{"id":9197,"date":"2023-07-03T15:33:27","date_gmt":"2023-07-03T15:33:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/?p=9197"},"modified":"2023-07-03T15:43:07","modified_gmt":"2023-07-03T15:43:07","slug":"1235-kilometer-als-zweierteam-und-mit-eigenen-kraeften-stimmungsbilder-einer-radreise-von-innsbruck-nach-kopenhagen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/?p=9197","title":{"rendered":"1235 Kilometer als Zweierteam und mit eigenen Kr\u00e4ften: Stimmungsbilder einer Radreise von Innsbruck nach Kopenhagen"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Tag 1: Von Innsbruck nach Pfaffenhofen an der Ilm, Samstag 24. Juni 2023<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230624_082649-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230624_082649-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9200\" srcset=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230624_082649-768x1024.jpg 768w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230624_082649-225x300.jpg 225w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230624_082649-1152x1536.jpg 1152w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230624_082649-1536x2048.jpg 1536w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230624_082649-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>4.00 Uhr morgens. Etwas regeneriert von den Berghochtouren der letzten Tage geht es nun dorthin, wo die Ebenen dominieren werden. Meine Nichte treffe ich bei der Wallfahrtskirche in Absam. Ein passender Ort, um gemeinsam die Reise, die ihre Idee war, zu beginnen. Vor zwei Jahren war ihr Wunschziel Rom, letztes Jahr Paris und in diesem Jahr noch etwas weiter nach Kopenhagen. Motiviert und mit Spannung geht es los. Eine Radsatteltasche und ein kleiner Rucksack gen\u00fcgen uns. Minimalgewicht ist wichtig. Wenn es doch auch nur gel\u00e4nge, seelisch Schweres so leicht beiseite zu lassen! Ein fernes Ziel ist mit viel Unbekanntem und Unw\u00e4gbarem verbunden \u2013 und mehr noch als das Ziel z\u00e4hlt jeder Kilometer dorthin selbst. Bis Bad T\u00f6lz kenne ich wohl jeden Kilometer von vielen Rennradfahrten der letzten Jahre und verkn\u00fcpfe die Strecke mit Gedanken und Gef\u00fchlen von fr\u00fcher. Das Einradeln bis Jenbach im leichten Nieselregen l\u00e4sst noch zu, dass sich ein paar Tr\u00e4nen mit jenen vom Himmel vermischen. Die saftige Steigung von Kasbach hinauf nach Maurach w\u00e4rmt auf. Die Strecke entlang des Achensees ist ein Genuss f\u00fcr die Augen. Auf der Achenpassstrecke sind um diese Zeit wenig Autos unterwegs. Erst am Sylvensteinstausee nach vier Stunden machen wir eine kurze Rast \u2013 so als m\u00fcssten wir noch etwas alpine Luft des Alpenparks Karwendel f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage auftanken. Die Radfahr-App lotst uns auf Radfahrwegen mitten ins Zentrum von M\u00fcnchen. Knapp 8 Stunden sind seit dem Aufbruch in Innsbruck vergangen. Allerdings wei\u00df sie nicht, dass dort gerade heute Christopher Street Day ist und die Pride Parade mit ihren geschm\u00fcckten Wagen unseren Weg kreuzt. So werden wir irgendwie Teil von diesem rauschenden Fest. Tausende sind regenbogenbunt auf der Stra\u00dfe, Tausende zeigen einander und \u00f6ffentlich: So, wie meine Natur ist, so ist es gut, egal ob hetero-, bi-, homo-, transsexuell oder queer \u2013 es ist gut! Sind das auch nicht die ersten Worte der Bibel: \u201eUnd Elohim sah, dass es gut war!\u201c Vorbei soll die Zeit jeder Diskriminierung sein! Der Marienplatz ist voll von regenbogenbunten Farben. Mit diesen bunten Eindr\u00fccken radeln wir aus der Metropole heraus, vorbei an der Universit\u00e4t mit Dankbarkeit f\u00fcr das Zeugnis der Wei\u00dfen Rose. In der Innenstadt sind die breiten Stra\u00dfen gesperrt \u2013 f\u00fcr uns Radfahrende eine besondere Gelegenheit. &nbsp;Auf den kommenden Kilometern werden die fast 1300 H\u00f6henmeter und 205 Kilometer in den Beinen sp\u00fcrbarer. Pfaffenhofen an der Ilm wird der erste Etappenort. Mit Hilfe von booking.com l\u00e4sst sich eine preiswerte Unterkunft schnell finden \u2013 ein Tagungshotel am Rande der Stadt. Wir machten \u2013 bis auf das Endziel in Kopenhagen, keine Reservierungen und damit auch keine Vorauszahlungen. Das erm\u00f6glicht eine gewisse Spontaneit\u00e4t und ist freilich mit Spannung verbunden, wo wir eine \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeit finden werden. Eli ist darin geschickt und wir haben eine gewisse Arbeitsteilung wie bei den letzten Fernreisen. Ich gebe Windschatten und sie \u00fcbernimmt die Quartiersuche.