{"id":11047,"date":"2025-02-23T14:31:44","date_gmt":"2025-02-23T14:31:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/?p=11047"},"modified":"2025-02-23T14:34:01","modified_gmt":"2025-02-23T14:34:01","slug":"schoenheiten-des-schoentales-und-der-schoentalspitze-3002-m-schoenes-erfahren-abseits-vom-bedrohlichen-weltgeschehen-und-doch-geistig-mittendrin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/?p=11047","title":{"rendered":"Sch\u00f6nheiten des Sch\u00f6ntales und der Sch\u00f6ntalspitze (3002 m): Sch\u00f6nes erfahren abseits vom bedrohlichen Weltgeschehen und doch geistig mittendrin"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Schoental-4.jpg\"><img loading=\"lazy\" width=\"802\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Schoental-4-802x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-11049\" srcset=\"https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Schoental-4-802x1024.jpg 802w, https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Schoental-4-235x300.jpg 235w, https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Schoental-4-768x981.jpg 768w, https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Schoental-4-1203x1536.jpg 1203w, https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Schoental-4.jpg 1604w\" sizes=\"(max-width: 802px) 100vw, 802px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>In Goethes Roman \u201eWahlverwandtschaften\u201c wird sinngem\u00e4\u00df folgende Erfahrung beschrieben. Wer einen sch\u00f6nen Garten sieht, sieht einen sch\u00f6nen Garten mit B\u00e4umen und vielen anderen Pflanzen darin. Wer sch\u00f6ne Berge sieht, sieht sch\u00f6ne Berge, sieht die gro\u00dfartigen Formen von Fels und Schnee und Eis, die in Jahrmillionen von Wind und Wetter gestaltet wurden. Wer all solche Sch\u00f6nheiten nun teilt mit Menschen, die ihm nahe sind, sieht das Paradies.<\/p>\n\n\n\n<p>Solche Gedanken hatte ich auch heute wieder. In den Sellrainer Bergen hat es an diesem Samstag Ende Februar mehr Schnee als im schneelosen Inntal. Das vom Klimawandel beeinflusste Wetter bescherte uns diesen Winter nur wenig Niederschl\u00e4ge. Im L\u00fcsnertal l\u00e4sst sich aber noch Winter ersp\u00fcren. Unser Ziel ist die mir bekannte Sch\u00f6ntalspitze mit 1400 HM im Anstieg. Startpunkt ist beim Alpengasthof in L\u00fcsens. Kurz nach dem Gasthaus L\u00fcsens leuchtet der gr\u00fcne Pfeil der LVS-Kontrollstelle auf. Zur Sicherheit haben wir selbstverst\u00e4ndlich unsere LVS-Ausr\u00fcstung mit. Durch den Wald gibt es eine Skitourenlenkung, damit die hier ans\u00e4ssigen Birkh\u00fchner nicht in ihrem Revier gest\u00f6rt werden. Die Spur durch den Wald ist wie gewohnt eisig. Danach tut sich der Blick auf die vielen Mulden im Sch\u00f6ntal auf. Eine Mor\u00e4ne teil das Tal in zwei H\u00e4lften. Die S\u00fcdh\u00e4nge hinauf zum Kamm, der zum Zischgeles f\u00fchrt, sind braun. Die Nordosth\u00e4nge sind pulvrig und mit vielen Spuren durchzogen. So ist es eine Frage der Perspektive, wie man auf die Frage antwortet, ob gen\u00fcgend Schnee sei. Wir machen gleich am Fu\u00df des Gipfelaufbaus unser Skidepot. Die letzten gut 100 H\u00f6henmeter sind bis zu 40 Grad steil. Steigeisen und Pickel geben mir Sicherheit. Die Abfahrt bietet nacheinander und nebeneinander alles, was es an Schneem\u00f6glichkeiten gibt: Pulverschnee und Bruchharsch, windgepresster Deckel und tiefer fauler Schnee und zum Schluss eine harte Buckelpiste durch den Wald sowie eine Skatingpiste zur\u00fcck zum Ausgangspunkt. Unsere Welt k\u00f6nnte vielmehr ein Paradies sein.<br>(Foto: B.K.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><img src='https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Schoental-4-802x1024.jpg' class='thumbnail' \/>In Goethes Roman \u201eWahlverwandtschaften\u201c wird sinngem\u00e4\u00df folgende Erfahrung beschrieben. Wer einen sch\u00f6nen Garten sieht, sieht einen sch\u00f6nen Garten mit B\u00e4umen und vielen anderen Pflanzen darin. Wer sch\u00f6ne Berge sieht, sieht sch\u00f6ne Berge, sieht die gro\u00dfartigen Formen von Fels und Schnee und Eis, die in Jahrmillionen von Wind und Wetter gestaltet wurden. 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