Erfrorene Obstblüten: Die Klimaschädlinge sind schuld!

Der März in diesem Jahr war der wärmste seit Gedenken und Aufzeichnungen. Er lag um 3,5 Grad in Österreich und in Innsbruck um 8,9 Grad über den bisher festgehaltenen Aufzeichnungen. Viel zu früh begannen die Marillen-, Apfel- oder Zwetschkenbäume zu blühen und die Bienen zu schwirren. Klimaveränderungen und damit Wetterveränderungen verursachen eine Verschiebung der Vegetationsphasen.  Die Verursacher des Klimawandels sind leicht auszumachen: Menschen, die nicht darauf verzichten können, unnötige Autofahrten zu vermeiden, die aus Urlaubsgründen in irgendeine Weltgegend fliegen, die mit ihrem klimaschädlichen Lebensstil dazu beitragen, dass Tonnen von Treibhausgasen freigesetzt werden. Politische Parteien, die mit unverantwortlichem Populismus es wie der Teufel das Weihwasser vermeiden, dass endlich Kerosin besteuert wird und Benzin und vor allem Diesel mit höheren Abgaben belegt werden. Mögen die Obstbauern hierzulande nicht über das Wetter schimpfen, sondern die Verursacher anklagen. Was wäre wohl, wenn die Obstbauern hierzulande ihre Schäden aus den Erträgen einer erhöhten Mineralölsteuer begleichen könnten? Es würde zumindest mehr Gerechtigkeit geschaffen.

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