{"id":3173,"date":"2018-03-14T18:49:55","date_gmt":"2018-03-14T18:49:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/?p=3173"},"modified":"2022-08-22T07:39:36","modified_gmt":"2022-08-22T07:39:36","slug":"stephen-hawking-und-die-postmoderne-gottesfrage-am-beispiel-des-biopics-die-entdeckung-der-unendlichkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/?p=3173","title":{"rendered":"Stephen Hawking und die postmoderne Gottesfrage am Beispiel des Biopics \u201eDie Entdeckung der Unendlichkeit\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-3175 alignright\" src=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/God_the_Geometer-1.jpg\" alt=\"\" width=\"311\" height=\"848\" \/>Hawking und die Gottesfrage anhand eines Filmes verstehen<\/strong><\/p>\n<p>Ich bin Hawking sehr dankbar. Sein Wirken tr\u00e4gt wesentlich dazu bei, unser Denken und Philosophieren von einem entr\u00fcckten, allm\u00e4chtigen, weltfremden Sch\u00f6pfergott, einem \u00fcberm\u00e4chtigen Wunderwuzzi-Gott, der \u00fcber allen physikalischen Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten steht, zu befreien. Dadurch entdecken wir einen Glauben, der sich rational begr\u00fcnden l\u00e4sst, der in sich logisch ist, der nicht im Widerspruch zu den Naturwissenschaften steht, sondern im Einklang mit deren Erkenntnissen ist. Gott wird wieder jene Dimension und Kraft, die begr\u00fcndbar, sp\u00fcrbar, erlebbar ist, die Sinn gibt und aufrichtet, die die Fragen nach dem Warum aller Dinge und Geschehnisse beantwortet.<\/p>\n<p>Der britische Kinofilm \u201eThe Theory of Anything\u201c aus dem Jahr 2014 ber\u00fchrt immer wieder auch die religi\u00f6sen Grundfragen, die im Leben und Denken von Stephen Hawking und seiner Frau Jane Hawking gestellt und beantwortet werden. Der deutsche Filmtitel des Biopics lautet \u201eDie Entdeckung der Unendlichkeit\u201c. Diese Titelwahl l\u00e4sst schon erahnen, dass es in der Verfilmung von Stephen Hawkings Leben wesentlich um Schl\u00fcsselfragen der Theologie und Philosophie geht. In diesen Disziplinen sind \u201eUnendlichkeit\u201c bzw. das auf die Zeit bezogene Synonym \u201eEwigkeit\u201c Attribute <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gott\">Gotte<\/a>s.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich sind auf sehr einfache und liebevolle Art im Filmskript in die Liebesgeschichte zwischen Stephen Hawking und seiner Frau Jane Wilde theologisch-philosophische Dialoge verwoben. W\u00e4hrend der Physiker Hawking zun\u00e4chst f\u00fcr den naturwissenschaftlichen Zugang zur Frage der Entstehung des Universums steht und sich seiner Geliebten als Atheist outet, verk\u00f6rpert seine Frau den geisteswissenschaftlichen Zugang mit Kirchenbindung und Glaube an die Religion. \u201eIch bin eine CE\u201c, stellt sich Jane am Anfang des Filmes vor. \u201eCE\u201c, so kl\u00e4rt sie auf, steht f\u00fcr Church of England. So kann auch ein erstes Rendezvous zwischen den frisch Verliebten nicht stattfinden, weil Jane sonntags die Kirche besucht. In der Filmsprache spielt der Kirchenraum ein Kontinuum, in den sich selbst der sich zun\u00e4chst als Atheist deklarierte Physiker Hawking begibt.<\/p>\n<p>Die Genderfrage \u2013 die Rollenzuschreibung f\u00fcr den Mann als erfolgreichen Wissenschaftler, der Erkl\u00e4rungen auf intellektueller Ebene sucht und findet, und die Frau als musisch begabte, pflegende und sich aufopfernde Mutter und Hausfrau \u2013 ist sicherlich nicht unproblematisch, wenn sie nicht bewusst reflektiert wird. Die Geschichte von m\u00e4nnlicher Geistesgr\u00f6\u00dfe und weiblicher Aufopferung kann und darf nicht gesehen werden als Relegitimation jahrhundertealter weiblicher Diskriminierung.