{"id":9699,"date":"2023-11-28T09:55:20","date_gmt":"2023-11-28T09:55:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/?p=9699"},"modified":"2023-11-30T13:25:57","modified_gmt":"2023-11-30T13:25:57","slug":"von-versuchen-beim-reden-ueber-das-fliegen-verstanden-zu-werden","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/?p=9699","title":{"rendered":"Von Versuchen beim Reden \u00fcber das Fliegen verstanden zu werden"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/umwelt-1-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/umwelt-1-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9700\" srcset=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/umwelt-1-768x1024.jpg 768w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/umwelt-1-225x300.jpg 225w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/umwelt-1-1152x1536.jpg 1152w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/umwelt-1-1536x2048.jpg 1536w, http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/umwelt-1-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Pers\u00f6nliches zu Beginn<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich rede nicht von dir und von mir und nicht von uns, um unser befreundetes Sein nicht zu irritieren, wenn du anders denkst als ich. Ich schreibe hier \u00fcber Fakten, ganz frei von dir und von mir, und es sei dir und mir selbst \u00fcberlassen, welche Konsequenzen wir, du und ich, aus solchen evidenzbasierten Fakten ziehen, die da so unwidersprochen und eindeutig seit Jahren wissenschaftlich erh\u00e4rtet sind und wir ablesen k\u00f6nnten \u2013 Tag f\u00fcr Tag \u2013 aus dem Zustand des Planeten. <\/p>\n\n\n\n<p>Ich merke oftmals, mich mit meiner \u00f6kologischen Kritik am Fliegen rechtfertigen zu m\u00fcssen, und suche den Dialog, suche das Gespr\u00e4ch, suche Worte, die nicht verletzen, suche Argumente, die verst\u00e4ndlich sind, um mir dann nicht einsam mit tr\u00e4nennassen Augen die sterbenden Gletscher zu vergegenw\u00e4rtigen, die ich so gerne mag, und ich kann nicht anders, als die sterbenden Gletscher und auftauenden Permafrosth\u00e4nge mit den Kondensstreifen am blauen Himmel in Verbindung zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Warum ist es so, dass ich ein Bild von einer europ\u00e4ischen Bergsteigergruppe am Chimborazo nicht nur cool finde? Warum bekommen solche Bilder aus den s\u00fcdamerikanischen Anden oder von nepalesischen Trekkingtouren von mir keine Likes und kein Smiley, sondern eine seltene Notiz wie diese, die dann in entsprechendem Forum wiederum als unpassend gesehen wird: <em>\u201eLiebe \u2026 Bin gespannt, was du erz\u00e4hlen wirst von den schwindenden Eismassen auf dem Chimborazo und den anderen Giganten der Anden, wo die Gletscher noch schneller verschwinden als hier in den Alpen, weil Menschen den Klimawandel mit ihrem Verhalten befeuern. Als Humboldt in Ecuador dazu forschte und von 4.000 H\u00f6henmetern an Eis vorfand, lag die Durchschnittstemperatur in Ecuador noch 2 Grad unter den heutigen Messungen. Was sind die Antworten, unsere Antworten, wenn die Trinkwasserversorgung f\u00fcr die Millionenstadt Quito nicht mehr gegeben sein wird? Als ich \u2013 als Student auf dem Landweg mit Zug und Bus Cotopaxi und Chimborazo begegnete, war deren Eismasse noch 60 Prozent gr\u00f6\u00dfer. Gletscher sind eben das Fieberthermometer des Planeten, um den ich so Angst habe. Treffen wird es einmal mehr die Menschen in den Elendszonen Lateinamerikas. Ich wei\u00df, das ist ein anderer Blickwinkel, der so gar nicht zu deinen sch\u00f6nen Fotos zu passen scheint. \u2026\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Noch viel mehr k\u00f6nnte ich dar\u00fcberschreiben, was uns in der Weltgemeinschaft beunruhigen sollte: Von den Hitzewellen in Chile im vergangenen Sommer, der eigentlich ein Winter h\u00e4tte gewesen sein sollen; vom Meereseis in der Antarktis, das selbst im Winter nicht mehr anw\u00e4chst; von riesigen D\u00fcrreperioden