{"id":6319,"date":"2021-04-25T05:46:13","date_gmt":"2021-04-25T05:46:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/?p=6319"},"modified":"2022-08-22T07:37:55","modified_gmt":"2022-08-22T07:37:55","slug":"der-gute-hirte-im-heute","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.klaus-heidegger.at\/?p=6319","title":{"rendered":"Der \u201eGute Hirte\u201c im Heute"},"content":{"rendered":"<p style=\"line-height: 150%;\"><b><span style=\"font-family: 'Arial',sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-6325\" src=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Jesus-Selfie.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"600\" \/>Das Bildmotiv vom Guten Hirten <\/span><\/b><\/p>\n<p style=\"line-height: 150%;\"><span style=\"font-family: 'Arial',sans-serif;\">Zu den beliebtesten Jesusdarstellungen in den Kirchen z\u00e4hlt jenes vom \u201eGuten Hirten\u201c. Dieses Motiv reicht in den Beginn der Christenheit hinein. Schon immer war der &#8222;gute Hirte&#8220; die verbreitetste Bezeichnung f\u00fcr Jesus Christus. Wir finden dieses Symbol bereits in den fr\u00fchchristlichen Fresken und Mosaiken. Der Hirte mit dem verlorenen Schaf ist die \u00e4lteste Christusdarstellung \u00fcberhaupt. Wenn ich mit dem Rad unterwegs bin, nehme ich mir meist Zeit, um in einer Kirche Halt zu machen. Immer wieder entdecke ich dabei den \u201eGuten Hirten\u201c. Interessant finde ich die Darstellung in Kurtatsch in Unteretsch. Jesus wird dort gezeigt als Hirte, der nicht nur f\u00fcrsorglich ein Schaf auf seinen Schultern tr\u00e4gt, sondern zugleich mit dem durchbohrten Herzen. <\/span><\/p>\n<p style=\"line-height: 150%;\"><b><span style=\"font-family: 'Arial',sans-serif;\">Jesus ein Selbstdarsteller?<\/span><\/b><\/p>\n<p style=\"line-height: 150%;\"><span style=\"font-family: 'Arial',sans-serif;\">Insbesondere aus den Wahlzeiten oder auch aus Bewerbungssituationen kennen wir das Narrativ: \u201eW\u00e4hlt mich, weil ich bin der Beste oder die Beste\u2026\u201c Jesus hingegen war aber wohl alles andere als ein Populist. Passen die Ich-bin-Worte \u00fcberhaupt zu ihm oder sind sie nur wundersch\u00f6ne Dichtung aus dem lebendigen Glauben der sp\u00e4teren christlichen Gemeinden?<\/span><\/p>\n<p style=\"line-height: 150%;\"><b><span style=\"font-family: 'Arial',sans-serif;\">Reich Gottes als Mittelpunkt und keine Selbstdarstellung<\/span><\/b><\/p>\n<p style=\"line-height: 150%;\"><span style=\"font-family: 'Arial',sans-serif;\">Die sogenannten \u201eIch-bin-Worte-Jesu\u201c im Johannes-Evangelium sind keine Worte, die Jesus selbst so gesprochen hat. Die kritische Bibelexegese klassifiziert sie nicht als \u201eipsissima verba\u201c, das hei\u00dft es sind nicht Worte, die von Jesus selbst stammen. Was wir historisch-kritisch \u00fcber diesen Mann aus Nazareth sagen k\u00f6nnen, lautet: Er war Jeschua ben Mirjam aus Nazareth in Galil\u00e4a: Jesus, Sohn der Maria, der als Wanderrabbi mit einem bunten Haufen von J\u00fcngern und J\u00fcngerinnen die prophetisch-messianische Reich-Gottes-Tradition des Volkes Israel aufgegriffen hat und damit bewusst provokant die herrschende Clique aus r\u00f6mischer Besatzungsmacht und lokalen Kollaborateuren und Mitl\u00e4ufern herausforderte. Als tiefgl\u00e4ubiger Jude hat er sich nicht selbst als \u201eGott\u201c inszeniert. Dies w\u00e4re in j\u00fcdischem Verst\u00e4ndnis \u201eBlasphemie\u201c gewesen. Im \u00e4ltesten Evangelium schreibt Markus mehrmals davon, dass Jesus nicht als Messias bezeichnet werden wollte. Auch diese Bezeichnung w\u00e4re politisch missverstanden