{"id":3099,"date":"2018-01-17T05:27:39","date_gmt":"2018-01-17T05:27:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/?p=3099"},"modified":"2022-08-22T07:39:37","modified_gmt":"2022-08-22T07:39:37","slug":"homosexualitaet-aus-dem-suendeneck-holen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/?p=3099","title":{"rendered":"Homosexualit\u00e4t aus dem S\u00fcndeneck holen"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u00dcber Homosexualit\u00e4t und Kirche reden<img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-3100 alignright\" src=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/david.jpg\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"339\" srcset=\"https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/david.jpg 260w, https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/david-230x300.jpg 230w\" sizes=\"(max-width: 260px) 100vw, 260px\" \/><\/strong><\/p>\n<p>Martin Lintner, Professor f\u00fcr Moraltheologie in Brixen, hat bereits vor einigen Jahren ein wertvolles Buch mit dem Titel \u201eDen Eros entgiften\u201c geschrieben. Mit diesem Titel greift er die Kritik von Friedrich Nietzsche auf, der meinte, \u201eDas Christentum gab dem Eros Gift zu trinken: &#8211; er starb zwar nicht daran, aber entartete zum Laster.\u201c In besonderer Weise ist jener Eros vergiftet worden, der sich auf gleichgeschlechtlich Liebende bezieht. Die r\u00f6misch-katholische Kirche hat sich bei dieser Giftmischerei in der Geschichte vielfach schuldig gemacht. Auch heute noch mixt so mancher zumindest im Hintergrund seine Giftfl\u00e4schchen und bedient sich dabei l\u00e4ngst \u00fcberholter Textpassagen aus dem Weltkatechismus, der Instruktion zur Priesterausbildung, mittelalterlicher Beichtspiegel oder einer fundamentalistisch-verengten Bibelinterpretation. Umso mehr braucht es daher ein zeitgem\u00e4\u00dfes Reden und Handeln der Verantwortlichen der Kirche und eine Praxis in den kirchlichen Gemeinden sowie eine Verk\u00fcndigung, die gepr\u00e4gt ist von Achtsamkeit gegen\u00fcber den gleichgeschlechtlich Liebenden.<\/p>\n<p>Die Auseinandersetzung mit dem Thema \u201eEhe f\u00fcr alle\u201c ist nach dem Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes vom 4. 12. 2017 dem \u00f6ffentlichen Interesse entwichen. In den K\u00f6pfen und Herzen abgespeichert bleiben die ersten Reaktionen kirchlicher Vertreter, von Kardinal Sch\u00f6nborn und anderen Bisch\u00f6fen \u00fcber katholische Verb\u00e4nde und Theologieprofessoren. \u201eEhe f\u00fcr alle\u201c \u2013 auch wenn diese den staatlichen Bereich betrifft \u2013 wurde abgelehnt. F\u00fcr homosexuell Lebende und Liebende d\u00fcrfe es keine Ehe geben.<\/p>\n<p><strong>Argumente pr\u00fcfen<\/strong><\/p>\n<p>Auf meine drei Beitr\u00e4ge im DerStandard.at zur \u201eEhe f\u00fcr alle\u201c gab es viele Reaktionen. Der Gro\u00dfteil der Postings war gepr\u00e4gt von klischeehaften Ressentiments der katholischen Kirche oder generell den Religionen gegen\u00fcber. Einige wenige aber griffen die Argumente auf, vor allem in pers\u00f6nlichen Mails an mich, die f\u00fcr eine Ehe f\u00fcr alle geltend gemacht werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Olivier Dantine, Superintendent der evangelischen Kirche von Tirol und Salzburg, unterstrich die Argumentation, dass Ehe nicht untrennbar mit Nachkommenschaft in Verbindung gebracht werden sollte. Dies w\u00fcrde erstens dem Wesen der Ehe nicht gerecht und k\u00f6nnte zweitens f\u00fcr kinderlose Paare einen Druck bedeuten, ihre Ehe als weniger wertvoll zu sehen, weil einer der postulierten Ehezwecke nicht erf\u00fcllt sei. Kinder wiederum, so Dantine in einem dritten Argument, k\u00f6nnten sich in manchen F\u00e4llen ausgen\u00fctzt f\u00fchlen, wenn sie sich als Zweck einer Ehe verstehen m\u00fcssten, nicht aber in ihrer Eigenw\u00fcrde. Michael B\u00fcnker, Bischof der Evangelischen Kirche, hat sich in gleicher Weise daher auch f\u00fcr die Insitution einer \u201eEhe f\u00fcr alle\u201c ausgesprochen.