in Argentinien; von \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>In diesen Tagen des ausgehenden 2023er-Jahres besch\u00e4ftigt mich die Lage des Planeten aufgrund der Schieflagen im politischen Weltgeschehen besonders. Von Argentinien \u00fcber die Niederlanden bis nach \u00d6sterreich werden Kr\u00e4fte emporgesp\u00fclt, die den Klimawandel leugnen und mit ihren politischen Ausrichtungen Katastrophen befeuern. Javier Milei, Greet Wilders und Herbert Kickl &#8211; M\u00e4nner, f\u00fcr die es keinen Klimawandel gibt und die klimasch\u00fctzende Bewegungen diffamieren, sind im rechtspopulistischen Aufwind wie die Fliegerei.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend ich diese Zeilen in meinen Blog tippe, setzen sich rund 70.000 Menschen in ein Flugzeug, um zur  Weltklimakonferenz in Dubai zu jetten. Die Widerspr\u00fcchlichkeit ist offensichtlich.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00d6kologisches Nachdenken \u00fcber das Fliegen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Flugreisen seien das \u201egr\u00f6\u00dfte \u00f6kologische Verbrechen\u201c, lese ich in einem Bericht in einer der renommierten Zeitungen Deutschlands. Es entspreche der \u00f6konomischen Logik vieler Menschen, in Billigflieger zu steigen, um in ferne L\u00e4nder zu kommen. Man spare sich dabei etwas und Dopamin erzeugt ein kurzfristiges Gl\u00fccksgef\u00fchl, das aber bald wieder bei einer n\u00e4chsten und \u00fcbern\u00e4chsten Flugreise zum Schn\u00e4ppchenpreis mit Billigflug gestillt werden m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Klimagasemissionen erw\u00e4rmen die Erde mit verheerenden Folgen f\u00fcr \u00d6kosysteme und Artenvielfalt. Flugl\u00e4rm und Schadstoffe kommen noch dazu. Die Folgen sind t\u00f6dlich. Und trotzdem wird scheinbar&nbsp;unger\u00fchrt geflogen, und trotzdem steigt die Zahl der Flugbewegungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das beschleunigte globale Wirtschaftswachstum der vergangenen Jahre kommt auch im Luftverkehr an: Laut Europ\u00e4ischer Umweltagentur haben sich die durch den Flugverkehr verursachten Treibhausgase in der EU seit 1990 mehr als verdoppelt. Seit 2010 stiegen sie noch einmal um mehr als ein Viertel. Jedes Jahr rechnen Beh\u00f6rden mit einer globalen Zunahme von drei bis vier Prozent. Insgesamt wuchs die weltweite Luftfahrt zuletzt um 7,6 Prozent. Besonders stark war das Wachstum in Europa, wo der Luftverkehr um 8,2 Prozent zulegen konnte. Bereits im Jahr 2013 hatte der Flugverkehr in \u00d6sterreich rund 705.000 Tonnen Treibstoff verbraucht und dadurch 2,17 Millionen Tonnen CO2 verursacht. Der Flugverkehr trug also bereits vor sechs Jahren so viel zu Treibhausgasen bei wie rund eine Million Autofahrer mit ihrem privaten Pkw in einem ganzen Jahr emittieren. Der Flugverkehr tr\u00e4gt zum Klimawandel bei, auch wenn er in der Kyoto-Klimabilanz nicht aufscheint. In \u00d6sterreich sind die CO2-Emissionen des Flugverkehrs 1990 um mehr als das Doppelte gestiegen. Pro Personen-Kilometer verursacht der Flugverkehr doppelt so viele CO2-Emissionen wie Diesel- und Benzin-Pkw und 31-mal so viel wie die Bahn.<\/p>\n\n\n\n<p>Kondensstreifen hinter Flugzeugen und ihre Folgen heizen die Erde stark auf. Sie verursachen bereits mehr Erderw\u00e4rmung als durch das angesammelte Kohlendioxid seit Beginn der Luftfahrt ausgesto\u00dfen wurde. Aus den Kondensstreifen entstehen die Zirren; das sind Wolken aus Eispartikeln. Ihre Fl\u00e4che ist etwa neunmal gr\u00f6\u00dfer als der linienf\u00f6rmige, meist sichtbare Streifen, den Flugzeuge am Himmel hinterlassen. Da Kondensstreifen in der Luft enthaltene Feuchtigkeit verbrauchen, reduzieren sie die Bedeckung durch nat\u00fcrliche Wolken. Beide \u2013 nat\u00fcrliche und k\u00fcnstlich erzeugte \u2013 Zirren verringern jedoch die Infrarotausstrahlung der Erde und erw\u00e4rmen so das Klima.