worden. Die Mitte seiner Botschaft wird aber gleich im 1. Vers dieses Evangeliums als programmatisches Vorzeichen deutlich. Dort hei\u00dft es lapidar: \u00a0Das Reich Gottes ist angekommen. (Mk 1,1) Jesus hat keine Nabelschau betrieben. Ihm ging es nicht darum, sich selbst in Szene zu setzen, sondern seine Botschaft vom Reich Gottes lebendig werden zu lassen. Dieser Blick ist wichtig, damit die Selfie-Generation heute mit egozentrischen Selbstinszenierungen \u00fcber Soziale Medien nicht auch noch sagen k\u00f6nnte: Dieser Jesus hat sich selbst narzisstisch \u00fcberh\u00f6ht. Jesus hatte keine Cham\u00e4leon-Existenz, mit er sich an die soziale Umwelt einfach angepasst h\u00e4tte. Die Jesusbewegung hat sich hat sich gegen Unterdr\u00fcckung und Ausbeutung gestellt, indem sie die als \u201eunrein\u201c gemachten Schafe auf die Schultern nahm, und sich so selbst \u201eunrein\u201c gemacht hat. Ein Profilbild von Jesus auf Instagram oder Facebook w\u00fcrde nicht ihn zeigen, sondern eines dieser vielen Schafe. <\/span><\/p>\n<p style=\"line-height: 150%;\"><b><span style=\"font-family: 'Arial',sans-serif;\">Die Schafe auf seinen Schultern<\/span><\/b><\/p>\n<p style=\"line-height: 150%;\"><span style=\"font-family: 'Arial',sans-serif;\">W\u00fcrde dieser Jesus heute leben, so w\u00fcrde er kein optimiertes Social-Media-Profil haben, in dem er sich als \u201eSohn Gottes\u201c anpreist. Man w\u00fcrde keine Selfies von ihm entdecken, daf\u00fcr aber die an den Rand Gedr\u00e4ngten seiner Zeit: jene, die als Opfer am Rand der Gesellschaft leben mussten, die Deklassierten, die Kranken, die gedem\u00fctigten Frauen. Sie sind die Schafe auf seinen Schultern, die in den Blick genommen werden. <\/span><\/p>\n<p style=\"line-height: 150%;\"><b><span style=\"font-family: 'Arial',sans-serif;\">Die verlorenen Schafe heute und die \u201eGuten Hirten\u201c<\/span><\/b><\/p>\n<p style=\"line-height: 150%;\"><span style=\"font-family: 'Arial',sans-serif;\">Der jesuanische Blick bewahrt uns vor einer Sch\u00e4ferromantik und zeigt uns, wo die Schafe zu finden sind. Es sind die fl\u00fcchtenden Menschen in den Elendslagern am Rande Europas. Es sind all die Menschen, die einfach zu wenig haben f\u00fcr ein menschenw\u00fcrdiges Leben, weil ihre Grundbed\u00fcrfnisse nicht gedeckt werden. Der \u201eGute Hirte\u201c ist heute zu finden in den Hilfsorganisationen, in den Politikerinnen und Politikern, die sich wirklich um das Wohl der Menschen sorgen, in einer Kirche, die nicht um sich kreist. <\/span><\/p>\n<p style=\"line-height: 150%;\"><b><span style=\"font-family: 'Arial',sans-serif;\">Sozio-kulturelle Hintergr\u00fcnde zum Bild vom \u201eGuten Hirten\u201c<\/span><\/b><\/p>\n<p style=\"line-height: 150%;\"><span style=\"font-family: 'Arial',sans-serif;\">Der Jude und Rabbi Jesus war mit dem Hirtenbild gut vertraut. Die gro\u00dfen Gestalten des Judentums &#8211; Abel, Abraham, Isaak oder Jakob &#8211; waren Hirten. Auch Mose wurde als Hirte gesehen und die zentrale Gestalt im Judentum, der K\u00f6nig David, war einst Hirte.