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich sieht auch die katholische Kirche im kirchlichen Recht eine \u201eZeugungsunf\u00e4higkeit\u201c nicht als Ehehindernis an \u2013 zum Unterschied von der \u201eBeischlafunf\u00e4higkeit\u201c, die \u00fcberholterweise noch als Ehehindernis in konservativ-fundamentalistischen Diktionen angegeben wird, in dieser Form jedoch l\u00e4ngst schon im Widerspruch steht zu anderen kirchlichen Texten steht. Eine kirchliche Argumentation, die also die Offenheit gegen\u00fcber der Nachkommenschaft \u2013 und implizit ist damit immer Zeugungsf\u00e4higkeit gemeint \u2013 als Kardinalargument gegen eine Ehe f\u00fcr alle anf\u00fchrt, verfehlt die eigene Argumentation.<\/p>\n<p>Eine positive Argumentation lautet, dass durch die Institution der Ehe das gleichgeschlechtlich orientierte Paar dokumentieren w\u00fcrde: Wir sind nicht \u201eanders\u201c als Heteropaare mit unserem Willen, in Partnerschaft, in Treue und Liebe f\u00fcreinander einzustehen, \u201ebis dass der Tod und scheidet\u201c. Gleichgeschlechtlich Liebende bezeugen \u00f6ffentlich, dass sie nicht auf den Aspekt der Sexualit\u00e4t \u2013 und noch weniger auf eine genitale Fixiertheit \u2013 reduziert werden m\u00f6chten, sondern dass ihre Beziehungen eine F\u00fclle an zwischenmenschlichen Qualit\u00e4ten aufweisen. Gerade die schwulen Partnerschaften werden in der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung mit Promiskuit\u00e4t verbunden \u2013 und damit auch oft mit HIV-Gefahren. Eine Entgiftung solcher Images geschieht durch die Institution Ehe f\u00fcr alle, weil dann gleichgeschlechtliche Partnerschaften nicht mehr \u201everheimlicht\u201c werden m\u00fcssen, weil sichtbar wird, wie gleichgeschlechtlich Liebende sich in Treue und Respekt f\u00fcreinander und sich als Paar f\u00fcr die Gemeinschaft einbringen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>In meinen Anfangsjahren als Lehrer kam es noch h\u00e4ufiger vor, dass Jugendliche jemand anderen als \u201eschwule Sau\u201c bezeichneten. Wenn ich so etwas h\u00f6rte, gab es einen Klassenbucheintrag mit dem Vermerk \u201ediskriminierende, beleidigende Wortwahl\u201c. Ob Erwachsene oder Jugendliche, noch immer f\u00e4llt es schwer, sich als Schwuler zu outen, denn, so die begr\u00fcndete Bef\u00fcrchtung, dann w\u00fcrde man vielleicht nicht mehr so sehr als Person, als Mitsch\u00fcler, als Kollege, als Nachbar \u2026 gesehen werden, sondern als der Schwule. Jahrhundertelange giftige Homophobien haben sich in die kollektiven Muster eingefressen, sodass Schwulsein immer noch verbunden wird mit einem \u201eDas ist nicht ganz normal\u201c. Wer schwul oder lesbisch ist, muss sich als \u201eanders\u201c empfinden; er oder sie ist eben nicht, wie es im Englisch f\u00fcr Heteros hei\u00dft, \u201estraight\u201c, was gleichbedeutend mit \u201ebrav\u201c, \u201ekorrekt\u201c oder \u201erichtig\u201c ist<\/p>\n<p><strong>Homosexualit\u00e4t aus der Perspektive der biblischen Schriften<\/strong><\/p>\n<p>Eros und Sexualit\u00e4t dienen den Menschen, um so Liebe und Partnerschaft erfahren zu k\u00f6nnen. Sie sind gut, wenn sie mit Liebe und Partnerschaft verkn\u00fcpft werden, sie werden missbraucht, wenn sie egoistischer Triebbefriedigung dienen. Das ist auch der rote Faden, den wir in den biblischen Schriften aufgreifen k\u00f6nnen, beginnend mit der Sch\u00f6pfungsgeschichte im 1. Buch Mose (Genesis), wo es gleich zu Beginn \u00fcber die Erschaffung von Adam und Eva hei\u00dft: \u201eUnd Gott sah, dass es sehr gut war!