leise Hoffnung heute

Heute wird gehofft türkis-blauer Schrecken beendet freiheitliche Burschenschafterstricke gelöst es darf gefeiert werden das Ende Einzelfall ist in Falle getappt gefangen der Einzelfall hinter staatsmännischer Larve zeigt Einzelfall sein System vorbei der Paintballspielertyp vorbei das Bestellen von drei Bier vorbei die Rattengedichtdichter vorbei die Degengefechtspolitik aufgedeckt was längst schon alle ahnten perfides politisches Spiel ohne…

Es fliegt, es fliegt … über die postmoderne Unbekümmertheit der Vielfliegerei im Anthropozän der Klimakatastrophen

Fridays for Future Greta Thunberg hat es eindrucksvoll vorgelebt. Konsequent fuhr sie in den vergangenen Monaten selbst zu all den Veranstaltungen, Konferenzen und Begegnungen in verschiedenen Teilen Europas nicht mit dem Flugzeug und lehnte Einladungen außerhalb Europas ab, die mit einem Fliegen verbunden gewesen wären. So reiste sie medienwirksam zum Weltklimagipfel nach Kattowiz, zum Weltwirtschaftsforum…

Politik und Religion – zwei paar Schuhe?

Von den Seligen Tirols lernen Die katholische Kirche Tirols – Nord und Süd – hat ihre eigenen Seligen. Es sind Männer und Frauen wie Carl Lampert, Pater Jakob Gapp, Otto Neururer, Schwester Angela Autsch oder Josef Mayr-Nusser. Man könnte auch noch Christoph Probst nennen, der wie die Deserteure aus dem Vomperloch Widerstand gegen ein unmenschliches…

EU-Wahl aus der Perspektive der Religionen und Kirchen (Erster Teil) Diskussionspapier

Gegen Nationalismus, für Internationalität Religionsgemeinschaften und Kirchen haben universelle Gene in sich. Das Christentum ist deswegen zur weltumspannenden Religion geworden, weil es jeden völkischen Gedanken überwindet. Das neue Volk Gottes orientiert sich nicht am Abstammungsprinzip oder einer Blut-und-Boden-Mentalität. Rechtspopulistische Parteien mit ihrem Fokus auf Nationalismus bis hin zum Rassismus stehen daher im Widerspruch zur Wesensmitte…

Einheit oder Zerrissenheit

Einheit erfahren Einheitserfahrungen sind der Grundakkord des Evangeliums (Johannes 10,27-30) vom 4. Ostersonntag. Die Beziehung von Jesus zu seiner Gemeinde wird wie eine liebevolle Einheit zwischen der Schafherde und ihrem Hirten gemalt. Schafherde und Hirte hören aufeinander, vertrauen einander, kennen einander – und werden so in Gefahrensituationen bestehen können.  Was hier im Bild ausgedrückt wird,…

Kein johanneisches Anglerlatein!

Literarische Kraftquellen im leidvollen Erleben Ich bin dem Evangelisten Johannes dankbar, dass er in seinem Evangelium die Erlebnisse und Erfahrungen der ersten christlichen Gemeinden in mehreren Auferstehungsgeschichten weiter gedichtet hat. Sie geben mir Kraft. Sie haben auch mit meinem und unserem Leben zu tun. Am dritten Ostersonntag hörten wir die Stelle aus dem Kapitel 21,…