<\/span><\/p>\n<p style=\"line-height: 150%;\"><span style=\"font-family: 'Arial',sans-serif;\">Wenn der Evangelist Johannes Jesus sprechen l\u00e4sst \u201eich bin der gute Hirte\u201c (Joh 10,11), dann steht dahinter die Erfahrung der ersten Gemeinschaften von J\u00fcngern und J\u00fcngerinnen, wie Jesus als Auferstandener in ihrer Mitte realisiert wurde. Nicht als Terminator-Gestalt, der \u201etabula rasa\u201c macht mit denen, die nicht in eine bestimmte Linie passen, sondern einf\u00fchlsam hinhorchend, jeden und jede in der eigenen Existenz ernst nehmend. Diese Jesus-Gestalt kennt jedes Bl\u00f6ken der Schafe, egal ob schwarz oder wei\u00df. Jedes Schaf hat Vertrauen zu ihm. Dieser Jesus wird in der johanneischen Gemeinde des 1. Jahrhunderts identifiziert mit einem Berufszweig, der in der Hierarchie der j\u00fcdisch-pal\u00e4stinensischen Gesellschaft Jesu ganz unten stand, galten Hirten doch im System von \u201erein-unrein\u201c als unrein, weil sie den Kontakt mit den Tieren pflegten. Allerdings konnten\u00a0<\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">sich<\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">\u00a0<\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">die fr\u00fchen christlichen Gemeinden im Kontext der griechisch-r\u00f6mischen Antike auf ein anderes Hirtenmotiv beziehen. Es gab auch Hermes den G\u00f6tterboten, der meist dargestellt wurde mit einem Schaf auf seinen Schultern.<\/span><\/p>\n<p style=\"line-height: 150%;\"><b><span style=\"font-family: 'Arial',sans-serif;\">Hirtengleich<\/span><\/b><\/p>\n<p style=\"line-height: 150%;\"><span style=\"font-family: 'Arial',sans-serif;\">Das Hirtenmotiv finden wir auch in der Geburtslegende im Lukasevangelium. Der Neugeborene wird von den Hirten begr\u00fc\u00dft. Von Beginn an passt also Hirte mit Jesus zusammen. Jesus ist nicht kaisergleich, sondern hirtengleich, nicht geg\u00fcrtet mit Schwert, sondern ausgestattet mit Hirtenstab. Was Hirten immer schon auszeichnete, ist die Verbindung mit der Natur, denn nur so wissen sie, wie sie den W\u00f6lfen ausweichen und die Wasserstellen finden k\u00f6nnen. Jesus wird zun\u00e4chst nicht einmal als Ackerbauer bezeichnet, weil diese Existenzweise schon st\u00e4rker auf Besitz von Grund und Boden beruht und damit mit Sesshaftigkeit verkn\u00fcpft ist. Ein Hirte hingegen war damals unterwegs und verk\u00f6rpert so eine Nomadenexistenz.<\/span><\/p>\n<p style=\"line-height: 150%;\"><b><span style=\"font-family: 'Arial',sans-serif;\">Jesus-Selfies als Auferstehungswirklichkeit<\/span><\/b><\/p>\n<p style=\"line-height: 150%;\"><span style=\"font-family: 'Arial',sans-serif;\">Die Johannes-Gemeinde hatte noch weitere Metaphern, um die erfahrene Auferstehungsexistenz Jesu zu versinnbildlichen. Es hei\u00dft von Jesus: \u201eIch bin der Weinstock, ihr seid die Reben\u201c. Und wieder steckt dahinter die Erfahrung, dass in der Verbundenheit mit Jesus Christus das Leben gelingen kann. Es ist die Erfahrung, dass das Leben sch\u00f6n wird, wenn wir in Beziehungen, in Gemeinschaften, in der Kirche, in den D\u00f6rfern und Stadtteilen, in den Schulen und Klassenzimmern, in den Fabriken und Arbeitsst\u00e4tten rebengleich wie ein Team zusammenarbeiten. Solches wird \u201eFrucht\u201c bringen k\u00f6nnen. In die heutige Sprache \u00fcbersetzt k\u00f6nnten die Johannes-Worte lauten: Ich bin der Coach, der euch zu Teamplayern macht, und eure Arbeit wird gelingen. Die Erfahrung mit Auferstehung zeigt, dass Jesusnachfolge ein gutes Leben f\u00fcr alle zum Ziel hat. Dies kann nicht erreicht werden durch Einzelg\u00e4ngertum, durch egoistische Ellbogentaktik oder durch Win-Lose-Strategien. Die sauren Weinbeeren an den Reben sind die Karrieres\u00fcchtigen und jene, die nur auf den eigenen Gewinn achten.