{"id":9604,"date":"2023-10-22T07:26:44","date_gmt":"2023-10-22T07:26:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/?p=9604"},"modified":"2023-10-26T07:21:34","modified_gmt":"2023-10-26T07:21:34","slug":"9604","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/?p=9604","title":{"rendered":"Herbstgedanken zu Krieg, Widerstand und Frieden"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/s-4-1-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/s-4-1-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9608\" srcset=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/s-4-1-768x1024.jpg 768w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/s-4-1-225x300.jpg 225w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/s-4-1-1152x1536.jpg 1152w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/s-4-1-1536x2048.jpg 1536w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/s-4-1-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Pro-pal\u00e4stinensisch und pro-israelisch zugleich<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich lebe in scheinbarer Sicherheit in den Zauberfarben des Herbstes, in dem die bunten Bl\u00e4tter von einem warmen Wind durch die Luft gewirbelt werden, in dem die Abgase der Stadt vertrieben werden vom F\u00f6hn \u2013 nur den L\u00e4rm der Motoren kann er nicht schlucken. Ich schreibe an gegen die Gewalt in der Welt, die Kriege, die Militarisierungen, und kann leicht schreiben meine Gedichte, weil ich nicht in einem der Kriegsgebiete lebe, nicht Angst um meine Liebsten haben muss, keinem Einberufungsbefehl folgen m\u00fcsste, den ich verweigerte mit all den Konsequenzen. Ich schreibe an mit Tr\u00e4umen, dass alle verweigerten die Befehle zum T\u00f6ten und zerbr\u00e4chen ihre Gewehre, dass alle Waffen w\u00fcrden umgeschmiedet werden zu Pflugscharen, und wenn ich so tr\u00e4ume, dann tr\u00e4ume ich in den alten Tr\u00e4umen der gro\u00dfen Propheten jenes Landes, in dem 2500 Jahre sp\u00e4ter grausame Gewalttaten geschehen und Kriege erkl\u00e4rt und gef\u00fchrt werden und ein Friede so weit entfernt zu sein scheint. \u201eDu bist ein Tr\u00e4umer\u2026\u201c, antwortet mir jemand, die es nicht zynisch meint, die aber doch mir zu verstehen gibt, dass meine pazifistischen Tr\u00e4ume nicht zu dieser Welt passen w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p>In Innsbruck findet eine pro-pal\u00e4stinensische Kundgebung gegen die menschenrechtswidrigen Angriffe der israelischen Streitkr\u00e4fte auf die Zivilbev\u00f6lkerung in Gaza statt. Ich w\u00fcnsche mir so sehr, dass es Kundgebungen g\u00e4be, die in keinster Weise mehr einseitig interpretiert werden k\u00f6nnten, wo pro-pal\u00e4stinensisch nicht mehr als anti-israelisch oder gar anti-semitisch missinterpretiert werden k\u00f6nnte, wo nicht nationalistische Parolen f\u00fcr die eine oder gegen die andere Seite gerufen werden und Friedensfahnen statt Staatsflaggen im Wind wehen. Daher schreibe ich auch immer wieder meine Tr\u00e4ume: gegen jede Gewalt, gegen jeden Krieg, f\u00fcr einen sofortigen Stopp aller Kriegshandlungen, die Friedensinitiativen erm\u00f6glichten und auch das Freilassen aller Geiseln, die Beendigung der Landnahme und der Verweigerung von Menschenrechten f\u00fcr die pal\u00e4stinensische Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eine vertr\u00e4umte Wollfadenfahrt in regenbogenbunten Farben<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich fahre hinaus. Im Slackline-Park am nahen Innufer wird die Lebenslust junger Menschen sichtbar, die Freude am K\u00f6rper und an Bewegung, an den Balanceakten, die es braucht im Leben. Ein Bild des Friedens. Andere sitzen auf der Mauer am Innufer, dort, wo ich auch so gerne hocke. Die warme Herbstsonne hat die Mauer aufgeheizt und f\u00fchlt sich angenehm an auf eigener Haut. Gef\u00fchle des Friedens. Meinen Weg hinaus aus der Stadt w\u00e4hle ich heute bewusst. Das Rad kennt im Gegensatz zum Automobil keine Begrenzungen. Am Br\u00fcckengel\u00e4nder \u00fcber den Inn zwischen die vielen Liebesschl\u00f6sser kn\u00fcpfe ich vertr\u00e4umt einen Wollfaden in den Farben der Friedensfahne und sp\u00fcre der wissenden Erfahrung nach, dass es nur die br\u00fcckenschaffende Liebe ist, die Frieden und Vers\u00f6hnung erm\u00f6glichen, dass es auch verst\u00e4ndnisvolle Liebe ist, die Kraft zum Widerstand