Ein dorniger Berg an der Grenze: Skitour auf den Wolfendorn im Lenz

Im Monat, dessen Name sich vom römischen Kriegsgott ableitet, sind nach dem einerseits schneearmen und andererseits lawinengefährdeten Winter, nun noch Skitouren gut möglich. Ich versuche dabei meine Gedanken zu lösen von den kriegerischen Cäsaren im Heute. Die äußeren Fakten der Skitour am 21. März sind schnell erzählt und Beschreibungen auf den Wolfendorn lassen sich in…

Skitourenwochenende in der Fanesgruppe mit dem Alpenverein Hall

Meine Skitourenziele sind meist in der Nähe meines Lebensbereiches und am liebsten ist es meinem Ökosinn, wenn sie mit Öffis und Rad erreichbar sind. Mit dem Alpenverein Hall erweitere ich manchmal den Radius über die Tuxerberge oder die Stubaier-Alpen hinaus. Der AV-Bus schafft die Möglichkeit dazu, dies umweltfreundlicher zu gestalten. Die diesmalige Destination liegt zwei…

Vom Bergglück in „finsteren Zeiten“ – Skitour mit Bertold Brecht auf die Heidelberger Hütte im Fimbatal

Ich denke an ein Gedicht von Bertold Brecht und höre meine Skifelle auf der Spur kratzen. Tiefblauer Himmel und darin Wolken so schneeweiß wie die Schneelandschaft ringsherum. Nur kärglich bedeckt der Schnee in diesem Winter das Fimbatal mit seinen Gipfelhängen. An manchen Stellen schaut die sanft plätschernde Fimba zwischen windgepressten Schnee-Eisgebilden heraus. Der Fichtenwald auf…

Widdersberg (2327 m) in der Axamer Lizum

Es mag merkwürdig klingen, dass ich als begeisterter Tourengeher noch nie den leicht erreichbaren (mit Öffis bis zum Lizumer Parkplatz) Gipfel des Widdersberg angesteuert habe, der eigentlich mehr eine Kuppe als ein Gipfel ist. Geplant war auch diesmal etwas anderes: Die Marchreisenrinne, doch lag darin zu viel frischer Triebschnee. Wir bogen also im Lizumer Kar…

Ein Zuckerhütl in Tirol und eine meiner Geschichten mit ihm

Der Name „Zuckerhütl“ ist wohl ein Deminutivum für die formschöne und bekannteste Schnee-Eis-Firn-Fels-Geröll-Gestalt im hintersten Stubaital. Tiefgestapelt ist der Name „Zuckerhütl“ für einen Berg mit 3507 Metern auch angesichts dessen, dass er die höchste Erhebung in den Stubaier Alpen ist. In meinem Alltagsleben gibt es keine realen Zuckerhuts-Anschauungsmöglichkeiten, doch stelle ich mir vor, wie sich…

Hirzer: ein bleibendes Lieblingsskitourenziel mit Gedanken über den Hirzer hinaus

Es ist das Fest Mariä Verkündigung. 25. März 2024. Ein passendes Fest, um über die Gnadenhaftigkeit des Seins inmitten von Erbsündenhaftigkeit nachzudenken. Eine Gnadenhaftigkeit ist mir wohl: Berge direkt „vor der Haustüre“ zu haben, die sich ohne viel Aufwand erreichen lassen. Als ich noch in Absam wohnte, war der Hirzer jener Berg, der bei den…

Traum-Skitourenrunde mit Pirchkogl-, Kreuzjoch- und Hochalterüberschreitung

Im Tal und selbst auf weit über 2000 Metern ist es warm geworden – jetzt, in der Mitte des Dezembers. Die Lawinenwarnstufe ist auf 2 hinunter gegangen. Der wolkenlose Himmel hat das Dezembertiefblau. Das Freizeitticket bleibt unbenützt. Uns reizt das Gehen von unten weg weit mehr. Der Liftbetrieb im Kühtaier Skigebiet öffnet sich gerade. Wir…

Finstertaler Schartenkopf (2854 m) im Kühtai

Die Liftanlagen im Kühtai stehen. Hotels, Restaurants, Einkehrbuden, Geschäfte sind geschlossen. Die Parkplätze sind leer. Kaum ein Auto fährt durch die Hotelsiedlung. Kaum ein menschliches Geräusch. Gespensterhaft. Nebelschwaden und Wolken ziehen um die Berggipfel. Die Dammkrone des Finstertal-Speichersees wirkt bedrohlich über uns. Dort müssen wir zunächst hinauf. Mein Freund kennt sich hier aus. Ich nicht….

zirbenkräftig

ausgesetzt der Kälte und eisigen Windentief verwurzelt in karg-felsigem Bodenlebendig bleibend in Extremen wo scheinbar nichts mehr gedeihen kannwachsen könnenund duften inmitten von Weißsatt-dunkelgrüne Nadelnund knorrig-braune Rinde klaus.heidegger, 16.4.2023 Zirbenerfahrung im Frühlingswinter Beim Aufstieg Richtung Glungezer wachsen vereinzelt Zirben weit über die Waldgrenze hinauf. Gerne berühre ich beim Höhersteigen sanft ihre stupfigen Nadeln – so…