<\/span><\/p>\n<p style=\"line-height: 150%;\"><b><span style=\"font-family: 'Arial',sans-serif;\">Vom Sitz im Leben<\/span><\/b><\/p>\n<p style=\"line-height: 150%;\"><span style=\"font-family: 'Arial',sans-serif;\">Johannes schrieb f\u00fcr eine Gemeinde, die brutaler Verfolgung ausgesetzt war. Auch heute gibt es noch Millionen Christinnen und Christen, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Zur Zeit der Abfassung des Johannesevangeliums wurden jene, die sich zu Jesus bekannten, aus den \u201eSynagogen\u201c ausgeschlossen und mit Steinen beworfen. Von der r\u00f6mischen Zentralmacht wurden Christen und Christinnen gnadenlos verfolgt. Alle Apostel erlitten einen grausamen Tod. Petrus wurde gekreuzigt, Paulus gek\u00f6pft, Stefanus gesteinigt, die Apostelin der Apostel verdr\u00e4ngt. Trotzdem wuchs die Zahl der Jesusanh\u00e4nger, weil sie wussten: Seine Botschaft funktioniert. Sie haben erfahren: Da gibt es niemanden mehr, der in diesen Gemeinden Not litt, weil man zu teilen begonnen hatte. Da wurden die H\u00e4user zu Orten der Gastfreundschaft und das Ger\u00fccht \u00fcber die ersten Christen verbreitete sich im ganzen r\u00f6mischen Reich: Seht, wie sie einander lieben!<\/span><\/p>\n<p style=\"line-height: 150%;\"><b><span style=\"font-family: 'Arial',sans-serif;\">Ich-bin-Worte des Auferstanden heute<\/span><\/b><\/p>\n<p style=\"line-height: 150%;\"><span style=\"font-family: 'Arial',sans-serif;\">Welche Ich-bin-Worte, oder im Polit-Jargon unserer Zeit, welche \u201eJe-suis-Worte\u201c Jesu entspr\u00e4chen heute den Erfahrungen von Auferstehung Jesu Christi? Wie w\u00fcrden wir, die wir in einem Land leben, die wir nicht mehr in den Kategorien von \u201eguter Hirte\u201c und \u201eWeinstock\u201c denken, das Profil von Jesus wiedergeben?\u00a0<\/span><span style=\"font-family: 'Arial',sans-serif;\">Vielleicht so: Ich bin das Rettungsboot f\u00fcr die Fl\u00fcchtlinge, die bei der lebensgef\u00e4hrlichen Fahrt \u00fcber das Mittelmeer in Seenot geraten sind. Ich bin die Sch\u00fclerin, die einer verzweifelten Mitsch\u00fclerin Nachhilfe in Mathe gibt, damit sie das Klassenziel doch noch erreichen wird. Ich bin die Freundin, die einen Freund in einer traurigen Phase unterst\u00fctzt. Ich bin die Caritas, die sich der konkreten Not in dieser Gesellschaft annimmt. Ich bin die Biob\u00e4uerin, die darauf achtet, dass es ihren Tieren gut geht und die Pflanzen ohne Gro\u00dfeinsatz von Chemie wachsen k\u00f6nnen. Ich bin der Unternehmer, der f\u00fcr ein gutes Arbeitsklima in seinem Betrieb sorgt und auf faire Produktionsverh\u00e4ltnisse achtet. Ich bin die Greenpeace-Aktivistin, die sich an Kampagnen gegen Atomkraftwerke beteiligt und selbst achtsam mit den Ressourcen dieser Welt umgeh. Ich bin die Pflegerin in den Intensivstationen, die sich liebevoll um die Covid-Patientinnen sorgt. Ich bin die Tochter, die Zeit f\u00fcr ihre pflegebed\u00fcrftigen Eltern hat. Ich bin. Ich bin. Ich bin. \u2026 Es gibt dann in der Nachfolge Jesu pl\u00f6tzlich die Abermillionen Varianten vom guten Hirten und jeden Tag wieder neu die Chance, die wirklich wichtigen Dinge des Lebens nicht sprichw\u00f6rtlich auf die leichte Schulter zu nehmen, sondern bereit zu sein, Lasten zu schultern wie der Hirte sein Schaf. <\/span><\/p>\n<p style=\"line-height: 150%;\"><span style=\"font-family: 'Arial',sans-serif;\">Klaus Heidegger, zum Sonntagsevangelium am 25. April 2021<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><img src='http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Jesus-Selfie.jpg' class='thumbnail' \/>Das Bildmotiv vom Guten Hirten Zu den beliebtesten Jesusdarstellungen in den Kirchen z\u00e4hlt jenes vom \u201eGuten Hirten\u201c. Dieses Motiv reicht in den Beginn der Christenheit hinein. Schon immer war der &#8222;gute Hirte&#8220; die verbreitetste Bezeichnung f\u00fcr Jesus Christus. 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