{"id":8747,"date":"2023-03-12T19:15:21","date_gmt":"2023-03-12T19:15:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/?p=8747"},"modified":"2023-03-12T19:16:42","modified_gmt":"2023-03-12T19:16:42","slug":"raus-mit-den-kreuzen-aus-den-klassenzimmern","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/?p=8747","title":{"rendered":"Raus mit den Kreuzen aus den Klassenzimmern?!"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/20230228_173649-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/20230228_173649-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8748\" srcset=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/20230228_173649-768x1024.jpg 768w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/20230228_173649-225x300.jpg 225w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/20230228_173649-1152x1536.jpg 1152w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/20230228_173649-1536x2048.jpg 1536w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/20230228_173649-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Gesch\u00e4tztes Sch\u00fclerInnenparlament Tirols! Liebe Sch\u00fclerinnen- und Sch\u00fclervertretung der JUNOS und der Sch\u00fclerunion! Liebe Gina Plattner und lieber Bastian Fettinger!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eine alte aufgew\u00e4rmte Forderung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Danke zun\u00e4chst, dass Ihr Euch im Sinne der demokratischen Mitbestimmung an den Schulen ehrenamtlich engagiert. Auf die Forderung des Tiroler Sch\u00fclerInnenparlaments vom 22. Feber 2023 wollte ich zun\u00e4chst gar nicht eingehen, weil mich sowohl der Inhalt dieser Forderung mehr noch aber die aggressiven Formulierungen irritiert haben. Au\u00dferdem ist es in den vergangenen Jahren immer wieder vorgekommen, dass das Thema \u201eKreuz in den Klassen\u201c als populistisches Profilierungsthema aufgebracht wurde und eine entsprechende Diskussion schnell verschwunden ist. Ich denke beispielsweise an den Vorsto\u00df der damaligen Bildungsministerin Sonja Hammerschmid aus dem Jahr 2016 \u2013 da ist die gegenw\u00e4rtige Sch\u00fclervertretung ja noch in der Volksschule gewesen. Allerdings hat sich die damalige Landessch\u00fclervertretung gegen die Bildungsministerin gestellt und explizit f\u00fcr Kreuze in den Klassenzimmern eine offizielle Stellungnahme herausgegeben. (5. November 2016)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Sprache der Forderung: \u201eKruzifix: Raus damit!\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Schon die aggressive \u00dcberschrift \u201eRaus damit, Kruzifix nochmal!\u201c verr\u00e4t eine Geisteshaltung, die wenig Sensibilit\u00e4t mit religi\u00f6sen Symbolen erkennen l\u00e4sst. Meist h\u00e4ngt in den Klassen ohnehin kein Kruzifix \u2013 ein Kreuz mit dem gemarterten Jesus darauf \u2013 sondern ein schlichtes Kreuz ohne Korpus. Das ist gut so. Ich glaube auch, dass ein Kruzifix tats\u00e4chlich weniger in eine Klasse passt als ein schlichtes Kreuz. Euer \u201eKruzifix nochmal\u201c in der Headline kann zugleich im Sinne von einem Schimpfwort missverstanden werden \u2013 und wird wohl auch meist so verwendet. Vor allem aber das fundamentalistische \u201eRaus damit!\u201c ist ein gef\u00e4hrlich populistischer Schlachtruf.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann schreibt Ihr: \u201eNageln wir die Schule nicht ans Kreuz, sondern schaffen wir eine faire Lernumgebung.\u201c Bedeutet ein Kreuz in der Klasse eine \u201eunfaire\u201c Lernumgebung? Nebenbei bemerkt, verzeiht mir die Ironie, k\u00f6nnte dieser Sager von der Diktion her aus der ber\u00fcchtigten Kickl-Spr\u00fcche-Werkstatt stammen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein \u201eneutrales Klassenzimmer\u201c?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gerade als Theologe und nach jahrzehntelanger interreligi\u00f6ser Besch\u00e4ftigung verstehe ich den Satz nicht, den Ihr als Begr\u00fcndung nennt: \u201eZu einer neutralen und ausgeglichenen Schule geh\u00f6rt auch eine neutrale Klasse, in der alle Religionen gleich wertgesch\u00e4tzt werden.\u201c Bedeutet es wirklich weniger Wertsch\u00e4tzung der nichtchristlichen Religionen, wenn ein Kreuz im Klassenzimmer h\u00e4ngt?