<\/p>\n<p>In den 123-Filmminuten wird vor allem deutlich, wie die Gottesfrage gel\u00f6st wird. Hawking macht im Film zumindest zwei U-Turns: von einer pragmatisch gew\u00e4hlten Distanzierung von Gott, der nicht l\u00e4nger als L\u00fcckenb\u00fc\u00dfer f\u00fcr fehlende naturwissenschaftliche Erkenntnisse \u00fcber die Erschaffung des Universums verwendet werden darf, bis zum Bekenntnis, dass in einer anderen Dimension es doch so etwas wie G\u00f6ttliches geben k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Gott habe, so eine erste Antwort aus der Sicht der Physik, als letzter Grund f\u00fcr die Entstehung des Universums ausgedient. Gott tritt aus seiner Verursacherrolle f\u00fcr all das, was am Beginn der Zeiten entstanden ist. In diesem Sinne \u2013 und nur in diesem Sinne \u2013 bleibt Hawking Atheist. F\u00fcr ihn ist die Welt Produkt physikalischer Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten. Es braucht keine g\u00f6ttlichen Kr\u00e4fte, um zu erkl\u00e4ren, wie alles entstanden ist. Hier geht Hawking \u00fcber seinen gro\u00dfen Mentor Isaac Newton hinaus. Am Anfang \u2013 zeitlich gesehen was die Entstehung des Universums vor 13,8 Milliarden Jahren betrifft \u2013 standen also nicht ein Sch\u00f6pfergott, sondern physikalische Grundgegebenheiten. Weil es physikalische Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten wie die Gravitationskraft gibt, kann sich die Welt selbst aus dem Nichts erschaffen.<\/p>\n<p>Nach dieser Dekonstruktion fundamentalistisch-religi\u00f6ser Sichtweisen bei Hawking \u2013 wie sie vor \u00a0allem im Kreationismus und seinem Einfluss auf das kollektive Bewusstsein zu finden sind \u2013 zeigt uns Regisseur James Warsh in eindrucksvollen Bildern und pointierten Dialogen zwischen Stephen und Jane, wo und wie Gott im Zeit-Raum des Universums zu finden ist. Gott steht nicht mehr als Sch\u00f6pfer, der den Big Bang ausgel\u00f6st hat, sondern als jene Kraft und Energie, die in Zeit und Raum hineinwirkt. Sch\u00f6pfung ist nicht mehr AM Anfang, im Sinne einer Zeitstrecke, sondern stets IM Anfang, also im Sinne einer creatio continua, einer fortdauernden Neusch\u00f6pfung. Sch\u00f6pfung findet je neu im mathematischen Unendlichkeitszeichen statt, das letztlich keinen Anfang und kein Ende kennt, und doch kann jeder Punkt in diesem Zeichen Anfang und Ende sein.<\/p>\n<p>Wundersch\u00f6n versinnbildlicht wird dies im Film, als Stephen und Jane \u00fcber den ersten Vers des biblischen Sch\u00f6pfungsberichtes reden \u201eim Anfang erschuf Gott \u2026\u201c. In ihrer beginnenden Liebesbeziehung liegt jene Neusch\u00f6pfung und letztlich die zeitlich-r\u00e4umliche \u2013 st\u00e4ndig sich wiederholende \u2013 g\u00f6ttliche Sch\u00f6pferkraft. So wird auch die Qualit\u00e4t biblischer Sch\u00f6pfungsberichte nicht fundamentalistisch missverstanden, sondern in ihrer bleibenden Wahrheit begriffen.<\/p>\n<p>Die Bibel kann nicht wie ein Physikbuch gelesen werden, obwohl in ihr viel Physik enthalten ist und die Aussagen nicht im Widerspruch zur Physik stehen. Die Bibel will ja nicht erkl\u00e4ren, woher die Sonne ihre Energie bezieht, sondern wie ist das Verh\u00e4ltnis der Menschen zur Umwelt, zur Mitwelt und zu Gott. So zeigen uns die Sch\u00f6pfungsberichte nicht, wie die Welt entstanden ist, sondern warum es sich lohnt, die g\u00f6ttlichen Werke zu achten und zu bewahren, ohne ihnen aber Verehrung entgegen zu bringen, da sie doch nur Geschaffenes sind.