gibt. Was zwischenmenschlich geschenkt wird, lie\u00dfe sich auch im Gro\u00dfen des Weltgeschehens realisieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein Denkmal gegen Krieg und f\u00fcr gewaltfreien Widerstand<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir machen einen Halt am Christoph Probst-Platz vor der Fassade der altehrw\u00fcrdigen Uni. Sektflaschen auf den Stufen erinnern an die akademischen Feiern, die vormittags stattfanden. Eine andere Erinnerung ist mir heute wichtig. Ich kn\u00fcpfe einen zweiten regenbogenbunten weichen Wollfaden an die Gedenktafel f\u00fcr Christoph Probst. Sie ist am Sockel des \u201eEhrenmals\u201c der Universit\u00e4t Innsbruck. Vor dem Hintergrund der gelbgef\u00e4rbten Laubb\u00e4ume wirkt der monumentale Bronzeadler auf dem monumentalen dreieckigen Betonsockel nochmals bedrohlicher, doch hat ihm eine kunstsinnige Intervention seine gestrige Gewalt und Ideologie genommen. Wie eine Blutspur rinnt rote Farbe \u00fcber den burschenschaftlichen Wahlspruch \u201eEhre \u2013 Freiheit \u2013 Vaterland\u201c. Die Klauen des Adlers sind entsch\u00e4rft durch die Skulptur einer gro\u00dfen wei\u00dfen Rose, die an eine andere Geschichte erinnert. Nicht mehr antisemitische und nationalistische Ideologie der Burschenschafter, nicht mehr Heldentum und Rassismus d\u00fcrfen bestimmend sein. Nie wieder! Nie wieder?, frag ich mich selbst, und wei\u00df zugleich, dass f\u00fchrende K\u00f6pfe der Burschenschafter wieder Regierungssitze auf Landesebene einnehmen und hierzulande eine Partei anf\u00fchren, die laut Umfragen bereits 30 Prozent Zustimmung f\u00fcr sich beanspruchen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Als ich an der Uni meine Promotionsfeier hatte, war dieser Platz noch nicht nach Christoph Probst benannt und die Zwangs-Exmatrikulation des damaligen Innsbrucker Medizinstudenten von der Alma Mater war noch nicht symbolisch aufgehoben. Mit der Enthauptung von Christoph Probst wollte das nationalsozialistische Terrorregime seine Gedanken und seinen Widerstandsgeist f\u00fcr immer ausschalten. Das Gegenteil ist passiert. Sein Geist lebt fort in all den Menschen, die sich heute couragiert und gewaltfrei gegen Kriege, Unterdr\u00fcckung und Ungerechtigkeiten einsetzen. Er ermutigt mich, an Tr\u00e4umen festzuhalten und mich selbst auch im scheinbar Kleinen nicht anzupassen an die zerst\u00f6rerischen Kr\u00e4fte. Ein Pickerl von Extinction-Rebellion klebt sinnstiftend an einem Laternenmasten gegen\u00fcber dem einstigen Ehrenmal, das zum Gedenk- und Mahnmal nun wurde. Mehrmals schon war am Christoph-Probst-Platz der Treffpunkt f\u00fcr die Demonstrationen von Fridays-for-Future. Nicht zuf\u00e4llig.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Auf Spuren j\u00fcdischer Geschichte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Beim Vorbeifahren auf der anderen Seite der Hauptuni im Gel\u00e4nde der Universit\u00e4tskliniken, im Schatten der psychiatrischen Stationen, fast unscheinbar und unbemerkt von den Menschen, die meist gesch\u00e4ftig daran vorbeigehen, lege ich drei Steinchen auf ein anderes Mahnmal und h\u00e4nge einen dritten Friedensfaden daran. In diesen Tagen, in denen j\u00fcdisches Leben wieder neu gef\u00e4hrdet wird, braucht es solche Vergegenw\u00e4rtigungen. Eine Tafel erinnert an die ausgegrenzten und vertriebenen ProfessorInnen, \u00c4rztInnen und Studierenden der Medizinischen Universiti\u00e4t Innsbruck. Christoph Probst war einer von ihnen. Auf dem Sockel sind f\u00fcnf bronzene B\u00fccher, die Tora, die f\u00fcnf B\u00fccher Mose, die uns heute lehren k\u00f6nnten, welche Schrecken Gewalt \u00fcber die Menschen bringt, aber auch wie die Spiralen von Gewalt und Gegengewalt \u00fcberwunden werden k\u00f6nnten. Am Sockel steht in bronzenen Lettern ein Spruch eines Rabbis: \u201eDie ganze Welt ist eine sehr schmale Br\u00fccke und Hauptsache ist keine Angst zu haben.