<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Stichwort \u201eneutrales Klassenzimmer\u201c kann ich wenig anfangen. Ihr wisst selbst, dass es in jedem Klassenraum nur so von Symbolen wimmelt, von angebissenen \u00c4pfeln auf den digitalen Ger\u00e4ten \u00fcber die Logos der Kleidermarken, von religi\u00f6sen Symbolen auf Halsketten oder sogar als Tattoos. Soll den traditionell gekleideten islamischen M\u00e4dchen das Kopftuch verboten werden, damit das Klassenzimmer \u201eneutral\u201c ist?<\/p>\n\n\n\n<p>Aus den Stunden in Geschichte und Politische Bildung wisst Ihr, dass es immer dann gef\u00e4hrlich wird, wenn religi\u00f6se Symbole verboten wurden oder werden. Ein Kreuzchen um den Hals in den von den Taliban regierten Gebieten Afghanistans oder Pakistans k\u00f6nnte ein Todesurteil sein. Ihr kennt die Zeit, als auch hierzulande das Kreuz verboten wurde und mit dem schrecklichsten aller Schreckenskreuze ersetzt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Kreuz als interreligi\u00f6ses Pluszeichen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn das Kreuz als Symbol f\u00fcr das Christentum genommen wird \u2013 also f\u00fcr die Botschaft und das Leben des Jesus von Nazareth \u2013 dann ist es ein Symbol, das f\u00fcr eine radikale Offenheit gegen\u00fcber anderen Religionen steht, f\u00fcr Gewaltfreiheit und Gewaltverzicht, f\u00fcr Barmherzigkeit und N\u00e4chstenliebe. Ein Dalai Lama h\u00e4tte kein Problem damit. Ich denke an den j\u00fcdischen Maler Marc Chagall: Wie oft hat er gerade auch mit Blick auf die Shoah das Kreuz als wichtiges Symbol ins Bild gebracht!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Demokratisch abstimmen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Und dann wollt Ihr ein Einstimmigkeitsprinzip einf\u00fchren, mit dem \u00fcber das Kreuz in den Klassenzimmern abgestimmt wird. Wie soll dies aussehen? 1. Klasse Volksschule, Klassenlehrerin fragt die Kinder: Stimmen wir nun \u00fcber das Kreuz ab? 6. Klasse Oberstufe: Ein Sch\u00fcler schl\u00e4gt vor, ein Nudelsieb aufzuh\u00e4ngen. Alle finden das lustig. Das Kreuz wird abgenommen, weil es keine Mehrheit hat. Nun h\u00e4ngt ein Nudelsieb dort f\u00fcr die Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Bereich der H\u00f6heren Schulen ist es jedenfalls so, dass in wichtigen Fragen auch nicht nur im Klassenzimmer abgestimmt wird. Alle Schulpartner \u2013 Lehrpersonen, Sch\u00fclerInnenvertretung, Eltern \u2013 sind einzubinden. Daher l\u00e4ge eine enstprechende Entscheidungsgewalt im Schulgemeinschaftsausschuss, an dem drittelparit\u00e4tisch Lehrpersonen, Sch\u00fcler- und Sch\u00fclerinnen sowie Eltern vertreten sind.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Kreuz als universal positives Zeichen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zu Beginn eines Schuljahres ging ich mit einer neuen Oberstufenklasse in den Wald. Unser Thema war: Das Kreuz in ihrer Klasse. Wir sa\u00dfen im Kreis an einem Waldrand. Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sollten zun\u00e4chst herausfinden, was das Symbol Kreuz in ihrem bisherigen Leben bedeutet hat. Eine 15-J\u00e4hrige hatte ein kleines silbernes Schmuckkreuz an ihrer Halskette. \u201eMeine Oma hat es mir vor langer Zeit geschenkt. Es besch\u00fctzt mich \u2026\u201c, erkl\u00e4rte sie, \u201eaber eigentlich ist es die Oma, die immer f\u00fcr mich da ist\u201c. Ein Kreuz als Symbol f\u00fcr Schutz nicht im Sinne von Magie, sondern von existenzieller Lebenserfahrung einer Jugendlichen. Ein Sch\u00fcler spielte nachdenklich mit den Rindenresten, die sich von einem Baum gel\u00f6st hatten, und bildete aus zwei von ihnen ein Kreuz mit einem L\u00e4ngs- und einem Querbalken. Die Rinde sch\u00fctzt den Baum. \u201eWir k\u00f6nnten dieses Rindenkreuz in die Klasse h\u00e4ngen\u201c, meinte der Sch\u00fcler. Dort hing es dann das ganze Schuljahr, links neben der Tafel, oberhalb der Uhr, rechts vom Lautsprecher und ich bin \u00fcberzeugt: Es war ein Symbol der Dankbarkeit f\u00fcr jede sch\u00fctzende Begleitung, die die Jugendlichen erfahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Kreuz ist ein Hoffnungszeichen, weil es an Jesus und seine gelebte Botschaft des Gewaltverzichts erinnern kann. \u201eAber islamische Sch\u00fcler:innen, die in der Klasse sitzen, w\u00fcrden doch nicht an Jesus glauben!