen Gipfeln und steilen Rinnen w\u00e4re nicht m\u00f6glich gewesen ohne die Expertise eines Bergf\u00fchrers, der uns achtsam begleitete, ohne die Gruppe, in der von Beginn an sehr viel Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen zu finden war, und auch mit dem Gl\u00fcck, dass das Wetter eine Routenwahl erm\u00f6glichte, die im Winter nicht selbstverst\u00e4ndlich ist. Bei Lawinengefahr w\u00e4re beispielsweise vieles nicht m\u00f6glich gewesen. Jedenfalls sind die Dolomiten eine wirklich einzigartige und unvergleichliche Gebirgswelt, die in dieser Jahreszeit noch ohne Tourismusandrang ganz besonders zur Geltung kommt. Dankbar blicke ich zur\u00fcck \u2013 und wei\u00df auch um das, was unerf\u00fcllt bleibt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><img src='http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/20230222_070649-768x1024.jpg' class='thumbnail' \/>Tag 1: Ein sch\u00f6ner Gipfel und eine atemberaubende Abfahrt Am Rollepass auf 1970 m startet die Tour. Da oben sind einige Liftanlagen, vor denen Blechkisten geparkt sind. Die Felszacken der Palagruppe bilden ein beeindruckendes Panorama. In den Rucks\u00e4cken ist alles verstaut, was wir f\u00fcr 6 Tage ben\u00f6tigen. 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