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Landungen am nahen Innsbrucker Flughafen steigen best\u00e4ndig, lese ich in der lokalen Tageszeitung, aus der mir der Flughafendirektor zufrieden entgegen l\u00e4chelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich vergegenw\u00e4rtige mir einige der Fakten, die miteinander zu tun haben und in einem Miteinander ein menschheitsgef\u00e4hrdendes planetarisches Katastrophenpotenzial bedeuten.<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Der Weltersch\u00f6pfungstag ist jedes Jahr noch fr\u00fcher. Die Pl\u00fcnderung des Planeten schreitet voran. Die Treibhausgasemissionen steigen.<br><\/li><li>80 Prozent der Menschen haben noch nie ein Flugzeug bestiegen.<br><\/li><li>Dennoch tr\u00e4gt die globale Luftfahrt mit rund 5 Prozent der Emissionen zur Klimakrise bei.&nbsp;<br><\/li><li>Durchschnittlich verbraucht ein Flugpassagier pro 100 Kilometer 5 Liter Kerosin.<br><\/li><li>Aufgrund der in 10.000 Kilometer H\u00f6he gegebenen Bedingungen bedeutet die Verbrennung von 5 Litern Kerosin eine Klimasch\u00e4dlichkeit von 25 Litern.<br><\/li><li>Laut Greenpeace belastet eine einzige Flugreise von Wien nach New York die Erdatmosph\u00e4re durchschnittlich so stark wie ein Jahr Autofahren.<br><\/li><li>Im Verh\u00e4ltnis zur Bahn verursacht das Auto 10-mal so viel CO2-Emissionen, ein Langstreckenflug 18-mal und ein Kurzstreckenflug 23-mal so viel.<br><\/li><li>76 Prozent aller Flugreisen gehen auf Privatfl\u00fcge zur\u00fcck.<br><\/li><li>Kurt Langbein hat in seinem Film \u201eZeit f\u00fcr Utopien\u201c aufgezeigt, wie klimasch\u00e4dlich Fliegen ist. So entspr\u00e4che eine Flugreise nach New York genau jenem CO-2-Verbrauch, den ein Mensch pro Jahr beanspruchen k\u00f6nnte, damit die Kyoto-Klimaziele eingehalten werden k\u00f6nnten.<br><\/li><li>Die Zahl der Fliegenden steigt best\u00e4ndig an. Eine Verdoppelung im Vergleich zu 2019 (4,5 Milliarden Fl\u00fcge) wird prognostiziert. <br><\/li><li>Es gibt aktuell keine \u00f6kologische L\u00f6sung f\u00fcr Fliegen \u2013 au\u00dfer einem Verzicht.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Fakt ist: Fliegen ist eindeutig die klimasch\u00e4dlichste Fortbewegungsart, die zugleich am meisten beworben und am wenigsten besteuert wird, was hei\u00dft: Die \u00f6kologisch bedenklichste Fortbewegungsart wird von der Politik gef\u00f6rdert.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Flugzeuge verbrauchen Unmengen an Kerosin. Die \u00d6lvorr\u00e4te dieser Welt gehen zu Ende. Dort, wo gebohrt und gef\u00f6rdert wird, werden ganze Landstriche verw\u00fcstet und wird das Leben der ans\u00e4ssigen Bev\u00f6lkerung gef\u00e4hrdet. Die Bohrinseln sind ein permanentes Gef\u00e4hrdungspotenzial: Dennoch bleibt der Preis f\u00fcr Kerosin auf niedrigem Niveau. Wegen der knapper werdenden \u00d6lvorr\u00e4te werden heute schon Kriege gef\u00fchrt und k\u00fcnftige geplant. Der Arktis drohen durch \u00d6lbohrungen gigantische Umweltdesaster.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Und die Konsequenzen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Erderhitzung verlangt von allen einen neuen Lebensstil. Es passt dann nicht mehr zusammen, wenn jemand im Alltag das Jahr \u00fcber nachhaltig lebt, versucht Plastik zu vermeiden, \u00d6ko-Produkte kauft und sonst wenig mit dem Auto f\u00e4hrt, dann jedoch in ein fernes Land reist, um dort beispielsweise Berge zu besteigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Atmosph\u00e4re geh\u00f6rt allen Menschen und es ist nicht fair, wenn sie von einer kleinen Minderheit vergiftet wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die politischen Ma\u00dfnahmen werden seit vielen Jahren genannt. Es br\u00e4uchte beispielsweise endlich eine Besteuerung von Kerosin und eine Steuer auf die Flugtickets. Das vermeintlich g\u00fcnstige Fliegen ist eine hoch subventionierte Form der Fortbewegung. Solange Kerosin nicht besteuert wird, f\u00fchrt dies zu einer krassen Marktverzerrung: Sch\u00e4tzungen zufolge bel\u00e4uft sich die Steuerfreiheit f\u00fcr Flugzeugtreibstoff auf 14 Milliarden Euro pro Jahr alleine in der EU, dazu kommen Beg\u00fcnstigungen aus der Mehrwertsteuerbefreiung im Wert von 16 Milliarden Euro.