{"id":12621,"date":"2026-05-28T15:33:54","date_gmt":"2026-05-28T15:33:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/?p=12621"},"modified":"2026-05-28T16:00:06","modified_gmt":"2026-05-28T16:00:06","slug":"kuenstliche-intelligenz-entwaffnen-die-erste-sozialenzyklika-von-papst-leo-xiv","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/?p=12621","title":{"rendered":"K\u00fcnstliche Intelligenz \u201eentwaffnen\u201c! Die erste Sozialenzyklika von Papst Leo XIV."},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/magnifca-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" width=\"414\" height=\"443\" src=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/magnifca-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12624\" srcset=\"https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/magnifca-1.jpg 414w, https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/magnifca-1-280x300.jpg 280w\" sizes=\"(max-width: 414px) 100vw, 414px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><em>\u201eUm Konflikte zu bew\u00e4ltigen, verf\u00fcgt die Menschheit \u00fcber Mittel, die weitaus wirksamer sind und geeigneter, das menschliche Leben zu f\u00f6rdern, wie zum Beispiel den Dialog, die Diplomatie und die Vergebung. Der R\u00fcckgriff auf St\u00e4rke, Gewalt und Waffen zeugt von einer Beziehungsarmut, die stets verheerende Folgen f\u00fcr die Zivilbev\u00f6lkerung hat.\u201c (Magnifica humanitas, 192)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>In der Tradition der Sozialenzykliken: pers\u00f6nliche Vorbemerkung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Katholische Soziallehre und damit die Sozialenzykliken der P\u00e4pste waren im Zentrum meines Doktoratsstudiums. Die Prinzipien der kirchlichen Soziallehre \u2013 Gemeinwohl, Solidarit\u00e4t, Subsidiarit\u00e4t, Personw\u00fcrde, Nachhaltigkeit und Option f\u00fcr die Armen waren zugleich Gegenstand meiner Lehrert\u00e4tigkeit und stets geeignet, um gegenw\u00e4rtige politische Vorg\u00e4nge kritisch in den Blick zu nehmen. Mein Forschungsinteresse war es, die Soziallehre der Kirche in Beziehung zu setzen zur Programmatik der gr\u00fcn-alternativen Parteien. Seit meiner Promotion sind etliche Sozialenzykliken ver\u00f6ffentlicht worden und der \u201eLaunch\u201c einer neuen ist von Papst Leo XIV. zu Pfingsten 2026 erfolgt. Leo XIV. will \u2013 wie schon sein gew\u00e4hlter Papstname zeigt \u2013 bewusst an Leo XIII. ankn\u00fcpfen, der vor 135 Jahren die erste Sozialenzyklika geschrieben hatte und damit diese Tradition der Soziallehre gr\u00fcndete. Mir ist vor allem der Blick auf die spezifisch friedenspolitische Botschaft wichtig.<\/p>\n\n\n\n<p>Generell wird mit der neuen Sozialenzyklika einmal mehr deutlich und festgeschrieben, dass die Kirche nicht eine weltabgewandte Gemeinschaft mit verkl\u00e4rtem Jenseitsblick ist. Im Gegenteil: Papst Leo sieht sowohl die N\u00f6te der Menschen und die Gefahren, die die ganze Sch\u00f6pfung bedrohen, sinnbildlich dargestellt als \u201eTurmbau zu Babel\u201c, &nbsp;als auch sieht er das Potential zur Rettung des Planeten und des Aufbaus einer \u201eStadt Gottes\u201c auf der Erde, die mit der gro\u00dfartigen Menschlichkeit (magnifica humanitas) zu tun hat.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Positionierung von Papst Leo XIV. gegen Krieg und Aufr\u00fcstung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Papst Leo hatte 50 Tage vor der Ver\u00f6ffentlichung erneut gegen die aktuelle Kriegspolitik und den Aufr\u00fcstungswahn Stellung genommen. \u201eUnbewaffnet entwaffnender Frieden\u201c war der Leitgedanke in seiner Friedensbotschaft zu Beginn des Jahres 2026. W\u00e4hrend seiner Afrikareise im April 2026 griff er immer wieder Themen des Friedens auf. In Bamenda sagte er unter anderem: \u201e<em>Die Kriegsherren tun so, als ob sie nicht w\u00fcssten, dass ein Augenblick gen\u00fcgt, um zu zerst\u00f6ren, dass aber oft ein ganzes Leben nicht ausreicht, um wiederaufzubauen. \u2026 Sie tun so, als s\u00e4hen sie nicht, dass Milliarden von Dollars verbraucht werden, um zu t\u00f6ten und zu verw\u00fcsten, dass man jedoch nicht die Mittel findet, um zu heilen, zu erziehen und wiederaufzurichten.