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Tag 2: Von Pfaffenhofen an der Ilm nach Bayreuth, Sonntag 25. Juni 2023<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230625_055650-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230625_055650-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9201\" srcset=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230625_055650-768x1024.jpg 768w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230625_055650-225x300.jpg 225w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230625_055650-1152x1536.jpg 1152w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230625_055650-1536x2048.jpg 1536w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230625_055650-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Nebeldampfende Luft steigt aus den Feldern und Morgenfrische liegt \u00fcber ihnen. Die goldene Morgensonne zaubert die Umrisse der Radfahrenden auf das Gold der Korn\u00e4hren. Um diese fr\u00fche Zeit knapp nach f\u00fcnf sind sonst nur Hasen unterwegs, die Eli gedankenversunken einmal mit einem Reh verwechselte, die \u00fcber die Stra\u00dfe huschen, und V\u00f6gel zwitschern im Stereoklang links und rechts aus den Kornfeldern und Geb\u00fcschen. Sonntag ist und in einem der kleinen D\u00f6rfer Bayerns, die oft aus irgendwelchen Verbindungen mit Ober oder Unter oder Berg oder Heim beginnen, findet eine Prozession statt. Es ist das Wochenende der Sommersonnenwende und Johannis-Tag-Feiern. Ingolstadt am Sonntagmorgen schl\u00e4ft aber noch. Wohl jedes 2. Auto mit der Nummerntafel, die mit IN beginnt, ist ein Audi. Die mittelalterlichen Gem\u00e4uer interessieren mich aber ohnehin mehr als die High-Tech-Luxuskarossen aus Ingolst\u00e4dter Fabrikation. Eine XXL-Dinosaurier-Plastik auf unserem Weg \u2013 eine Einladung zum Besuch des Dino-Parkes dort \u2013 ist wie eine Symbolfigur f\u00fcr meine zivilisationskritischen Gedanken. Aus einer Perspektive frisst das Dino mit seinem Maul die Autos darunter. Die Stadt Beilngries l\u00e4dt zum Pausieren ein und zum Besuch der Kirche St. Walburga. Neben der Kirchenpatronin Walburga mit den Attributen von Krone, Hirtenstab und Buch sind zahlreiche weitere barocke Statuten von bedeutsamen Frauengestalten der Kirchengeschichte \u2013 die Hl. Ottilie mit Hirtenstab und Buch, die Hl. Gunthild, die Hl. Katharina und gleich mehrmals die Hl. Margareta, die ihren Drachen wie ein Kuscheltier liebevoll im Arm tr\u00e4gt und nicht brutal ermordet wie der Hl. Georg, der antithetisch gegen\u00fcber als kriegerisch-m\u00e4nnlicher Held dargestellt wird. Das Aufgebot weiblicher Heiligengestalten konterkariert so positiv eine patriarchal-kriegerische Kirchengeschichte. Nicht all die schmucken Ortschaften mit Fachwerkh\u00e4usern und Giebeld\u00e4chern und gepflasterten Kopfsteinstra\u00dfen \u2013 die f\u00fcr Rennr\u00e4der nicht so ganz geeignet sind, daf\u00fcr aber zum Verweilen einladen \u2013 kann und will ich hier aufschreiben. Dazwischen wieder viel Landschaft und die Fahrt entlang eines Kanals mit Seerosen darauf. In Neumarkt in der Oberpfalz findet eine Autoparade statt. Autos werden bestaunt wie religi\u00f6se Kultobjekte, die Verehrung finden. Die Pride Parade in M\u00fcnchen und die kleine Dorfprozession waren mir da schon lieber! Weiter geht es. Hinaus durch einen Torbogen. Einmal gibt ein anderer Rennradfahrer etwas Windschatten, ein andermal treffen wir auf einen alten Mann, der uns