Ungeborgenes in Geborgenheit geborgen

Hoffnung begraben
erstickt im Alltagsgetriebe
niemand mehr sucht
zugeschüttet der Eingang
verschlossen die Türen
einsturzgefährdet die Höhlen
tief verborgen
in die Dunkelheit gelegt
vergraben der Schatz
vergessen
verlassen
zur Seite gelegt

ganz leise die Hoffnung
Alltag wird ahnend durchbrochen
beginnt wer zu suchen
räumt den Schutt weg
öffnet die Türen
wagt sich hinein
bis in die Tiefe des Seins
zündet ein Licht an
findet den Schatz
hebt ihn kostbar auf
nimmt ihn zärtlich zu sich
Geborgenheit begreifbar

klaus-heidegger, 4.11.2019

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