\u201c<\/em>&nbsp;Die Enzyklika Mangifca humanitas stellt die friedenspolitischen Positionierung des Papstes nun in einen gr\u00f6\u00dferen Zusammenhang und gibt ihr eine theoretische Fundierung vor allem unter dem Aspekt, welche Bedeutung bei all dem die KI hat.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Entwaffnung! Die Entmilitarisierung der KI<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eSchlie\u00dflich m\u00f6chte ich einen Begriff benutzen, der mir am Herzen liegt: \u201aentwaffnen\u2018. KI zu entwaffnen bedeutet, sie der Logik des bewaffneten Wettbewerbs zu entziehen, der heute nicht mehr nur milit\u00e4rischer, sondern auch wirtschaftlicher und kognitiver Natur ist. (\u2026) Entwaffnen bedeutet nicht, auf die Technologie zu verzichten, sondern zu verhindern, dass sie den Menschen zu beherrscht. (\u2026) KI ist bereits eine Umwelt, die uns umgibt, und eine Macht, mit der wir uns auseinandersetzen m\u00fcssen. Daher reicht es nicht aus, sie zu regulieren: Sie muss entwaffnet und lebensfreundlich gemacht werden.\u201c (110)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Gerade der Blick auf die aktuelle Kriegsf\u00fchrung, sei es in den Kriegen in der Ukraine oder im Nahen Osten, zeigt die zunehmende Bedeutsamkeit der KI im F\u00fchren von Kriegen. Wer sich mit Themen des Friedens und der Kritik an Kriegen auseinandersetzt, kommt um die Einsch\u00e4tzung der KI f\u00fcr diese Bereiche nicht herum. Schon der UN-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres sprach mehrmals davon, KI als Werkzeug f\u00fcr Sicherheit und Fortschritt einzusetzen, anstatt neue Bedrohungen zu schaffen. Der Papst kann mit seiner Sozialenzyklika an solchen Gedanken ankn\u00fcpfen, dass nicht eine Black Box eines Algorithmus \u00fcber den Einsatz von Waffen entscheidet, sondern stets demokratisch legitimierte Entscheidungstr\u00e4ger auf der Basis von humanit\u00e4rem Recht und Menschenrechtsgesetzen sowie ethischen Prinzipien. \u00a0Verantwortlich handeln bedeutet, wie Jean Paul Sartre es lange vor der KI nannte, \u201eder unbestrittene Urheber eines Ereignisses oder einer Sache zu sein\u201c. In einer Studie der Deutschen Bundeswehr wird ein bekannter  Generalleutnant Baudissin, wie folgt zitiert: \u201eJe t\u00f6dlicher und weitreichender die Waffenwirkung wird, umso notwendiger wird es, dass Menschen hinter den Waffen stehen, die wissen, was sie tun.\u201c Das Bundeswehr-Papier verkn\u00fcpft dieses Zitat aus dem Jahr 1954(!) unter den Vorzeichen der KI. Dazu hei\u00dft es: \u201eMa\u00dfgeblich f\u00fcr die Befehlsausf\u00fchrung ist ein gewissensgeleiteter, pflichtbewusster und verantwortungsvoller Gehorsam. Leitinstanz ist das individuelle Gewissen, das nicht durch KI ersetzt werden darf.\u201c (Rainer Simon und Thomas Purper: K\u00fcnstliche Intelligenz im Milit\u00e4r: Ethische Implikationen und die Rolle der Inneren F\u00fchrung, 496)<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Kampfdrohne w\u00fcrde nicht fliegen, w\u00fcrde nicht t\u00f6ten, g\u00e4be es keine KI. Eine Rakete mit t\u00f6dlichem Sprengstoff k\u00f6nnte ihr Ziel nicht finden, g\u00e4be es keine KI. Moderne Kriegsf\u00fchrung und moderne Waffentechnologien bauen auf der KI auf. Das hei\u00dft letztlich: Wenn die KI aus den Waffen genommen werden w\u00fcrde, g\u00e4be es keine Drohnen und w\u00fcrden keine Deepstrikes mit Raketen in feindlichem Gebiet erfolgen. Die Kampfflugzeuge blieben auf dem Boden. Wer wirklich die KI aus Aufr\u00fcstung und Kriegsf\u00fchrung nimmt bzw. KI als Instrument der Kriegsf\u00fchrung verbietet, will all die modernen Waffen nicht. Ohne KI keine Tomahawks und keine Hyperschallraketen. Ohne KI keine hybride Kriegsf\u00fchrung. Daher ist die Forderung, die KI zu entwaffnen, wohl der st\u00e4rkste Impuls f\u00fcr eine radikale Entwaffnung. Hier wird jenes Stichwort so deutlich, von dem Papst Leo XIV. vom Beginn seines Pontifikats immer sprach. \u201eUnbewaffnet entwaffnend\u201c, so l\u00e4sst sich die friedenspolitische Botschaft des Papstes in zwei Worten zusammenfassen \u2013 und das trifft auch auf die neue Enzyklika \u201eMagnifica humanitas\u201c zu.