\u201c<\/p>\n<p>Es gibt allerdings in der Bibel nur ganz wenige Stellen, die sich explizit zum Thema der Homosexualit\u00e4t \u00e4u\u00dfern. Dort geht es um homosexuelle Handlungen von M\u00e4nnern, die nicht auf der Basis von Liebe sind, sondern beispielsweise mit Lustknaben und Prostitution zu tun haben. Die Frage lesbischer Beziehungen wird an keiner einzigen Stelle ausdr\u00fccklich thematisiert. Zugleich aber \u2013 und daf\u00fcr steht beispielsweise die Beziehung zwischen David und Jonatan \u2013 werden gleichgeschlechtlich Liebende nicht verurteilt. Die Behauptung, in der Bibel w\u00fcrde Homosexualit\u00e4t generell verurteilt, ist damit nicht auch mit Bezug auf das Erste Testament nicht haltbar. In den Schriften des Neuen Testaments finden wir lediglich in den Briefen des Apostels Paulus sp\u00e4rliche Hinweise zur Homosexualit\u00e4t, w\u00e4hrend in den Evangelien dies kein Thema ist. Auch in den paulinischen Texten geht es aber entweder um sexuelle Ausbeutung und Entartungen mit Lustknaben \u2013 heute w\u00fcrden wir von P\u00e4dophilie sprechen \u2013 oder um kulturell bedingte Reinheitssituationen. Das Vorzeichen der paulinischen Schriften lautet in dieser Frage aber wohl: \u201eDer Leib ist ein Tempel Gottes!\u201c Dies hei\u00dft auch: Im Eros und der menschlichen Sexualit\u00e4t k\u00f6nnen sich g\u00f6ttliche Qualit\u00e4ten manifestieren. Die sp\u00e4rlichen biblischen Aussagen \u00fcber Homosexualit\u00e4t bei M\u00e4nnern d\u00fcrfen jedenfalls nicht wortw\u00f6rtlich gedeutet werden. Eine historisch-kritische Exegese ist notwendig. Wo also von Homosexualit\u00e4t in der Bibel die Rede ist, geht es nicht um Liebesbeziehungen, sondern um das Thema kultureller Reinheit oder um die Frage von Tempelprostitution in nicht-j\u00fcdischen Kulturkreisen. W\u00fcrde beispielsweise die Bibel wortw\u00f6rtlich genommen werden, so m\u00fcsste ja mit Bezug auf eine Stelle im Buch Leviticus 20,13 (\u201eSchl\u00e4ft einer mit einem Mann, wie man mit einer Frau schl\u00e4ft, dann haben sie eine Gr\u00e4ueltat begangen. Beide werden mit dem Tod bestraft.\u201c) f\u00fcr Homosexuelle die Todesstrafe vollzogen werden. Zur Zeit der Abfassung solcher Passagen gab es kein medizinisch-psychologisches Wissen \u00fcber das Faktum nat\u00fcrlicher sexueller Veranlagungen. Dies trifft auch auf eine jahrhundertelange Interpretation solcher Stellen zu. Heute w\u00fcsste man es besser, dass Homosexualit\u00e4t Bestandteil der menschlichen Natur ist \u2013 also letztlich in der Sprache der Kirchen und der Bibel \u2013 ein Bestandteil der g\u00f6ttlichen Sch\u00f6pfungsordnung und weder Modeerscheinung noch Frage der Erziehung ist.<\/p>\n<p><strong>Homosexualit\u00e4t in der kirchlichen Verk\u00fcndigung<\/strong><\/p>\n<p>Im Religionsunterricht und in der Verk\u00fcndigung m\u00fcssen wir heute jene Stelle im Weltkatechismus korrigieren, die zwar die Notwendigkeit der Achtung gegen\u00fcber Homosexuellen einfordert, dann aber zugleich zur Enthaltsamkeit auffordert und homosexuelle Handlungen verurteilt. Dort hei\u00dft es: \u201eGest\u00fctzt auf die Heilige Schrift, die sie (die Homosexualit\u00e4t) als schlimme Abirrung bezeichnet, hat die kirchliche \u00dcberlieferung stets erkl\u00e4rt, \u201adass die homosexuellen Handlungen in sich nicht in Ordnung sind\u2018.\u201c (KKK 2357) Und weiters: \u201eHomosexuelle Menschen sind zur Keuschheit gerufen. Durch die Tugenden der Selbstbeherrschung \u2026 k\u00f6nnen und sollen sie sich \u2026 der christlichen Vollkommenheit ann\u00e4hern.