Gottes Wohnung: zu den Worten aus dem Buch der Offenbarung 21,1-5

 

 

 

 

Gottes Wohnung
zu den Worten aus dem Buch der Offenbarung 21,1-5

 

Zwischen Himmel und Erde
hineingewoben unser Leben,
hineingestrickt in den ersten Himmel und die erste Erde,
lebend mit Blick auf das neue Jerusalem,
sehnsüchtig nach jenem Ort,
wo keine Trauer und keine Klage mehr sein wird.

Schon jetzt in diesem Leben,
im Hier und im Heute,
dankbar sein für Menschen,
die Tränen von den Augen wischen,
mit den Weinenden Trauer und Klage teilen,
die Mühsal des Alltags erleichtern:
so wohnt Gott in unserer Mitte.

Schon jetzt in diesem Leben
an Orten der Liebe und des Verzeihens,
an Orten der Annahme und des Trostes,
an Orten der Achtsamkeit und der Zuwendung
kann Gott in unserer Mitte wohnen
und keine Vertröstung auf bessere Zeiten,
Himmel und Erde begegnen sich.

So wird Gott bei uns sein
im Jetzt dieser Welt,
im Morgen des neuen Himmels,
losgelassen in neue Freiheit,
Unversöhntes wird versöhnt,
Unfertiges darf unfertig bleiben,
Gott wird es vollenden
Frieden wird endlich unendlich sein.

Klaus Heidegger, 16.2.2019

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