<\/p>\n\n\n\n<p>KI muss entwaffnet werden. Das klingt gut. Doch wie soll das geschehen? Eine erste praktikable Interpretation lautet: Der Einsatz von KI in der Kriegsf\u00fchrung muss stets unter menschlicher Kontrolle bleiben. Das hei\u00dft beispielsweise, dass nicht eine KI entscheiden darf, ob nun eine Rakete gez\u00fcndet wird und welches Ziel damit erreicht wird, sondern dass eine ethisch verantwortliche Person dar\u00fcber zu entscheiden hat. Eine zweite Interpretation setzt tiefer an und will die KI in der Kriegsf\u00fchrung \u00fcberhaupt verurteilen. Das freilich ist v\u00f6llig unrealistisch. Die KI l\u00e4sst sich nicht mehr von all der Technologie trennen, beginnend von der Produktion bis zu dem Einsatz der modernen Waffen. Wir k\u00f6nnen die KI, so der Papst, nicht mehr aus der Welt schaffen, m\u00fcssen aber lernen, sie verantwortlich einzusetzen und uns von ihr nicht beherrschen zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Absage an den \u201eGerechten Krieg\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Angesichts der modernen Kriegsf\u00fchrung unter dem Vorzeichen der KI versch\u00e4rft Papst Leo in \u201eMagnifca humanitas\u201c die Absage an den Gerechten Krieg. Dabei k\u00f6nnen die Kriterien des Gerechten Krieges durchaus ihre Geltung haben, weil gerade ihre Anwendung jeden Krieg heute als ungerecht definieren w\u00fcrden. W\u00f6rtlich hei\u00dft es in der Enzyklika: \u201eHeute erleben wir im \u00f6ffentlichen Diskurs und bei den Entscheidungen zur Aufr\u00fcstung jedoch einen echten Paradigmenwechsel, mit einer besorgniserregenden Rehabilitierung des Krieges als Instrument der internationalen Politik, w\u00e4hrend gerade jene ethischen Kriterien, die seinen Einsatz begrenzen, ausgeh\u00f6hlt werden.\u201c (190) Der Papst schreibt dann \u00fcber die kulturellen Vorbereitungen eines Krieges durch Polarisierungen, vereinfachende Narrative, Freund-Feind-Logik, Desinformation und Angst. Gewalt werde dann als notwendig, unvermeidlich oder gar als \u201esauber\u201c dargestellt. Und dann findet sich jener Satz, den ich als Leitzitat f\u00fcr meine Ausf\u00fchrung schon vorangestellt habe und der hier nochmals wiederholt werden soll: \u201eUm Konflikte zu bew\u00e4ltigen, verf\u00fcgt die Menschheit \u00fcber Mittel, die weitaus wirksamer sind und geeigneter, das menschliche Leben zu f\u00f6rdern, wie zum Beispiel den Dialog, die Diplomatie und die Vergebung. Der R\u00fcckgriff auf St\u00e4rke, Gewalt und Waffen zeugt von einer Beziehungsarmut, die stets verheerende Folgen f\u00fcr die Zivilbev\u00f6lkerung hat.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Von dieser Grundhaltung her kritisiert die Enzyklika dann das Wachstum der R\u00fcstungsindustrie, die zu noch mehr Unsicherheit und zu einer F\u00fchrbarkeit von Kriegen f\u00fchre. Konkret wird der Atomwaffenverbotsvertrag aus dem Jahr 2021 als Chance gesehen, der aber durch die atomare Entwicklung gerade in Frage gestellt w\u00fcrde. Vor allem aber wird dann wieder auf die Gefahren KI-gest\u00fctzter Waffensysteme eingegangen, die den Krieg f\u00fchrbarer und zugleich grausamer machen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nehemia 2.0: Bauplan f\u00fcr eine Stadt des Friedens<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im ersten Kapitel der Enzyklika stellt der Papst die Katastrophe des Turmbaus von Babel dem Neuaufbau von Jerusalem unter dem Propheten Nehemia gegen\u00fcber. Dieser hatte alle Bewohner Stadt gleichberechtigt ermutigt, gemeinsam Jerusalem wieder aufzubauen. Zum Bau der neuen Stadt des Friedens setzt die Enzyklika auf den Multilateralismus, der dem nationalistischen Geist entgegengesetzt wird; auf das V\u00f6lkerrecht, das im Widerspruch steht zum Faust\u201crecht\u201c des St\u00e4rkeren; auf die Realit\u00e4t des Friedens, die dem Narrativ von der Realit\u00e4t des Krieges widerspricht. So kann die \u201eZivilisation der Liebe\u201c entstehen, wo sich Gerechtigkeit und Friede k\u00fcssen (215), wo ein gesunder Realismus gepflegt wird, wo miteinander geredet wird, wo die \u201eMethode des Krieges durch die Methode des Friedens ersetzt wird: die Methode der Verhandlung, der Begegnung, der \u00dcbereinstimmung: also die wahrhaft menschliche Methode.