erkl\u00e4rt, wie eine gigantische Autobahnbr\u00fccke abgebaut wird und eine neue daneben aufgebaut wird. Das Fotographieren von dieser Baustelle ist seit vielen Jahren sein Hobby geworden und er hat sichtlich Freude daran, uns dar\u00fcber zu erz\u00e4hlen. Auch solche Zufallsbegegnungen und Zeitnehmen daf\u00fcr machen das Radreisen wertvoll. Oberpf\u00e4lzer H\u00fcgelland und am Rande des Fichtelgebirges, kleine T\u00e4lchen und Orte, wo Menschen gemeinsam den Johannis-Sonntag feiern, Creu\u00dfen und ein Brunnen ebendort mit einer Doppelfigur, die Sehnsucht nach erf\u00fcllter Gemeinschaft in lesender Verbundenheit widerspiegelt. Bis Bayreuth werden es an diesem Tag jedenfalls wieder knapp \u00fcber 200 Kilometer und fast 1800 H\u00f6henmeter. Das Hotel wird schnell gefunden. Mit den R\u00e4dern fahren wir ins Zentrum, wo wieder eine Feststimmung an diesem Sonntagabend herrscht, essen Pizza, bummeln durch die Stadt und ich bleibe \u00fcberrascht stehen und staune, wenn ich einem Kunstobjekt begegne: wie jenem blumenhaft verknoteten Revolverlauf, der in der Abendsonne rot leuchtet \u2013 dabei denke ich auch an die Unruhen in Paris \u2013 oder einer Bronzestatue von Hridlicka von einem Mann, der in seiner ganzen existenziellen Befindlichkeit seine H\u00e4nde weit in dem Abend-Himmel empor streckt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Tag 3: Von Bayreuth nach Erfurt, Montag, 26. Juni 2023<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230625_205344-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230625_205344-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9202\" srcset=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230625_205344-768x1024.jpg 768w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230625_205344-225x300.jpg 225w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230625_205344-1152x1536.jpg 1152w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230625_205344-1536x2048.jpg 1536w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230625_205344-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Fr\u00fchmorgendlicher \u2013 das hei\u00dft knapp nach 5.00 Uhr \u2013 Aufbruch. Wetter passt. Stimmung passt. Lang wird die Etappe werden und gespickt mit vielen H\u00f6henmetern und zugleich einem attraktiven Etappenziel. KI-berechnet wird der Weg m\u00f6glichst ohne Umwege aber dennoch auf Radwegen, Radfahrstreifen und Nebenstra\u00dfen \u00fcber 150 Kilometer und knapp 2000 H\u00f6henmeter f\u00fchren. Zun\u00e4chst wieder Naturerlebnis von Hopfenfeldern, Getreidefeldern, W\u00e4ldern. Die Stadt Kronach \u00fcberrascht mit ihrem mittelalterlichen Ensemble und einer Kathedrale, die ge\u00f6ffnet ist. Entlang der Stra\u00dfen durch die D\u00f6rfer Th\u00fcringens h\u00e4ngen an den Stra\u00dfenlaternen Hunderte Wahlplakate. Fast alle sind sie von der AfD mit ihren plump-populistischen Spr\u00fcchen. Gestern erst waren Landkreiswahlen und die AfD erreichte die meisten Stimmen. Merklich fahren wir durch ein Gebiet, das wirtschaftlich von der Wende nicht profitiert hat. Passend zur f\u00fchlbaren Vergangenheit \u00fcberholt uns ein Trabi aus DDR-Zeiten. In kleinen Ortschaften sind viele H\u00e4user unbewohnt und gammeln vor sich dahin. Die wenigen Menschen auf den Stra\u00dfen sind fast ausschlie\u00dflich im Pensionsalter. Wir finden eine B\u00e4ckerei, Gesch\u00e4fte gibt es sonst nicht, in der ich den Akku des Handys laden kann, um das Navi weiter zu ben\u00fctzen, und w\u00e4hrend des Kaffees reden wir mit der Brotverk\u00e4uferin. Das Design des Ladens erinnert an DDR-Zeiten. In der halben Stunde kommt kaum ein Mensch herein. Viele seien abgewandert, erz\u00e4hlt uns die Frau. Hinauf geht es ein kleines Tal mit altem Eisenindustrie-Ambiente. Rund um die Stadt Lauscha wiederum dominiert Glasmanufaktur. Ein Christbaumkugel-Outlet und ein gro\u00dfer Tannenbaum mit hunderten goldenen Glaskugeln geschm\u00fcckt stehen f\u00fcr diesen Ort. Die h\u00f6chste Erhebung f\u00fchrt auf 828 Meter \u2013 dann wieder