<\/p>\n<p>Im Anfang der Zeit kann daher \u00fcbersetzt werden als \u201eBeginn\u201c neuer Wirklichkeiten, in denen Gott auf- und durchscheint. Als Menschen m\u00fcssen wir es st\u00e4ndig neu praktizieren: So kann jeder Tag und jede Begegnung, kann jeder Anfang einer neuen Arbeit, einer neuen Ausbildung oder einer neuen Freundschaft Sch\u00f6pfungszeit sein.<\/p>\n<p>Auf einzigartig dichterische Weise wird dieses Verst\u00e4ndnis von Zeit und Sch\u00f6pfung im Prolog des Johannesevangeliums ausgedr\u00fcckt, der mit den Worten beginnt: \u201eIm Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott \u2026\u201c. (Joh 1,1:\u00a0 <a href=\"http:\/\/12koerbe.de\/euangeleion\/ioan-0.htm#arch\">en Arch\u00ea<\/a> <a href=\"http:\/\/12koerbe.de\/euangeleion\/ioan-0.htm#hn\">\u00ean<\/a> h<a href=\"http:\/\/12koerbe.de\/euangeleion\/ioan-0.htm#logos\">o Logos<\/a>, in Principio erat Verbum) Hier finden wir den bewussten Bezug zum Beginn der Sch\u00f6pfungsgeschichte und damit auch zum Beginn der Bibel in Genesis 1,1. Das griechische Wort \u201eLogos\u201c ist h\u00f6chst bedeutungsschwanger. Mit Logos wird die Vernunft verstanden. Im Anfang also war bereits das kritische Nachdenken, die Reflexion. Wir k\u00f6nnen daher auch sagen: Im Anfang war die Logik und weiter gedanklich fortsetzen. G\u00f6ttliches Geschehen entzieht sich nicht der Logik, im Gegenteil: G\u00f6ttliches Geschehen hat mit Logik und Ratio zu tun. Eine zweite Bedeutung f\u00fcr Logos l\u00e4sst sich mit dem Begriff \u201eSinn\u201c wiedergeben. Dieser Bedeutungsgehalt ist freilich stets r\u00fcckgebunden an die Ratio, die Vernunft, die Logik. Was ist nicht Sinn macht, was sinnlos ist, entzieht sich daher der Vernunft, ist unvern\u00fcnftig.<\/p>\n<p>In der Verbindung von Stephen und Jane Hawking, zumindest in der Art und Weise, wie dies auf sentimentale und sicherlich mit vielen Klischees gef\u00fcllt im Film geschieht, wird eine Dualit\u00e4t aufgehoben, die Naturwissenschaften (science) und Geisteswissenschaften (arts) voneinander trennt. Empirische Erfahrungen von G\u00f6ttlichem werden Realit\u00e4t. In diesem Sinn ist \u201eDie Entdeckung der Unendlichkeit\u201c ein zutiefst inkarnatorischer Film, der mit g\u00f6ttlicher Menschwerdung zu tun hat. Die Gr\u00f6\u00dfe Gottes besteht nicht in seiner allm\u00e4chtigen Art, am Anfang der Zeiten alles geschaffen zu haben. Die Gr\u00f6\u00dfe Gottes zeigt sich darin, dass sie immer wieder neu und oftmals auf ganz \u00fcberraschende Weise ihre Wirkkraft zeigt. Inkarnation \u2013 Gott wird Mensch, das ist das Wunder von Weihnachten, in Jesus von Nazareth sp\u00fcrbar geworden, doch nicht nur im Leben dieses Menschen. In dieser Dimension des Denkens wird \u201e\u00fcberpr\u00fcfbar\u201c, ob und wie es Gott gibt, und damit kann Gott vor dem naturwissenschaftlichen Axiom standhalten, dass nur jenes Wissen g\u00fcltig ist, das auch \u00fcberpr\u00fcft, beobachtet, gemessen bzw. quantifiziert werden kann. Vernunft, die schon der Apostel Paulus in seinen Briefen mit Blick auf die Begr\u00fcndung des Glaubens an Jesus Christus einforderte, steht nicht im Widerspruch zum Glauben. Es hei\u00dft nun: Ich glaube, weil ich erkenne, weil ich erfahre, weil Erfahrungen verifizierbar sind. Und nochmals soll aber festgehalten werden: Gott wird nicht dort gesucht, wo das Universum begann, weil es auch logisch nicht sein kann, in der Unendlichkeit und Ewigkeit einen Anfang festzumachen. Gott freilich wird damit nur in einem Hegelschen Sinne aufgehoben. Gott ist aufgehoben in die menschlich-historische Erfahrbarkeit, zugleich aber wird Gott immer das je Gr\u00f6\u00dfere und Unfassbare bleiben.