{"id":11115,"date":"2025-03-29T13:45:52","date_gmt":"2025-03-29T13:45:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/?p=11115"},"modified":"2025-03-29T13:47:26","modified_gmt":"2025-03-29T13:47:26","slug":"schoentalspitze-und-fruehling","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/?p=11115","title":{"rendered":"Sch\u00f6ntalspitze und Fr\u00fchling"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Schoent-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Schoent-2-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-11118\" srcset=\"https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Schoent-2-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Schoent-2-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Schoent-2-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Schoent-2-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Schoent-2.jpg 1600w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><em>Das Wei\u00df des Schnees und der Gletscher ganz oben auf den Bergen mag ich, weil es die Farbe des Lichtes ist, in dem die Farben des Lebens deutlicher erscheinen k\u00f6nnen. <br>Die Wildheit der Bergwelt mag ich, weil ich mich mit den Kr\u00e4ften der Natur verbunden f\u00fchle.<br>Den frischen Bergwind mag ich, weil er mir die Tr\u00e4nen des Tales trocknet.<br>Den weiten Blick vom Gipfel mag ich, von dem meine Tr\u00e4ume befreit von den Engen fliegen k\u00f6nne<\/em>n.<\/p>\n\n\n\n<p>Verschlafen liegt an diesem Freitagmorgen der Alpengasthof L\u00fcsens. Von au\u00dfen merkt man dem Geb\u00e4ude an, dass es gut 200 Jahre alt ist und einst den Stiftsherren von Wilten als alpine Residenz diente. Seit 100 Jahren ist es ein Gasthaus und ein einfacher Beherbergungsbetrieb und hat nichts von dem alten Charme verloren. Ein T\u00fcrmchen im westlichen Teil zeigt an, dass sich darin auch eine alte Kapelle befindet. Rundherum ist hier im Talschluss von L\u00fcsens noch Winter, w\u00e4hrend unweit in den T\u00e4lern drau\u00dfen fr\u00fchsommerliche Temperaturen das Leben bestimmen. Hier k\u00f6nnen Langl\u00e4ufer selbst Ende M\u00e4rz ihrem Sport nachgehen. Frisch angeschneit ist die m\u00e4chtige Mauer hinauf zum L\u00fcsener Fernerkogel. Keine Spur ist darin. Unser Ziel ist die Sch\u00f6ntalspitze. Wo ich vor drei Tagen die steile Abfahrt s\u00fcdwestlich der Aufstiegspur nehmen konnte, liegen jetzt die Knollen einer m\u00e4chtigen Nasschneelawine. Der ganz Hang dar\u00fcber ist abgebrochen. An einer kurzen Stelle m\u00fcssen wir in der Aufstiegsspur die Ski abschnallen. Hinter der Kuppe nach dem Waldaufstieg beginnen die weiten H\u00e4nge. Ich w\u00e4hle im aufgeweichten Firn eine direkte Linie, gedankenversunken und bergverbunden, nehme wieder f\u00fcr den Gipfelaufbau Steigeisen und Pickel und bin so viel sicherer. F\u00fcr die 1400 H\u00f6henmeter-Abfahrt haben wir feinen und dicken Firn.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\"><p><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><img src='http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Schoent-2-1024x768.jpg' class='thumbnail' \/>Das Wei\u00df des Schnees und der Gletscher ganz oben auf den Bergen mag ich, weil es die Farbe des Lichtes ist, in dem die Farben des Lebens deutlicher erscheinen k\u00f6nnen. 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