steil hinunter und gleich wieder hinauf und hinunter und hinauf und hinunter usw. &nbsp;Irgendwo passieren wir die Linie, die damals Europa und besonders Deutschland trennte, irgendwo \u00fcberqueren wir die vielspurige A-4-Autobahn, in dem Massenverkehr dem Klimakollaps entgegen braust und l\u00e4rmt und ich denke mit Hoffnung an meine Gleichgesinnten der Letzten Generation und der Scientists for Future, die sich heute wieder zu einer Aktion in Innsbruck trafen. Die \u00dcbernachtung im B&amp;B-Hotel passt zu einer Gro\u00dfstadt-\u00dcbernachtung und am Abend bleibt noch Zeit f\u00fcr einen Spaziergang zur m\u00e4chtigen Kathedrale, vor der wir vegetarische Kebabs essen, und f\u00fcr einen Besuch der Aussichtsterrasse \u00fcber der Stadt. Am gro\u00dfen Platz geht eine Demonstration von Menschen vorbei, die mit ihren Spr\u00fcchen an die Kickl-FP\u00d6 und Verschw\u00f6rungstheorien erinnern. Das passt jedenfalls zu den AfD-Plakaten, die ich tags\u00fcber sah. Allerdings nehmen sie auch Friedensfahnen f\u00fcr sich in Anspruch. Ein kleines modernes Kreuz in der Nische eines alten Klosters nehme ich als Stimmungsbild am Ende des Tages mit. Es tr\u00e4gt schlicht den Titel \u201eMenschenkreuz\u201c. Ein Mensch in seiner ausgestreckten Existenz, verwundbar und zugleich bereit, mit ausgebreiteten Armen zu umarmen und die F\u00fclle gnadenhaften Lebens zu empfangen. Garmin-Resultat: 152 Kilometer und 1966 Hm.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Tag 4: Von Erfurt nach Bad Harzburg \u2013 Dienstag, 27. Juni 2023<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230628_123448-2-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230628_123448-2-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9203\" srcset=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230628_123448-2-768x1024.jpg 768w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230628_123448-2-225x300.jpg 225w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230628_123448-2-1152x1536.jpg 1152w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230628_123448-2-1536x2048.jpg 1536w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230628_123448-2-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Kathedrale von Erfurt strahlt im Morgenlicht. 5:30 Uhr. Das Rad-Navi zeigt die schnellen Radwege hinaus auf\u2019s Land. Zun\u00e4chst ist die Gegend noch flach. Der inzwischen schon gewohnte Anblick von Getreide- oder manchmal auch R\u00fcbenfeldern, Windpark-Anlagen, Baumreihen, Landstra\u00dfen fast ohne Verkehr, manchmal eine Ortschaft, tiefblauer Himmel mit malerischen wei\u00dfen Wolken. Dann aber beginnt es gebirgiger zu werden. Eine Tafel zeigt an: \u201eHier waren Deutschland und Europa bis zum 12. November 1989 um 7:30 Uhr geteilt.\u201c Nationalpark Harz. Gespenstisch mutet der Wald mit den gro\u00dfen Fl\u00e4chen abgestorbener Fichten an. Ein urs\u00e4chlich verbundenes Zusammenwirken von Klimawandel, D\u00fcrre, Fichten-Monokultur und Borkenk\u00e4fer hat dazu gef\u00fchrt, dass Zweidrittel des Fichtenbestandes im Harzgebirge abgestorben sind. Die toten Gerippe von B\u00e4umen wirken bizarr. Im Nationalpark setzt man darauf, dass sich der Wald von selbst regulieren wird. Es wird lange dauern, aber zwischen den abgestorbenen Fichtenb\u00e4umen werden sich neue B\u00e4ume behaupten k\u00f6nnen, die besser den Lebensbedingungen im Harz angepasst sein werden. Das Totholz wiederum k\u00f6nne Lebensraum f\u00fcr viele Tiere bieten. Das Gebirge wird heute seinem Ruf, extreme Wetterbedingungen zu haben, gerecht. Starker Wind f\u00fchrt dazu, dass ich selbst bei Abfahrten mit hohem Puls kr\u00e4ftig in die Pedale treten muss. Blocksberg \u2013 das erinnert mich an die Geschichten von Bibi Blocksberg, einer Hexe, die mutig und verwegen allerlei Abenteuer durchlebte. Meine Kinder liebten ihre Geschichten. Nun kann auch ich mit diesem Namen eine Naturlandschaft verbinden. Auf einer Passh\u00f6he steht ein alt gewordenes Gasthaus mit Schildern, die von Vergangenheit