\u201c, lautet dann der Einwand. Und man d\u00fcrfe ihnen doch nicht ein christliches Symbol aufdr\u00e4ngen. Nuri, ein islamischer Sch\u00fcler in der Runde, widerspricht: \u201eF\u00fcr mich ist es kein Problem. Im Gegenteil. Isa ibn Maryam, Jesus, der Sohn Marias, ist ja auch ein Prophet f\u00fcr uns. \u201eJesus war ein cooler Typ\u201c, erg\u00e4nzte ein anderer, der selbst keiner Konfession oder Religionsgemeinschaft angeh\u00f6rt. Und: Jesus war Jude! S\u00e4\u00dfe ein Hindu in der Runde, w\u00fcrde er vielleicht sagen: \u201eWie eine Inkarnation Krishnas.\u201c Jedenfalls hat der Hindu Gandhi Jesus als gr\u00f6\u00dften Lehrer der Gewaltfreiheit bezeichnet. Und: \u201eJesus und Buddha seien Br\u00fcder.\u201c Wir reden dann \u00fcber L\u00e4nder, in denen zwar der Muezzin lautstark mehrmals am Tag vom Minarett ruft, in denen Frauen verfolgt werden, wenn sie die strengen Bekleidungsvorschriften nicht exakt einhalten, w\u00e4hrend zugleich Kreuze verboten sind und selbst individuell ein Kreuzchen an der Halskette Verfolgung bedeuten w\u00fcrde. Dankbar k\u00f6nnen wir sein, dass ein Kreuz in \u00f6ffentlichen R\u00e4umen auch als Ausdruck von Religionsfreiheit sein darf. In all dem Reden und Nachdenken wird deutlich, dass das Kreuz in Klassenzimmern nicht ein kirchliches Herrschaftszeichen ist, sondern vielmehr universales Symbol mit vielfach positiver Bedeutsamkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Lehrperson wei\u00df ich, nat\u00fcrlich von einer bestimmten Sichtweise aus, was in den Schulen hierzulande geschieht und was Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern bzw. ihren Vertreterinnen und Vertretern wichtig ist. In meiner Rolle als Religionslehrer oder als Klassenvorstand konnte ich immer wieder mit Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern \u00fcber das Kreuz in den Klassen reden. Nie habe ich bis jetzt geh\u00f6rt, dass ein Kreuz eine Sch\u00fclerin oder einen Sch\u00fcler gest\u00f6rt h\u00e4tte. Im Gegenteil. Manch ein Sch\u00fcler mag bei einer schwierigen Schularbeit doch gerne auf das Kreuz blicken und \u2013 wie ein Fu\u00dfballspieler vor einem wichtigen Match \u2013 sich mental von daher noch St\u00e4rke holen. Andere wiederum sehen im Kreuz ein St\u00fcck religi\u00f6ser Heimat. Wenn mehr Reflexion geschieht, dann wird dieses Kreuz dankbar auch als Zeichen von Religionsfreiheit gewertet. In einem guten Unterricht schlie\u00dflich kann auch die universale Bedeutung des Kreuzes verdeutlicht werden \u2013 die nicht aus-, sondern einschlie\u00dft. Warum soll daher dieses Pluszeichen aus den Schulen verschwinden? Die Ablehnung des Kreuzes in Form eines k\u00e4mpferischen Atheismus wurde bislang meist von au\u00dfen in die Schulen hineingetragen \u2013 sozusagen als Diskussion aufgezwungen. Ich verstehe daher nicht, warum die Vertretung der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler solchen fundamentalistischen Stimmen Raum gibt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Trennung von Ethik und Religion?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber Eure plakative Forderung nach einem fl\u00e4chendeckenden Ehtikunterricht, der vom Religionsunterricht entkoppelt wird, m\u00f6chte ich an dieser Stelle nicht schreiben, weil ich dazu mehr als gen\u00fcgend publiziert habe. Was herauskommt, wenn Ethik und Religion getrennt werden, k\u00f6nnt Ihr jedenfalls \u00fcberall dort sehen, wo solches Auseinanderdividieren geschieht \u2013 u.a. in den Kriegsgebieten dieser Welt.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen,<\/p>\n\n\n\n<p>Klaus Heidegger, Religionslehrer und Vorsitzender der Katholischen Aktion der Di\u00f6zese Innsbruck, <a href=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\">www.klaus-heidegger.at<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><img src='http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/20230228_173649-768x1024.jpg' class='thumbnail' \/>Gesch\u00e4tztes Sch\u00fclerInnenparlament Tirols! Liebe Sch\u00fclerinnen- und Sch\u00fclervertretung der JUNOS und der Sch\u00fclerunion! Liebe Gina Plattner und lieber Bastian Fettinger! Eine alte aufgew\u00e4rmte Forderung Danke zun\u00e4chst, dass Ihr Euch im Sinne der demokratischen Mitbestimmung an den Schulen ehrenamtlich engagiert. 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