Von Mozarts Idomeneo zum Krieg im Iran und zurück: Epischer Zorn oder godiam la pace, möge der Frieden leben!

Idomeneo gestern und heute Lebe ich Ende des 18. Jahrhunderts oder lebe ich im Jahr 2026? Sehe ich eine Nachrichtensendung mit Bildern vom US-amerikanisch-israelischen Angriffskrieg auf den Iran oder eine Inszenierung einer Mozart-Oper im Tiroler Landestheater? Steht da der Kreta-König Idomeneo nach seinem zehnjährigen Krieg gegen Troja in einem goldbestickten weißen Anzug auf der Bühne…

Vom Saharasand in den Bergen Tirols und meinem Nachdenken über die Lage in Gaza und dem Kriegswahnsinn im Nahen Osten

Ich weiß nicht mehr, von wem das Zitat stammt, das ich vor einer Woche bei meinem Vortrag über Soziale Verteidigung verwendete. Frei zitiert lautet es so: Wir müssen selbst stark sein und immer wieder das tun, was unsere eigenen Energien aufbaut, was unsere Resilienz stärkt – denn nur so können wir widerständisch sein gegen jene,…

zerbrochene Welten durch epic fury

auf den blutverschmierten Straßen Teheranswird neues Blut gespritztBlut der Kinder, Blut der Mütter, Blut der Väterder Tod kommt von untenden Mördertruppen eines Blutregimesder Tod kommt von obenden Kriegsmenschen der Koalition Trump-Netanjahu Völkerrecht wird gebrochen„den Iran windelweich schlagen“so will es der US-PräsidentVergeltung und Racheschwören iranische Machthaberder Tod kommt von untender Tod kommt von oben Blut fließt…

Nein zur kriegstauglichen Wehrdienstzeitverlängerung – es gibt friedenstaugliche Alternativen

Weltweit steigen die Rüstungsausgaben. In 88 Ländern dieser Welt gab es im Jahr 2025 kriegerische Auseinandersetzungen. Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine geht in sein fünftes Jahr. Zwei Millionen Tote oder schwer verletzte Menschen auf beiden Seiten und völlig zerstörte Städte zeigen einmal mehr, dass es mit militärischen Mittel keinen Sieg geben kann. Egal…

Wusstest Du, dass für Muslime die Geburt Jesu sehr bedeutsam ist?

Islamophobes VP-Posting Meine Überschrift verwendet nur deswegen das Du-Wort, um das ÖVP-Du in jenem Posting zu parodieren, auf das ich mich hier beziehe. Es ist das Du, wie es das Wahlvolk längst in FPÖ-Plakaten und Postings gebraucht. Auch die Aufmachung mit fetten Großbuchstaben und suggestiver Frage ähnelt den rechts-populistischen Machwerken.  Im vorweihnachtlichen Social-Media-Posting der ÖVP…

wahrheitssuchend

in einer digital gewordenen Welt,in der Flut der Feeds,suche ich das Analoge,das Begreifbare, das Fühlbare; in einer Welt voller Fake-News,mit KI-generierten Deepfakes und Hoax-Bildern,sehne ich mich nach dem Wahren,den Fakten, dem Verifizierbaren; in einer Welt dumm-dreister Verschwörungsmythen,in einer Negation der Wissenschaften und Fakten,orientiere ich mich an der Vernunft,dem Logischen, dem Überprüfbaren; es gibt das Wahre…

Die weiße Fahne: Kraft und Stärke liegen in der Kapitulation

Ich besuche die aktuelle Ausstellung in der Albertina Modern. Die Retroperspektive zeigt einige der bekanntesten Werke aus dem fünfzigjährigen Schaffen von Marina Abramovic. Allein das eine Bild, das ich von ihr kannte und gerne bei meinen Vorträgen zu Friedensthemen verwendete, hätte mir schon genügt, um mich mit der weltweit bekanntesten Performance-Künstlerin zu beschäftigen. „The Hero“…

Vom unbeugsamen Mut gegen eine Politik des Bösen

Von notwendender Widerständigkeit Ein aktueller Blick rund um den Globus zeitigt uns Menschen und Organisationen, die nicht schweigen, wenn Menschenrechte verletzt werden, wenn in Demokratien faschistoide Tendenzen sich breit machen, wenn alte Kriege fortgeführt und neue geplant werden.  In den USA rufen selbst militärnahe demokratische Abgeordnete dazu auf, dass Soldaten Befehle verweigern sollen, wenn diese…

Radelnd eintauchen in Natur und Geschichte

Milliarden goldener Nadeln erzählen vom zarten Grün des Frühlings und leuchten strahlend im Licht der herbstlichen Sonne. Föhnwind weht durch die Lärchenhaine und löst die Nadeln von den Bäumen. Es ist so still, als könnte ich hören, wie die Nadeln auf den Boden fallen oder wie ein Eichhörnchen über meinen Weg hüpft. Die Wiesen riechen…

Habicht – ein mächtiger Gipfel über dystopischen Weltbefindlichkeiten und ihnen doch nahe

Als wir um 6.00 Uhr vom Gasthof Feuerstein im hinteren Gschnitztal starten, dämmert die Nacht in den Tag hinein. Es geht zunächst über den Gschnitzbach und im Dunkeln lassen sich die Umrisse eines verlassenen alten Bauernhofes erahnen. Ein Gelbschild zeigt: Innsbrucker Hütte 3 Stunden. Zügig gewinnen wir auf dem alten Schäfersteig an Höhe. Es riecht…