erz\u00e4hlen. Der Wind pfeift. Das Gasthaus bietet \u201eK\u00f6nigliche Riesen-Windbeutel\u201c an. Mehr und mehr erkennen wir, dass das geplante Etappenziel bei diesen Bedingungen sich nicht erreichen l\u00e4sst. Am Fu\u00dfe des Harzgebirges, in Bad Harzburg, beenden wir die Etappe und suchen ein Quartier, das wir in der Pension \u201eFernblick\u201c beziehen. Die Lokalit\u00e4t passt so gut zu diesem Ort, in dem Pensionistenpaare zwischen alten Pensionen und Hotels im Stil vergangener Jahrhunderte spazieren oder mit m\u00fcdem Blick die beiden Menschen sehen, die mit ihrem sportlichen Radfahrdress so gar nicht dazu passen. Sie haben heute zwar nur 135 Kilometer getreten, daf\u00fcr aber auch 1572 H\u00f6henmeter und das mit sehr viel Gegenwind.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Tag 5: Von Bad Harzburg nach L\u00fcneburg<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230627_114458-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230627_114458-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9207\" srcset=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230627_114458-768x1024.jpg 768w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230627_114458-225x300.jpg 225w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230627_114458-1152x1536.jpg 1152w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230627_114458-1536x2048.jpg 1536w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230627_114458-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Wieder knapp nach 5.00 Uhr lassen wir die in die Jahre gekommene Pension hinter uns. Der Wind und Regen von gestern haben aufgeh\u00f6rt. Die Routenplan\u00e4nderung f\u00fchlt sich gut an. Es werden ab nun weniger H\u00f6henmeter werden. Als erster H\u00f6hepunkt der Tour und Fr\u00fchst\u00fccksort liegt in 50 Kilometer Braunschweig vor uns. Die Stadt ist gr\u00f6\u00dfer und sch\u00f6ner als erwartet. Am Stadteingang \u00fcberrascht ein Hochhaus im Hundertwasserstil. Im Zentrum ist ein mittelalterliches Ensemble mit einer m\u00e4chtigen Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert, einer Burg und Fachwerkh\u00e4user. Dann wieder endlose Landschaften. Vormittags ist der K\u00f6rper aber ohnehin noch mit sehr viel Energie gef\u00fcllt und die Kilometer f\u00fchlen sich gut an. Der Marktplatz in der nieders\u00e4chsischen Stadt Gifhorn mit Fachwerkh\u00e4usern und dem mittelalterlichen Rathaus bietet sich als n\u00e4chster kurzer Rastplatz an. Dann wieder Radwege und Radfahrstreifen. Die Radwege sind mit wei\u00dfen Tafeln und gr\u00fcner Schrift gut markiert, doch verlassen wir uns lieber auf das Rad-Navi. Der Garmin-Computer z\u00e4hlt die Radkilometer hinauf. Bei diesen Langdistanzen z\u00e4hlt nicht die Durchschnittsgeschwindigkeit, die auf den Tag verteilt inklusive aller Pausen, Besichtigungen und Einkaufsstopps sich bei 16 km\/h bewegt. Im Flachen, wenn der Wind nicht stark ist, versuche ich ein Tempo um die 25 km\/h zu halten. Am Rande der Radwege stehen Schilder, die vor dem Eichenprozessionsspinner warnen. Auch da wirkt sich der Klimawandel aus. Die zunehmende W\u00e4rme f\u00fchrte zu einer massenhaften Zunahme eines fr\u00fcher seltenen Insekts. In Uelzen machen wir einen kleinen Umweg zu einem Bahnhof, der von Hundertwasser umgestaltet worden ist und trinken in Hundertwasser-Atmosph\u00e4re Kaffee und ich lade den Akku im Hundertwasser-Warteraum und denke an meine Jahre in der L\u00f6wengasse in Wien zur\u00fcck. L\u00fcneburg \u00fcberrascht mit einer gro\u00dfen mittelalterlichen Altstadt mit gotischen Backstein-Giebelh\u00e4usern. Einige Geb\u00e4ude stehen schief, weil es in der N\u00e4he einen Bergbau gab. Booking-com macht\u2019s m\u00f6glich, rasch ein passendes Quartier in einem Einfamilienhaus zu finden, das sogar ADFC-zertifiziert ist, also vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub ausgezeichnet worden ist. Mit Stadtbesichtigungstour, Abendessen beim \u201eAlten Kran\u201c am Hafen und Einkaufen im Supermarkt f\u00fcr das Fr\u00fchst\u00fcck ist der Abend wieder schnell vorbei und wird um 4:30 Uhr durch das Weckerl\u00e4uten beendet werden. Kurz noch ein Blick auf den Garmin: Im Anstieg 730 Hm und 176 Kilometer.