<\/p>\n\n\n\n<p>Es braucht aber auch: Eine kritische Sicht auf das eigene Verhalten und den Mut, die \u00f6kologische Verantwortlichkeit anzusprechen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Flugscham und es geht anders<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Greta Thunberg hat es eindrucksvoll vorgelebt. Konsequent fuhr sie in den vergangenen Jahren selbst zu all den Veranstaltungen, Konferenzen und Begegnungen in verschiedenen Teilen Europas nicht mit dem Flugzeug und lehnte Einladungen au\u00dferhalb Europas ab, die mit einem Fliegen verbunden gewesen w\u00e4ren. So reiste sie medienwirksam zum Weltklimagipfel nach Kattowiz, zum Weltwirtschaftsforum nach Davos, nach Br\u00fcssel zum Europ\u00e4ischen Parlament oder in in den Vatikan zu Papst Franziskus. Sie ist damit auch Teil einer Bewegung in Schweden, die das Wort \u201eFlygskam\u201c \u2013 \u201eFlugscham\u201c gepr\u00e4gt hat. Einer der prominentesten Vertreter ist der ehemalige Biathlet und Olympiasieger Bj\u00f6rn Ferry, eine Leitfigur im Langlaufsportland Schweden. Als Kommentator f\u00fcr das Fernsehen reist er nur noch mit dem Zug.<\/p>\n\n\n\n<p>Innerhalb von Europa kann wohl g\u00e4nzlich auf ein Flugzeug verzichtet werden. Der positive Nebeneffekt f\u00fcr Bahn-Reisende: Man n\u00e4hert sich dem Urlaubsland langsamer, nimmt landschaftliche Eindr\u00fccke auf und kann sich bereits auf dem Weg in den Urlaub oder zu beruflichen Zwecken auf die ver\u00e4nderten klimatischen Bedingungen einstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor allem aber gilt heute besonders: Muss es wirklich eine ferne Destination sein, oder k\u00f6nnten nicht viel mehr die Sch\u00f6nheiten vor Ort mehr entdeckt und genossen werden? Ein Selfie von einer S\u00fcdseeinsel wird ein Enkelkind in 40 Jahren, wenn die Gletscher verschwunden sein werden und ebendiese Insel unter Wasser sein wird, einmal anders beurteilen.<\/p>\n\n\n\n<p>L\u00e4ngst m\u00fcssten wir alle zur Einsicht gelangt sein, dass ohne \u201eVerzicht\u201c auf bestimmte Verhaltensweisen der \u00f6kologische Supergau nicht mehr aufzuhalten ist. Jeder und jede muss sich daher zehnmal und mehr pr\u00fcfen, ob eine Flugreise wirklich sein muss oder ob das Ziel nicht auch mit der Bahn erreicht werden k\u00f6nnte. Daher ist es gut, wenn nun wieder mehr daran gedacht wird, das Bahnsystem \u2013 vor allem bei Nachtfernz\u00fcgen \u2013 wieder zu verbessern. Es g\u00e4be gen\u00fcgend Geld f\u00fcr solche Ma\u00dfnahmen, wenn beispielsweise eine Kerosinsteuer oder bestimmte Flugabgaben f\u00fcr eine \u00f6kologische Trendwende ben\u00fctzt w\u00fcrden. Wenn ein Ziel sich ohne Flug nicht erreichen lie\u00dfe, muss selbst das angestrebte Ziel infrage gestellt werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schlusswort<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich m\u00f6chte verstanden werden, besonders von Menschen, die mir nahe sind, die ich wegen ihres Fliegens nicht kritisiere. Ich m\u00f6chte verstanden werden, wenn ich schreibe \u00fcber das Fliegen, und m\u00f6chte nicht jene Einsamkeit sp\u00fcren m\u00fcssen, wenn ich sage: ich fliege nicht! Es f\u00e4llt schwer, als \u201eSpa\u00dfverderber\u201c in eine Ecke geschoben zu werden. Es tut gut, dar\u00fcber im Gespr\u00e4ch zu bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Klaus Heidegger<br>(Bild: Fu\u00dfg\u00e4ngerunterf\u00fchrung in Trient)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><img src='http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/umwelt-1-768x1024.jpg' class='thumbnail' \/>Pers\u00f6nliches zu Beginn Ich rede nicht von dir und von mir und nicht von uns, um unser befreundetes Sein nicht zu irritieren, wenn du anders denkst als ich. 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