\u201c Gestern trat die Regierungsspitze, flankiert von einem Offizier in Kampfuniform und der heimischen Verteidigungsministerin auf, und meldeten die vierth\u00f6chste Terrorwarnstufe in \u00d6sterreich. J\u00fcdische Einrichtungen in Wien werden von Soldaten des Heeres bewacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein vierter Wollfaden ist dran. Der Wind weht Bl\u00e4tter auf den j\u00fcdischen Friedhof. Auf einem der \u00c4ste h\u00e4ngt nun der Faden. Der Friedhof wirkt jedes Jahr noch verwahrloster. Grabsteine stehen schief und es ist, als w\u00fcrden manche gleich umfallen. Achtlos ist eine Leiter abgestellt, so als w\u00e4re dieser Teil des Innsbrucker Westfriedhofes ein Abstellgel\u00e4nde. Am Burschenschafterdenkmal der Suevia ist der Schriftzug \u201eEhre \u2013 Freiheit \u2013 Vaterland\u201c mit Farbe \u00fcbersch\u00fcttet worden. Eine Intervention des Widerstands. Der Name des SS-Mannes Lausegger, der in der Pogromnacht 1938 einen Juden ermordete, befindet auf diesem Denkmal unweit des j\u00fcdischen Friedhofes. Die Ideologie wird auf der Skulptur sichtbar. Diesmal zeigt die Steinskulptur nicht einen Adler, sondern ein junger, muskul\u00f6ser Mann mit nacktem Oberk\u00f6rper, die H\u00e4nde \u00fcber Degen und Wappenschild gefaltet, thront \u00fcber dem Gr\u00e4berfeld des Westfriedhofs. Ein frischer Kranz mit deutschnationaler Schleife liegt davor. Ich sp\u00fcre, wie sich mein Magen zusammenzieht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Im Gedenken an Pater Franz Reinisch<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal, wenn mich meine Radrunde hinein ins Wipptal und die Sillschlucht f\u00fchrt, mache ich noch Halt beim Grab, das an die Geschichte eines anderen Mannes erinnert und nahtlos an das Schicksal von Christoph Probst ankn\u00fcpft. Der Pallotinerpater Reinisch war der einzige katholische Priester, der den Fahneneid verweigert hat. An der Friedhofsmauer seiner Primizkirche in Innsbruck-Wilten erinnert eine Gedenktafel an ihn und seine dort begrabenen Eltern. Ich h\u00e4nge einen f\u00fcnften Faden an den Rosenstrauch.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Naturf\u00fchlen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am Pater-Reinisch-Weg geht es nun hinaus aus der Stadt, vorbei am Bergisel, etwas der Brennerstra\u00dfe entlang und den S\u00fcdf\u00f6hn sp\u00fcren und den tosenden L\u00e4rm der Autobahn wahrnehmen, hinunter in die Sillschlucht, und wieder eine Br\u00fccke bewusst begehen, hoch \u00fcber der Sill, eine Br\u00fccke, die tr\u00e4gt, wie die wertvollsten Freundschaften im Leben, die \u00fcber die gr\u00f6\u00dften Abgr\u00fcnde f\u00fchren. Nochmals denke ich an die Worte des Rabbis auf dem Mahnmal vorhin: &#8222;Die ganze Welt ist eine sehr schmale Br\u00fccke und Hauptsache ist keine Angst zu haben.\u201c Und ich wei\u00df: Diese schmalen Br\u00fccken im Leben lassen sich dann begehen, wenn es Engel gibt, die begleiten. Nach dem Unterqueren der Autobahn geht es hinauf nach Vill und nach Igls. In Lans am See verweilen, wo sich die herbstbunten B\u00e4ume, der Patscherkofel und der tiefblaue Himmel sich spiegeln im schwarz-gr\u00fcn-dunklen Wasser, wo wie in einem Kippbild erfahrbar wird, dass Himmel nicht nur oben ist, sondern auch unten auf Erden, wenn sich Menschen nur liebten und ann\u00e4hmen, so wie sie sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Waldwege f\u00fchren zur\u00fcck in die Stadt, f\u00fchren zur\u00fcck in herrschende Wirklichkeiten. Gerne h\u00e4tte ich noch den sechsten Wollfaden zum Denkmal f\u00fcr Christoph Probst am Friedhof in Aldrans gekn\u00fcpft. Ein andermal. Der Waldweg geht direkt vorbei am Tummelplatz, wo Gr\u00e4ber und Ehrendenkm\u00e4ler schaurige Erinnerungen an die vielen Kriege der letzten Jahrhunderte wecken. Unten tobt die Autobahn. In den Verbrennungsmotoren werden die Dollarmilliarden verbrannt, mit denen die Kriege der Gegenwart finanziert werden. Es schlie\u00dft sich der Kreis der herbstlichen Radrunde dort, wo junge Menschen und Junggebliebene noch spielen mit K\u00f6rper und Gef\u00fchlen am Inn und darauf sich gegenseitig st\u00e4rkend hoffen, dass diese Welt eine bessere werden wird mit Frieden und Gerechtigkeit f\u00fcr alle.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><img src='http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/s-4-1-768x1024.jpg' class='thumbnail' \/>Pro-pal\u00e4stinensisch und pro-israelisch zugleich Ich lebe in scheinbarer Sicherheit in den Zauberfarben des Herbstes, in dem die bunten Bl\u00e4tter von einem warmen Wind durch die Luft gewirbelt werden, in dem die Abgase der Stadt vertrieben werden vom F\u00f6hn \u2013 nur den L\u00e4rm der Motoren kann er nicht schlucken. 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