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Tag 6: Von L\u00fcneburg bis Fehrmann<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230629_151543-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230629_151543-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9204\" srcset=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230629_151543-768x1024.jpg 768w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230629_151543-225x300.jpg 225w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230629_151543-1152x1536.jpg 1152w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230629_151543-1536x2048.jpg 1536w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230629_151543-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Mit der KI-Stimme im Ohr und GPS-gesteuert geht es auf Fahrradwegen wieder ins offene Land hinaus. Die Tagesetappe d\u00fcrfte \u2013 so es mit dem Wind klappt \u2013 gut schaffbar sein. Tr\u00f6deln ist allerdings dennoch nicht drinnen. Wieder sind es Landstra\u00dfen mit wenig Verkehr, wieder sind es Getreidefelder oder W\u00e4lder. Irgendwo queren wir die Elbe auf einer langen Br\u00fccke. Nach 90 Kilometern erreichen wir L\u00fcbeck, eine Gro\u00dfstadt, die sowohl von ihrem Gesamteindruck als auch von einzelnen Kostbarkeiten jedenfalls nicht einfach ignoriert werden kann. Im historischen Zentrum hat sich Backsteingotik voll entfaltet. Zwei Kirchen sind ganz besonders. In der gro\u00dfen romanischen Kirche St. Peter gibt es nur ein Kunstwerk, das daf\u00fcr den ganzen wei\u00dfen Raum f\u00fcllt. Es ist ein Altarkreuz von Arnulf Rainer. Der Maler hat auf wei\u00dfem Holzkreuz noch mit schwarzer Farbe ein weiteres Kreuz gemalt, das zugleich die Form eines Schmetterlings hat, auf dem der schwarze Korpus von Christus ist. Im Kirchenraum mit seinen wei\u00dfen W\u00e4nden und wei\u00dfen romanischen S\u00e4ulen und wei\u00dfen Decken und wei\u00dfen Rundb\u00f6gen, zwischen denen leichte wei\u00dfe T\u00fccher h\u00e4ngen, kann sich die Seele frei f\u00fchlen, kann eine Kirche gef\u00fchlt werden, die frei ist aufzubrechen und den Glauben ohne den Ballast einer Vergangenheit, die nicht gut ist, stets neu finden. Die zweite gro\u00dfe Kirche, die Marienkirche, hinter dem Platz mit zahlreichen Postkartenmotiven, scheint die Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg unbeschadet \u00fcberstanden zu haben. Eine wunderbare gotische Decke mit spielend leichten Wandmalereien \u00fcberrascht den Besucher. Durch einen m\u00e4chtigen Backsteintorbogen f\u00fchrt unser Weg in die Naturlandschaften hinaus. Noch liegen 100 Kilometer vor uns. Die zweite Tagesh\u00e4lfte ist erfahrungsgem\u00e4\u00df immer anstrengender. Da kann dann schon eine Stelle im Nacken zu zwicken beginnen und das Treten wird m\u00fchsamer. Ein besonderer Moment ist dann die Ankunft an der Ostsee. Allerdings m\u00f6chte ich in diesem Ort wohl nie verweilen. Am Strand sind die f\u00fcr den Norden typischen Strandk\u00f6rbe. Im Meer ist niemand. Das Wasser f\u00fchlt sich warm an. Darin schwimmen Aberdutzende Quallen. Gestern stand ganz klein links oben in der Bildzeitung, dass sich die Nordsee um 5 Grad erw\u00e4rmt habe. Mit dem baltischen Meer wird es wohl auch nicht anders sein. Dann bin ich wieder etwas w\u00fctend auf die vielen Autos, die hier dem Strand entlangfahren, dann bin ich dankbar, dass wir mit unseren R\u00e4dern ein anderes Statement verk\u00f6rpern. Bevor wir endg\u00fcltig an unserem Etappenort ankommen, k\u00f6nnen wir \u00fcber eine spektakul\u00e4re Br\u00fccke von einer Halbinsel auf die andere wechseln. Garminblick am Abend: 182 km und 980 Hm.