\u201c (221)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Philosophisch-theologische Fundierungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Enzyklika von Leo XIV. erschien gleichzeitig mit jenen Wettk\u00e4mpfen, die als \u201eenhanced games\u201c in Las Vegas ausgetragen wurden. Dabei sollen, gesponsert von Tech-Giganten wie Peter Thiel, \u201everbesserte Menschen\u201c bisherige Leistungen \u00fcbertreffen.&nbsp; Ausdr\u00fccklich setzt sich demgegen\u00fcber die Enzyklika vom Transhumanismus und Posthumanismus ab. Demgegen\u00fcber baut sie auf der Anerkennung der Begrenztheit auf, die als Chance f\u00fcr vielf\u00e4ltige Beziehungen gesehen wird, als Ort, wo sich Liebe und Solidarit\u00e4t entfalten k\u00f6nnen. Der Weg, den die Enzyklika in den Blick nimmt, ist der christliche Humanismus, f\u00fcr den es Vorbilder der gewaltfreien Ver\u00e4nderung gibt. Konkret nennt der Papst in seiner Enzyklika M\u00e4nner und Frauen sowie Bewegungen, die auf gewaltfreiem Weg zu einer Verbesserung der Welt beigetragen haben: Die B\u00fcrgerrechtsbewegung in den USA und M.L.King, die Anti-Apartheid-Bewegung unter Nelson Mandela, sowie etliche Frauen und M\u00e4nner, die stets auf der Seite der Verarmten und Unterprivilegierten standen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nein zum Krieg<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Worte von Leo XIV. sprechen f\u00fcr sich und sie sind so notwendig in einer Welt der Kriege und der Aufr\u00fcstung: \u201eLasst uns zusammenkommen, lasst uns miteinander sprechen, lasst uns verhandeln! Krieg ist niemals unvermeidlich. Die Waffen k\u00f6nnen und m\u00fcssen zum Schweigen gebracht werden, denn sie l\u00f6sen keine Probleme, sondern versch\u00e4rfen sie nur. Geschichte schreiben die Friedensstifter, nicht die, die Leid s\u00e4en. Die Anderen sind nicht zuerst unsere Feinde, sondern unsere Mitmenschen; sie sind keine Verbrecher, die man hassen muss, sondern M\u00e4nner und Frauen, mit denen wir sprechen k\u00f6nnen. Erteilen wir den manich\u00e4ischen Vorstellungen eine Absage, die so typisch sind f\u00fcr diese Narrative der Gewalt, die die Welt in Gute und B\u00f6se teilen!&#8220; (222)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><img src='http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/magnifca-1.jpg' class='thumbnail' \/>\u201eUm Konflikte zu bew\u00e4ltigen, verf\u00fcgt die Menschheit \u00fcber Mittel, die weitaus wirksamer sind und geeigneter, das menschliche Leben zu f\u00f6rdern, wie zum Beispiel den Dialog, die Diplomatie und die Vergebung. Der R\u00fcckgriff auf St\u00e4rke, Gewalt und Waffen zeugt von einer Beziehungsarmut, die stets verheerende Folgen f\u00fcr die Zivilbev\u00f6lkerung hat.\u201c (Magnifica humanitas, 192) In der Tradition&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":12624,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12621"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12621"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12621\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12629,"href":"https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12621\/revisions\/12629"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/12624"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12621"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12621"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12621"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}