<\/p>\n<p>Wenn Hawking allerdings glaubt, damit w\u00fcrde sich das Theorem von der Personalit\u00e4t Gottes nicht mehr rechtfertigen lassen, so stimmt dies nicht \u00fcberein mit jener g\u00f6ttlichen Dimensionalit\u00e4t, die im Film veranschaulicht wird. Personalit\u00e4t wird philosophisch-theologisch definiert als Einheit von K\u00f6rper-Seele-Geist. Gott ist nicht nur Geist, ist nicht nur Seele, ist nicht nur K\u00f6rper. Gott wird personal erfahrbar als K\u00f6rper-Seele-Geist. Menschliche Zuwendung, die sich als roter g\u00f6ttlicher Faden durch den Film zieht, braucht stets alle drei personalen \u201eBestandteile\u201c, die stets in einer Interaktion und Interdependenz zueinander stehen.<\/p>\n<p>Hawking sucht unerbittlich nach der Formel, mit der alle R\u00e4tsel des Universums gel\u00f6st werden k\u00f6nnen, nach einer Gleichung, der \u201eTheory of Everything\u201c \u2013 so der englische Filmtitel. Im Laufe des Filmes wird deutlich, dass die Gleichung auf einer anderen Ebene gefunden wird. Die biblisch-religi\u00f6se Gleichung f\u00fcr alles lautet letztlich: Gott ist Liebe. \u201eDie Liebe\u201c, hei\u00dft es im 1. Korintherbrief in der Bibel, \u201eertr\u00e4gt alles, glaubt alles, hofft alles, h\u00e4lt allem stand.\u201c Jane hat diese Gleichung gefunden \u2013 gerade auch im entscheidenden Moment, als die Frage im Raum stand, nach einem Luftr\u00f6hrenschnitt ihren Mann vom Leiden zu erl\u00f6sen, wie es der Arzt ihr nahelegte.<\/p>\n<p>In dieser Szene deutet der Film jenen Umgang mit schwerer Krankheit an, der dem best\u00e4ndigen Ruf nach einer Lockerung der Regelungen f\u00fcr \u201eSterbehilfe\u201c diametral entgegensteht. In dieser Frage br\u00e4uchte es Tausende von Janes, die nicht sofort nach Beendigung des Lebens bei schwerer unheilbarer Krankheit rufen, sondern mit ihrer Geduld und Liebe unheilbar Kranke begleiten. Im Film wird ein Bild von Stephen Hawking \u201egemalt\u201c, das dem vorschnellen Ruf nach dem, was in der ver\u00f6ffentlichten Meinung unter dem Thema \u201eSterbehilfe\u201c diskutiert wird, widerspricht. Genau genommen w\u00fcrde die im Film dargestellte Szene als passive Sterbehilfe auch in \u00d6sterreich gesetzlich m\u00f6glich sein.<\/p>\n<p>Eine Szene gegen Ende des Filmes soll hier noch besondere Erw\u00e4hnung finden. Stephen Hawking spricht mittels Sprachcomputer vor einem vollen Auditorium. Souver\u00e4n und auf witzige Art beantwortet er die Fragen aus dem Publikum. Da stellt ein Herr die Frage nach Gott. Stephen Hawking \u00fcberlegt diesmal sehr lange. In der ersten Reihe vor sich im Publikum sieht er, wie einer jungen Frau eine rote F\u00fcllfeder zu Boden f\u00e4llt. In seiner Phantasie steht er nun vom Rollstuhl auf, geht die Treppen des Podiums hinunter, b\u00fcckt sich vor der Frau und gibt ihr die F\u00fcllfeder. Erst nach dieser Phantasiereise beginnt Hawking dann auf die Frage nach Gott einzusteigen. In seiner Phantasie wurde sie beantwortet. Das ist Filmkunst. Bilder, die mehr sagen als viele Worte.<\/p>\n<p>Klaus Heidegger<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\">www.klaus-heidegger.at<\/a>, am Todes- und Auferstehungstag von Stephen Hawking, 14.3.2018<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><img src='http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/God_the_Geometer-1.jpg' class='thumbnail' \/>Hawking und die Gottesfrage anhand eines Filmes verstehen Ich bin Hawking sehr dankbar. Sein Wirken tr\u00e4gt wesentlich dazu bei, unser Denken und Philosophieren von einem entr\u00fcckten, allm\u00e4chtigen, weltfremden Sch\u00f6pfergott, einem \u00fcberm\u00e4chtigen Wunderwuzzi-Gott, der \u00fcber allen physikalischen Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten steht, zu befreien. 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