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Tag 7: Von Fehrmann nach Kopenhagen, Freitag 30. Juni 2023<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Um 4.00 Uhr klingt der Wecker. Die letzte Etappe beginnt. Heute wird wohl nichts mehr schief gehen. Bis zur F\u00e4hre, die uns auf die erste d\u00e4nische Insel bringen wird, sind es nur 7 Kilometer. Wir sind die einzigen Radfahrenden. Das F\u00e4hrschiffe wird gef\u00fcllt mit Lkws, neben denen unsere R\u00e4der zerbrechlich und unbedeutsam wirken \u2013 wie eine M\u00fccke neben einem Elefanten. Die Sonne ist \u00fcber dem baltischen Meer aufgegangen. 45 Minuten dauert die \u00dcberfahrt nach Rodbyhavn. Eine kleine Br\u00fccke f\u00fchrt zur n\u00e4chsten Insel und dann schlie\u00dflich eine \u00fcber 3 Kilometer lange Br\u00fccke auf jene Insel, auf der Kopenhagen und ihr Umland liegen. Allerdings geht es von dort noch gef\u00fchlt 100 Kilometer wellenf\u00f6rmig immer gerade aus. Von Beginn an weht ein kr\u00e4ftiger Nord-West-Wind, der energiem\u00e4\u00dfig passt. Das Westliche vom Wind ist angenehm, das N\u00f6rdliche bremst immer wieder ab. Meist sind links und rechts der geraden Strecke, die wir auf einem Radfahrstreifen nehmen, Getreidefelder, hin und wieder ein kleines Dorf und schon nahe bei Kopenhagen ein Meeresblick. Entlang von modernen gl\u00e4sernen Hochh\u00e4usern zieht es uns in die Stadt hinein. Die heutige Etappe: 154 km und 678 Hm. Ziel nach 1235 Kilometern und rund 8400 H\u00f6henmetern erreicht. Kopenhagen. Wir haben das Ziel als Team erreicht, mit eigenen Kr\u00e4ften \u2013 vor allem aber mit einem starken Willen und Durchhalteverm\u00f6gen. Das z\u00e4hlt im Leben. Daf\u00fcr bin ich sehr dankbar. Unser Zielfoto machen wir bei dem wohl bekanntesten Fotomotiv von Kopenhagen: der bunten H\u00e4userzeile am Nevhavn. Der Tag klingt aus am weitl\u00e4ufigen Rathausplatz mit den repr\u00e4sentativen Backsteinbauten. Der Gegensatz zum Abend in dem Kurort, in dem ein paar Rentnerpaare unterwegs waren, und dem samstagabendlichen Treiben von Abertausenden jungen Menschen, die gestylt und meist in ihren Peergroups auf ihrem Vergn\u00fcgungsabenteuer sind, k\u00f6nnte wohl nicht gr\u00f6\u00dfer sein. Kopenhagen. Das Ziel ist erreicht \u2013 und doch war eigentlich der Weg und jeder einzelne Kilometer davon das Ziel.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230630_155235-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230630_155235-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9199\" srcset=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230630_155235-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230630_155235-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230630_155235-768x576.jpg 768w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230630_155235-1536x1152.jpg 1536w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230630_155235-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><img src='http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230624_082649-768x1024.jpg' class='thumbnail' \/>Tag 1: Von Innsbruck nach Pfaffenhofen an der Ilm, Samstag 24. Juni 2023 4.00 Uhr morgens. Etwas regeneriert von den Berghochtouren der letzten Tage geht es nun dorthin, wo die Ebenen dominieren werden. Meine Nichte treffe ich bei der Wallfahrtskirche in Absam. Ein passender Ort, um gemeinsam die Reise, die ihre Idee war, zu beginnen&#8230;.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":9198,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[1594,1591,1585,1589,1596,1590,1584,1595,1593,1592,1586,1588,1587],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9197"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9197"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9197\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9208,"href":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9197\/revisions\/9208"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/9198"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9197"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9197"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9197"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}