\u201c (KKK 2359)<\/p>\n<p>Wenn sich heute kirchliche Vertreter kritisch bis ablehnend gegen\u00fcber der Ehe f\u00fcr alle stellen, dann schwingt hier doch auch die Vermutung mit, dass das \u201eAusleben der Homosexualit\u00e4t\u201c laut kirchlicher Lehre doch noch zumindest mit Vorbehalt gesehen wird. Dies passt zu einigen anderen r\u00f6misch-katholischen Entwicklungen, wenn etwa erst im Jahr 2005 eine Bestimmung erlassen wurde, die homosexuellen M\u00e4nnern eine Ausbildung zu Priestern untersagt. W\u00f6rtlich hei\u00dft es in der vatikanischen Instruktion: \u201eDie genannten Personen befinden sich n\u00e4mlich in einer Situation, die in schwerwiegender Weise daran hindert, korrekte Beziehungen zu M\u00e4nnern und Frauen aufzubauen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ermutigungen zum Schluss<\/strong><\/p>\n<p>Wenn gleichgeschlechtlich Liebende in einer Partnerschaft leben, sich selbst schon ein unbedingtes Ja geschenkt haben, dann leben sie \u2013 sakramentaltheologisch gesehen \u2013 jetzt schon die Ehe, auch wenn ihnen kirchliche Strukturen noch das Ritual der Trauung verweigern. S\u00fcnde ist nicht, wenn Menschen gleichgeschlechtlich lieben, sondern die S\u00fcnde liegt in den Strukturen und Geisteshaltungen, die weiterhin dazu f\u00fchren, dass Menschen aufgrund ihrer homosexuellen Veranlagungen ausgegrenzt oder diffamiert werden. In der Tradition eines Jesus von Nazaret, der sich in seinem Leben und seiner Botschaft nie scheute, Gesetze im Sinne des Menschlichen zu deuten, braucht es heute Verantwortliche, die vorangehen in eine Kirche, in denen lesbische und schwule Partnerschaften gleichberechtigt anerkannt werden und an jenem Ma\u00dfstab gemessen werden \u2013 dem Ma\u00dfstab der Liebe und Treue \u2013 mit denen auch gemischtgeschlechtliche Partnerschaften gemessen werden. Bereits im Juli 2001 hatte die Katholische M\u00e4nnerbewegung \u00d6sterreichs in einem Positionspapier die Forderung nach einer Segnung f\u00fcr gleichgeschlechtliche Paare aufgestellt. 17 Jahre sp\u00e4ter braucht es immer noch Mut, solche Positionen zu vertreten. Ich denke an einen Priester aus Nordrhein-Westfalen, der dem ersten schwulen Paar in Deutschland, das nun staatlich heiraten konnte, einen Segnungsgottesdienst in seiner Kirche anbot. Eine gewisse Offenheit signalisierte auch der Osnabr\u00fccker Bischof Franz Josef Bode in Richtung Segnung f\u00fcr homosexuelle Paare. Er h\u00e4lt eine solche f\u00fcr denkbar, wenn auch noch viele Details dazu diskutiert werden m\u00fcssten. Die Zeit ist nicht mehr aufzuhalten. Viele andere Kirchen zeigen heute der r\u00f6misch-katholischen Kirche, dass f\u00fcr Schwule und Lesben l\u00e4ngst nicht mehr das S\u00fcndeneck und Beichtstuhl und Askese vorgesehen sind.<\/p>\n<p>Klaus Heidegger, 17. J\u00e4nner 2018<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><img src='http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/david.jpg' class='thumbnail' \/>\u00dcber Homosexualit\u00e4t und Kirche reden Martin Lintner, Professor f\u00fcr Moraltheologie in Brixen, hat bereits vor einigen Jahren ein wertvolles Buch mit dem Titel \u201eDen Eros entgiften\u201c geschrieben. Mit diesem Titel greift er die Kritik von Friedrich Nietzsche auf, der meinte, \u201eDas Christentum gab dem Eros Gift zu trinken: &#8211; er starb zwar nicht daran, aber&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3100,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[183],"tags":[396],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3099"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3099"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3099\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3657,"href":"https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3099\/revisions\/3657"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/3100"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3099"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3099"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3099"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}