Höllscharte: Ein Skitouren-Klassiker im Schmirntal

Und wieder beginne ich mit jenem Satz, mit dem so viele meiner Rückblicke auf Bergtouren beginnen. Die Berge zeigen sich – gerade jetzt in den Übergangszeiten zwischen Winter und Sommer – jedes Mal neu, bieten jedes Mal neue Einblicke und Ausblicke, jedes Mal andere Erfahrungen mit Wind und Wetter und deswegen vor allem auch mit…

Die Zischgeles an einem Gründonnerstag und am österreichischen Welterschöpfungstag

„Zischgeles“ klingt wirklich wie einer Tiroler Dialektwort. Ist es auch. „Zischka“ – so heißt „Franziskus“ im Tiroler Idiom, schreibt der Sellrainer Bergexperte Lukas Ruetz in seinem Blog. Zischgeles – also der „Franziskusberg“. Die Zischgeles als Skitourenklassiker gehört für mich irgendwie zu jedem Winter. Diesmal passen auch die Bedingungen. Lange hatte es bisher zu wenig Schnee…

Lizumer-Skitourenrunde in Spätmärztagen

Kein Bericht soll es wieder werden, an dem man sich orientierte, um Zeiten und Höhenmeter und Routen zu studieren. Zum Glück gibt es über das Skitourenparadies Wattener Lizum schon viel zu lesen. Und es gibt auch jene, die anders als ich die Mulden und Grate und Hänge und Gipfel genauestens kennen, sommers wie winters. Für…

Kuhscheibe 3187 m: Ein Skitourendreitausender im Gebiet der Amberger Hütte

Auf Berge steigen bedeutet besonders im Winter, die jeweiligen äußeren Bedingungen genau ansehen und sich dann für Routenwahl entscheiden – und vor allem zählen auch die Vor-Ort-Entscheidungen. Am wichtigsten sind dann Menschen, die sich mit dir auf den Weg machen, die man manchmal am Weg trifft, mit denen man bei Unsicherheiten gemeinsam Klarheit gewinnen kann,…

Innsbrucks Hausberg im Klimwandeldress: Patscherkofel

An einem Montagvormittag, an dem der Wetterbericht Regen vorhersagte, am ersten Tag nach den Weihnachtsferien, ist das weiße, eisige Kunstschneeband wie verlassen. Nur selten kratzt wer mit den Ski oder dem Snowboard hinunter. Links und rechts des Aufstiegs starren mich die Schneekanonen und Schneelanzen wie kleine Monster an, die über viele Wochen in den kälteren…

Österliche Tage in Ötztaler Gletscherwelt

Tag 1: Zugerichtete Gletscherwelt Ganz hinten im Schnalstal beim Weiler Kurzras auf 2011 m duckt sich ein alt-verwittertes Bergbauernhaus im Schatten eines Hotelkomplexes, der wie eine Mini-Kopie von Anlagen aus Val-d’Isère ist. Riesige Parkflächen sind vor den Seilbahnanlagen, die nördlich, westlich und östlich auf die Bergflanken hinaufgebaut wurden. Im Restaurant, in dem wir vor dem…

Kreuzjochkogel – ein unerwarteter Gipfel

Die Tour am Beginn der Osterferien in den Sellrainer Bergen startete bei der Bushaltestelle kurz vor der Einfahrt in die obere Lawinengalerie. Das geplante Ziel war der Rietzer Grieskogel. Der Lawinenlagebericht hatte Gefahrenstufe 2 gemeldet. Das Wetter – mit Nebel und kräftigem Nordwind – war nichts für Schönwetter-Tourengeher. Ich mag es aber auch, wenn die…

Rietzer Grieskogel, Kreuzjoch und Mitterzeigerkopf

Unten vom Inntal oder vom Seefelder Plateau aus, wo ich im Winter meine Skatingrunden drehe, oder von den Gipfeln des Karwendels wirkt der Rietzer Grieskogel mächtig. Mit 2884 ist er einer der höchsten der Sellrainer Berge. Vom Sellraintal aus selbst ist er nicht einsehbar und seine Südseite und der Westgrat bieten einen angenehmen Anstieg. Mein…